1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese AGB regeln die Geschäftsbeziehung zwischen der amaiko GmbH, Postackerweg 9, 94234 Viechtach, Deutschland (nachfolgend „Anbieter“), und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“) hinsichtlich der Nutzung des KI-basierten Wissensmanagement- Tools „amaiko.ai“. Amaiko.ai ist ein digitales Software-as-a-Service-Produkt, das als persönlicher KI-Assistent direkt in Microsoft 365 (insbesondere Microsoft Teams) integriert wird, um Unternehmenswissen zu speichern, zu vernetzen und Mitarbeitern proaktiv zur Verfügung zu stellen. Diese AGB gelten ausschließlich. Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Diese AGB gelten nur gegenüber Unternehmen im Sinne des § 14 BGB (d.h. natürlichen oder juristischen Personen, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln). Die Nutzung von amaiko.ai durch Verbraucher ist ausgeschlossen.
2. Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
2.1 Leistungsumfang
Der Anbieter stellt dem Kunden die cloudbasierte Softwareplattform amaiko.ai zur Verfügung. Amaiko.ai dient als KI-gestützter Wissensmanagement-Assistent innerhalb des Unternehmens des Kunden. Jeder berechtigte Mitarbeiter erhält einen eigenen „KI-Buddy“ – einen persönlichen digitalen Assistenten in Microsoft Teams – der Informationen des Unternehmens sammelt, verarbeitet und den Nutzern auf Anfrage oder proaktiv zur Verfügung stellt. Die wesentlichen Funktionen von amaiko.ai umfassen u.a.:
- Wissensspeicher und -sicherung: Automatisches und dauerhaftes Speichern von unternehmensinternem Wissen (explizites und implizites Wissen) in einer persistenten KI-Memory. Unternehmensdokumente, Chats und andere Wissensquellen werden erfasst, sodass das Wissen auch beim Ausscheiden von Mitarbeitern im Unternehmen erhalten bleibt. Wissen kann hierbei durch geplante, gezielte Abfragen (z.B: „Buddy-Interviews“, Lessons-Learned-Abfragen) erfasst werden.
- Personalisierte Assistenz: Jeder KI-Buddy passt sich an die Arbeitsweise des jeweiligen Nutzers an, lernt dessen Präferenzen und unterstützt gezielt im Arbeitsalltag. Der KI-Buddy beantwortet Fragen der Mitarbeiter, kennt Prozesse sowie häufig gestellte Fragen und erinnert oder fragt proaktiv nach, wenn Wissenslücken erkannt werden.
- Teamübergreifende Vernetzung: Die KI-Buddys tauschen untereinander Informationen aus (Buddy-to-Buddy-Austausch), um unternehmensweites Wissen team- und abteilungsübergreifend verfügbar zu machen. Silobildung wird reduziert, da Wissen zwischen Teams synchronisiert wird – allerdings immer unter Beachtung der bestehenden Microsoft 365-Berechtigungen (siehe Ziffer 5).
- Integration externer KI-Services: Amaiko.ai kann abhängig von gebuchten Paketen und Konfigurationen externe KI-Dienste (z.B. Azure OpenAI, ggf. Modelle wie ChatGPT oder Claude) einbinden, um bestimmte Anfragen zu bearbeiten (etwa für generative KI-Funktionen oder Web-Recherchen). Alle externen KI-Integrationen sind DSGVO-konform und in der EU gehostet. Anfragen an externe KI-Dienste werden vom Anbieter technisch so verarbeitet (z.B. anonymisiert), dass keine Rückschlüsse auf das Unternehmen, einzelne Nutzer oder vertrauliche Inhalte möglich sind.
- Nahtlose Microsoft 365 Integration: Amaiko.ai wird direkt in die bestehende Arbeitsumgebung integriert (derzeit insbesondere Microsoft Teams und optional Outlook). Es ist keine zusätzliche Plattform erforderlich; die Nutzung erfolgt innerhalb der vom Kunden bereitgestellten Microsoft 365-Umgebung des Unternehmens. Amaiko.ai verwendet das Microsoft 365-Berechtigungskonzept, d.h. der KI-Buddy jedes Nutzers hat nur Zugriff auf diejenigen Daten, auf die der jeweilige Nutzer selbst Zugriff hat. Eine Erweiterung von Zugriffsrechten durch die KI findet nicht statt. Dadurch wird sichergestellt, dass vertrauliche Informationen nur den dazu berechtigten Personen zugänglich gemacht werden.
2.2 Verfügbarkeit und Support
Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der amaiko.ai-Plattform (grundsätzlich 24/7). Temporäre Einschränkungen können durch planmäßige Wartungsarbeiten, Updates oder Ursachen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z.B. Störungen bei Microsoft oder Internet-Ausfälle) entstehen. Der Anbieter wird planmäßige Wartungsarbeiten nach Möglichkeit frühzeitig ankündigen und in nutzungsarmen Zeiten durchführen. Je nach gewähltem Nutzungsmodell/Tarif (siehe Ziffer 3) stellt der Anbieter verschiedene Support-Leistungen bereit (z.B. Unterstützung per Ticketsystem, Bereitstellung eines Customer Success Managers, regelmäßige Beratungsgespräche etc.).
2.3 Weiterentwicklung
Amaiko.ai wird laufend weiterentwickelt und verbessert. Der Anbieter ist berechtigt, während der Vertragslaufzeit Updates, neue Funktionen oder Änderungen an der Software vorzunehmen, soweit diese für den Kunden zumutbar sind und den vertraglich vereinbarten Leistungsumfang im Wesentlichen erfüllen. Sollte eine wesentliche Funktion eingestellt oder geändert werden, die zu einer nicht nur unerheblichen Beeinträchtigung für den Kunden führt, wird der Anbieter den Kunden hierüber rechtzeitig informieren. Gegebenenfalls räumt der Anbieter dem Kunden in diesem Fall ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderung ein.
3. Vertragsabschluss, Testphase
3.1 Angebot und Bestellung
Die Präsentation von amaiko.ai, insbesondere auf der Website des Anbieters (https://amaiko.ai), stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar, sondern eine Einladung zur Abgabe einer Bestellung. Der Vertragsschluss erfolgt, indem der Kunde ein Angebot des Anbieters zum Bezug der Leistung annimmt. Dies kann z.B. durch Unterzeichnung eines individuellen Vertragsangebots, durch Ausfüllen und Absenden eines Online-Bestellformulars auf der Website oder durch schriftliche Bestellung (inkl. E-Mail) geschehen. Der Vertrag kommt – vorbehaltlich individueller Vereinbarungen – mit Zugang der Auftragsbestätigung durch den Anbieter oder der Freischaltung des Zugangs zur Software durch den Anbieter zustande.
3.2 Kostenpflichtige Nutzungsmodelle
Amaiko.ai wird in unterschiedlichen Tarifmodellen angeboten, die sich im Funktionsumfang und Servicelevel unterscheiden (z.B. “Core”, “Plus” und “Ultra”). Die aktuellen Inhalte der Pakete und Preise sind auf der Website des Anbieters oder im individuellen Vertragsangebot beschrieben. So umfasst etwa das Core-Paket die grundlegenden Funktionen (Persistente KI-Memory, Microsoft Teams-Integration, Standard-Support via Ticket) und wird pro Benutzer und Jahr abgerechnet, während das Plus-Paket zusätzliche Funktionen (wie Websuche, Admin-Dashboard, persönlichen Customer Success Manager, erweiterte Integration z.B. in Outlook) beinhaltet. Das Ultra-Paket bietet eine individuelle Enterprise-Lösung mit maximaler Flexibilität (z.B. Integration in weitere Systeme wie SAP, Salesforce, HubSpot etc., erweiterte Sicherheitsoptionen, individuell trainierte KI-Modelle und Prioritätssupport) und wird nach gesonderter Absprache angeboten. Der genaue Leistungsumfang sowie etwaige Einrichtungsleistungen (z.B. initiale Analyse von Wissensquellen, kundenspezifische Konfiguration und Integration in bestehende Systeme) werden im jeweiligen Vertragsdokument oder Angebot festgelegt.
3.3 Kostenloser Test
Der Anbieter kann dem Kunden ermöglichen, amaiko.ai zeitlich befristet kostenlos zu testen (z.B. im Rahmen eines Pilotprojekts oder einer Teststellung). Die Dauer und der Umfang einer solchen Testphase werden individuell vereinbart oder vom Anbieter festgelegt (z.B. 30 Tage mit eingeschränkter Nutzeranzahl). Während der Testphase gelten ebenfalls diese AGB. Bestimmte Funktionen oder Leistungen (z.B. Supportumfang) können in der Testphase eingeschränkt sein. Beide Parteien können den Testzeitraum jederzeit vorzeitig beenden. Mit Ablauf der Testphase endet der Zugriff des Kunden auf die Software automatisch, sofern der Kunde nicht in ein kostenpflichtiges Nutzungsmodell wechselt. Der Anbieter übernimmt in der kostenlosen Testphase nur eine eingeschränkte Haftung (siehe Ziffer 11.4).
4. Nutzungsrechte an der Software
4.1 Einräumung von Nutzungsrechten
Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags das nicht-ausschließliche, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht ein, die Software amaiko.ai in der vereinbarten Weise zum Zweck des eigenen Geschäftsbetriebs zu nutzen. Die Nutzung ist auf die in der Bestellung bzw. im Vertrag angegebenen Anzahl an autorisierten Nutzerkonten (Benutzerlizenzen) und den vorgesehenen Zweck beschränkt. Ein Nutzerkonto ist personalisiert und darf jeweils nur von dem vorgesehenen Mitarbeiter des Kunden genutzt werden. Die Verwendung eines Nutzerkontos durch mehrere Personen ist nicht zulässig, außer es wurde ausdrücklich etwas Abweichendes vereinbart.
4.2 Beschränkungen
Weder der Kunde noch die einzelnen Nutzer dürfen die Software oder Teile davon außerhalb des vertraglich vorgesehenen Zweckes verwenden. Insbesondere ist es dem Kunden untersagt, amaiko.ai Dritten außerhalb der eigenen Unternehmensorganisation zur Nutzung zu überlassen, die Software zu vervielfältigen, zu vermieten, zu verkaufen oder sonst wie zugänglich zu machen. Reverse Engineering, Dekompilierung oder sonstige Versuche, dem Quellcode, den zugrundeliegenden KI-Modellen oder Geschäftsgeheimnissen des Anbieters auf unerlaubte Weise habhaft zu werden, sind untersagt, soweit nicht gesetzlich zwingend nach § 69e UrhG erlaubt. Ebenso ist es untersagt, Sicherheitsmechanismen oder Zugriffsbeschränkungen der Software zu umgehen.
4.3 Rechte an der Software
Alle Rechte an der Software, der Technologie und den Inhalten von amaiko.ai, insbesondere Urheberrechte, Datenbankrechte, Marken und Geschäftsgeheimnisse, liegen ausschließlich beim Anbieter bzw. dessen Lizenzgebern. Dem Kunden werden keine Eigentumsrechte an der Software übertragen. Der Kunde erhält lediglich die in diesem Vertrag ausdrücklich genannten Nutzungsbefugnisse. Soweit der Anbieter dem Kunden im Rahmen des Supports oder der Integration Codeschnipsel, Skripte oder ähnliche Tools zur Verfügung stellt, verbleiben auch hieran sämtliche Rechte beim Anbieter; der Kunde erhält daran ein Nutzungsrecht ausschließlich zur Einbindung bzw. Nutzung im Zusammenhang mit amaiko.ai.
4.4 Open-Source- und Drittsoftware
Soweit der Anbieter Open-Source-Software oder Drittsoftware innerhalb von amaiko.ai einsetzt, wird er die einschlägigen Lizenzbedingungen einhalten. Für den Kunden ergeben sich hieraus keine zusätzlichen Pflichten, außer diese sind in den Lizenzbedingungen der Open-Source- Komponenten vorgesehen. Der Anbieter stellt auf Anfrage eine Liste der verwendeten Open-Source-Komponenten und deren Lizenzbedingungen zur Verfügung, soweit dies für die vertragsgemäße Nutzung relevant ist.
5. Pflichten und Mitwirkung des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, die Nutzung von amaiko.ai im eigenen Verantwortungsbereich so zu gestalten, dass eine vertragsgemäße und sichere Durchführung des Dienstes möglich ist. Insbesondere verpflichtet sich der Kunde zu Folgendem:
- Voraussetzungen schaffen: Der Kunde muss über eine geeignete IT-Infrastruktur verfügen. Insbesondere ist ein aktiver Microsoft 365-Tenant mit Microsoft Teams erforderlich, damit amaiko.ai integriert werden kann. Der Kunde wird dem Anbieter oder der Software die erforderlichen Schnittstellen und Zugriffsrechte innerhalb der Microsoft 365-Umgebung bereitstellen (z.B. Installation der Teams-App und Gewährung der notwendigen Berechtigungen im Rahmen des Microsoft 365-Berechtigungskonzepts). Der Kunde stellt sicher, dass für die Integration keine Rechte Dritter verletzt werden und er über die notwendigen Lizenzen bei Microsoft verfügt. Änderungen der Microsoft- Umgebung (etwa durch Updates von Microsoft) können Einfluss auf die Funktionsfähigkeit von amaiko.ai haben; der Kunde wird in zumutbarem Rahmen an Anpassungen mitwirken (z.B. erneute Erteilung von Berechtigungen, falls durch Microsoft-Änderungen erforderlich).
- Benutzerverwaltung: Der Kunde benennt im Rahmen der Einrichtung von amaiko.ai einen oder mehrere Administratoren, die im Namen des Kunden Berechtigungen verwalten und als Ansprechpartner fungieren. Der Kunde ist dafür verantwortlich, die Nutzerkonten aktuell zu halten (z.B. Ausscheiden von Mitarbeitern dem Anbieter mitzuteilen bzw. Accounts zu deaktivieren). Nutzerzugänge und Zugangsdaten sind vom Kunden und den Nutzern geheim zu halten und gegen unbefugten Zugriff zu sichern. Stellt der Kunde fest oder besteht der Verdacht, dass Unbefugte von Zugangsdaten Kenntnis erlangt haben oder den Dienst unbefugt nutzen, ist der Anbieter unverzüglich zu informieren. Der Kunde haftet für Missbrauch, den er zu vertreten hat (z.B. fahrlässige Weitergabe von Zugangsdaten).
- Rechtskonforme Nutzung & Inhalte: Der Kunde trägt die Verantwortung dafür, dass sämtliche Inhalte, die durch seine Nutzer in amaiko.ai eingegeben, hochgeladen oder verarbeitet werden, rechtmäßig genutzt werden dürfen. Insbesondere darf der Kunde keine Inhalte bereitstellen oder durch die KI verarbeiten lassen, die gegen geltendes Recht verstoßen, Rechte Dritter verletzen (z.B. Urheberrechte, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse anderer, Persönlichkeitsrechte) oder strafrechtlich relevante, diskriminierende, beleidigende, sittenwidrige oder vertraulichkeitsverletzende Inhalte enthalten. Der Kunde bestätigt, über notwendige Einwilligungen oder Berechtigungen zu verfügen, falls z.B. personenbezogene Daten Dritter eingebracht werden. Sollte der Kunde Kenntnis von einer rechtswidrigen Nutzung von amaiko.ai (gleich ob durch eigene Nutzer oder Dritte) erlangen, wird er den Anbieter unverzüglich informieren.
- Mitwirkung bei Implementierung: Der Kunde wirkt bei erforderlichen Einrichtungs- und Integrationshandlungen in zumutbarem Umfang mit. Dies umfasst beispielsweise die Bereitstellung relevanter Informationen über bestehende Wissensquellen, Prozesse und Systeme, soweit diese für die Einrichtung von amaiko.ai notwendig sind. Bei erweiterten Integrationen (z.B. Anbindung von CRM-/ERP-Systemen im Ultra-Paket) stellt der Kunde Schnittstellen, Testzugänge oder Entwicklerressourcen gemäß individueller Absprache bereit. Erkennt der Kunde, dass eine vom Anbieter angeforderte Mitwirkungshandlung für den Erfolg des Projekts notwendig ist, wird er dieser nachkommen, sofern ihm dies zumutbar möglich ist.
- Updates und Systemanforderungen: Der Kunde wird etwaige Hinweise des Anbieters zu notwendigen Systemvoraussetzungen und Updates beachten. Insbesondere kann es erforderlich sein, dass der Kunde bestimmte Versionen von Microsoft Teams oder anderen Microsoft 365-Komponenten verwendet, damit die Kompatibilität mit amaiko.ai gewährleistet ist.
- Störungsmeldungen: Der Kunde wird eventuelle Störungen oder Fehler der Software dem Anbieter unverzüglich mit aussagekräftigen Informationen melden, um eine schnellstmögliche Fehleranalyse und -behebung zu ermöglichen. Soweit zumutbar, unterstützt der Kunde den Anbieter bei der Fehlerbehebung (z.B. durch Bereitstellen von Logfiles oder Fehlermeldungen).
- Nutzungsentgelt zahlen: Der Kunde verpflichtet sich, die vereinbarten Entgelte für die Nutzung von amaiko.ai rechtzeitig zu zahlen (siehe Ziffer 6). Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen; zudem ist der Anbieter berechtigt, nach vorheriger Mahnung und angemessener Fristsetzung den Zugang des Kunden zur Software vorübergehend zu sperren, bis der Rückstand ausgeglichen ist. Verstößt der Kunde gegen die vorstehenden Pflichten und entsteht dem Anbieter dadurch ein Schaden oder Aufwand, so hat der Kunde dem Anbieter diesen zu ersetzen (z.B. Kosten durch erforderliche Rechtsverteidigung wegen vom Kunden zu vertretender Rechtsverletzungen). Der Anbieter ist im Falle schwerwiegender oder andauernder Verstöße nach vorheriger Abmahnung berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen (siehe Ziffer 8.3). Weitergehende Ansprüche des Anbieters bleiben unberührt.
6. Preise und Zahlungsbedingungen
6.1 Preise
Die Nutzung von amaiko.ai ist kostenpflichtig, sofern nicht ausdrücklich eine kostenlose Testphase oder Sondervereinbarung getroffen wurde. Die aktuellen Preismodelle (insbesondere Jahrespreise pro Benutzerlizenz im Core- und Plus-Paket sowie projektindividuelle Preise für das Ultra-Paket) sind auf der Website des Anbieters veröffentlicht oder ergeben sich aus dem individuellen Vertragsangebot. Alle Preisangaben verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Der Anbieter ist berechtigt, die Preise anzupassen, wenn sich der Umfang der vom Kunden gebuchten Leistungen ändert (z.B. Hinzubuchung weiterer Nutzerlizenzen) oder wenn verlängerte Vertragszeiträume zu geänderten Konditionen angeboten werden. Preisänderungen für Verlängerungszeiträume wird der Anbieter dem Kunden rechtzeitig vor dem Verlängerungszeitpunkt mitteilen (siehe Ziffer 12 zur Änderung der AGB).
6.2 Abrechnungszeitraum
Sofern nichts Abweichendes vereinbart ist, erfolgt die Abrechnung jährlich im Voraus pro gebuchter Benutzerlizenz und weiterer vereinbarter Leistungen. Die erste Abrechnungsperiode beginnt mit Bereitstellung/Freischaltung des Zugangs für den Kunden. Werden während einer laufenden Vertragsperiode zusätzliche Benutzerlizenzen hinzugebucht, so werden diese anteilig bis zum Ende der laufenden Periode berechnet. Soweit das Ultra-Paket oder andere Zusatzleistungen individuelle Preise oder Einmalkosten (etwa für eine Implementierungs- oder Einrichtungsleistung) vorsehen, werden diese gemäß Vereinbarung (etwa nach Aufwand oder Pauschale) berechnet.
6.3 Zahlungsbedingungen
Rechnungen sind, sofern nicht anders angegeben, innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Zahlungen erfolgen per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto des Anbieters, sofern keine anderen Zahlungswege vereinbart wurden. Gerät der Kunde in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu verlangen. Weitergehende Schadensersatzansprüche bleiben vorbehalten. Bei Zahlungsverzug des Kunden kann der Anbieter nach Mahnung und angemessener Fristleistung den Zugriff des Kunden auf die Software sperren, bis der fällige Betrag beglichen ist.
6.4 Aufrechnung und Zurückbehaltung
Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen gegen Forderungen des Anbieters aufrechnen.
Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts nur wegen Gegenansprüchen aus dem gleichen Vertragsverhältnis zu.
6.5 Sonderkonditionen
Gewährt der Anbieter dem Kunden Rabatte oder Sonderkonditionen (z.B. für Non-Profit-Organisationen, Bildungseinrichtungen oder im Rahmen von Aktionen), gelten diese nur für den ausdrücklich benannten Zeitraum bzw. Vertragsumfang. Nach dessen Ablauf oder Änderung gelten automatisch wieder die regulären Preise, sofern nicht ausdrücklich eine Verlängerung der Sonderkonditionen vereinbart wird.
7. Vertragslaufzeit und Kündigung
7.1 Vertragsdauer
Soweit nicht anders im Vertrag vereinbart, beträgt die Mindestvertragslaufzeit für kostenpflichtige Nutzungsmodelle zwölf (12) Monate ab Vertragsschluss. Der Vertrag verlängert sich jeweils automatisch um weitere 12 Monate, sofern er nicht mit einer Frist von drei (3) Monaten zum jeweiligen Laufzeitende von einer der Parteien schriftlich (mindestens in Textform, z.B. E-Mail) gekündigt wird. Individuelle abweichende Laufzeitvereinbarungen (etwa bei Projekten im Ultra-Paket) gehen dieser Regelung vor.
7.2 Testphase
Ein unentgeltlicher Testzugang (siehe Ziffer 3.3) endet automatisch nach Ablauf der vereinbarten Testdauer, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Der Anbieter ist zudem berechtigt, einen unentgeltlichen Testzugang jederzeit aus wichtigem Grund zu widerrufen oder zu sperren. Ein Wechsel vom Testzugang in ein kostenpflichtiges Abonnement kann einvernehmlich vereinbart werden; in diesem Falle beginnt die Vertragslaufzeit des kostenpflichtigen Modells mit der Bereitstellung des vollen Leistungsumfangs nach Ende der Testphase.
7.3 Kündigung aus wichtigem Grund
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung und Fristsetzung fällige Zahlungen nicht leistet, erheblich oder wiederholt gegen wesentliche Bestimmungen dieser AGB verstößt (insbesondere gegen Nutzungs- und Mitwirkungspflichten nach Ziffer 4 und 5) oder wenn ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Kunden gestellt wurde. Für den Kunden liegt ein wichtiger Grund insbesondere vor, wenn der Anbieter trotz schriftlicher Abmahnung und angemessener Fristsetzung dauerhaft gegen wesentliche vertragliche Pflichten verstößt und dadurch der erwartete Gebrauch der Leistung erheblich beeinträchtigt wird. In Fällen einer außerordentlichen Kündigung durch den Kunden kann ein Anspruch auf anteilige Erstattung vorausbezahlter Entgelte bestehen, sofern der Grund der Kündigung vom Anbieter zu vertreten ist.
Jede Kündigung hat, soweit in diesen AGB oder gesetzlich nichts Abweichendes bestimmt ist, schriftlich zu erfolgen. Die Textform (§ 126b BGB, z.B. Kündigung per E-Mail) ist ausreichend, sofern im Einzelfall keine strengere Form vereinbart wurde. Der Anbieter kann zur Authentifizierung bei Kündigung per E-Mail einen geeigneten Nachweis verlangen (z.B. Übermittlung durch einen bekannten Administrator oder Vertretungsberechtigten des Kunden).
7.5 Folgen der Vertragsbeendigung
Nach Beendigung des Vertrags wird der Anbieter den Zugang des Kunden zu amaiko.ai sperren. Kundendaten (einschließlich im KI-Wissensspeicher gespeicherter Inhalte) werden vom Anbieter innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende gelöscht oder unzugänglich gemacht, sofern der Kunde nicht vorher schriftlich die Herausgabe bestimmter Daten in einem gängigen Format verlangt und dies technisch zumutbar ist. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten oder -rechte des Anbieters (etwa für Abrechnungsdaten) bleiben unberührt; in diesem Fall tritt an Stelle der Löschung eine vorläufige Sperrung der betreffenden Daten. Der Kunde sollte bereits vor Vertragsende sicherstellen, dass er die in amaiko.ai verarbeiteten Informationen, die er weiterhin benötigt, anderweitig gespeichert hat (insbesondere bleiben die Originaldokumente im Regelfall in den Quellsystemen, z.B. SharePoint/Teams, erhalten – der Anbieter schuldet keine Datensicherung für Originaldaten außerhalb des eigenen KI-Speichers).
8. Rechte an Kundendaten und Geheimhaltung
8.1 Rechte an Kundendaten
Sämtliche Daten, Inhalte und Dokumente, die der Kunde oder seine Nutzer in amaiko.ai eingeben, hochladen oder generieren (nachfolgend „Kundendaten“), verbleiben im alleinigen Eigentum und in der Verfügungsgewalt des Kunden. Der Anbieter erwirbt keinerlei Eigentums- oder Verwertungsrechte an den Kundendaten, abgesehen von dem nachfolgend eingeräumten Nutzungsrecht zur Durchführung des Vertrags. Der Kunde räumt dem Anbieter und seinen Unterauftragsverarbeitern das Recht ein, die Kundendaten ausschließlich zum Zwecke der Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen zu verarbeiten, einschließlich der Speicherung, Anzeige, Analyse (durch die KI), Sicherung und – wo vom Funktionsumfang vorgesehen – Weiterleitung innerhalb der Unternehmens-KI-Memory oder an angebundene KI-Modelle. Eine Verarbeitung der Kundendaten zu anderen Zwecken (insbesondere zu eigenen Zwecken des Anbieters, zur Profilbildung, zu Werbezwecken oder zur Verbesserung von KI-Modellen außerhalb der Sphäre des Kunden) erfolgt nicht, es sei denn, der Kunde hat hierzu ausdrücklich eingewilligt. Insbesondere werden Kundendaten nicht an Dritte weitergegeben, außer dies ist zur Vertragserfüllung erforderlich (siehe dazu Ziffer 9 zur Datenverarbeitung) oder gesetzlich angeordnet.
8.2 Vertraulichkeit durch den Anbieter
Der Anbieter verpflichtet sich, alle Betriebsund Geschäftsgeheimnisse des Kunden sowie alle sonstigen vertraulichen Informationen, die ihm im Zusammenhang mit der Bereitstellung von amaiko.ai bekannt werden, geheim zu halten. Kundendaten gelten stets als vertraulich. Der Anbieter wird vertrauliche Informationen des Kunden ausschließlich zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten verwenden und sie nicht an unberechtigte Dritte weitergeben. Diese Geheimhaltungspflicht gilt auch über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus. Der Anbieter stellt sicher, dass auch seine Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen und ggf. eingebundene Unterauftragnehmer den Vertraulichkeitsverpflichtungen in gleichem Umfang unterliegen. Keine Verletzung der Vertraulichkeit stellt es dar, wenn der Anbieter Daten oder Informationen des Kunden an externe KI-Dienstleister oder Hosting-Partner übermittelt, soweit dies zur Erfüllung des Vertrags erforderlich und in anonymisierter oder aggregierter Form geschieht, die keinen Rückschluss auf den Kunden oder einzelne Personen zulässt (vgl. Ziffer 2.1 zur anonymisierten Schnittstellennutzung).
8.3 Vertraulichkeit durch den Kunden
Auch der Kunde wird alle ihm im Rahmen des Vertrags über den Anbieter und dessen Produkte bekannt werdenden vertraulichen Informationen geheim halten. Dazu zählen insbesondere nicht öffentlich bekannte technische, kommerzielle und finanzielle Informationen über amaiko.ai oder den Anbieter. Der Kunde verpflichtet auch seine Mitarbeiter und eingesetzten Dritten entsprechend.
8.4 Ausnahmen
Die Verpflichtungen zur Geheimhaltung gelten nicht für solche Informationen, die ohne Verletzung dieser AGB öffentlich bekannt sind oder werden, die dem empfangenden Vertragspartner bereits vor Offenlegung durch die andere Partei nachweislich bekannt waren, die unabhängig und ohne Rückgriff auf vertrauliche Informationen des anderen entwickelt wurden oder die aufgrund gesetzlicher Pflichten oder behördlicher Anordnung offen gelegt werden müssen. Im letztgenannten Fall wird der zur Offenlegung verpflichtete Vertragspartner die andere Partei – soweit zulässig – unverzüglich über die Anforderung informieren und die Offenlegung auf das notwendige Minimum beschränken.
9. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
9.1 Rollen der Parteien
Bei der Nutzung von amaiko.ai können auch personenbezogene Daten verarbeitet werden, etwa Daten von Mitarbeitern des Kunden (Nutzerprofile, Kommunikationsinhalte) oder ggf. Daten Dritter, die in den Unternehmensdokumenten enthalten sind. Im datenschutzrechtlichen Sinne bleibt der Kunde für alle personenbezogenen Kundendaten der Verantwortliche (im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO). Der Anbieter verarbeitet diese Daten als Auftragsverarbeiter (Art. 4 Nr. 8 DSGVO) ausschließlich im Auftrag und nach Weisung des Kunden zum Zwecke der Leistungserbringung.
9.2 Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
Der Anbieter wird sämtliche Pflichten eines Auftragsverarbeiters gemäß Art. 28 DSGVO erfüllen. Insbesondere stellt der Anbieter sicher, dass personenbezogene Daten nur gemäß den dokumentierten Weisungen des Kunden (diese AGB und der zugrundeliegende Vertrag stellen insoweit die Weisung dar) verarbeitet werden, und dass geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten umgesetzt sind. Der Anbieter bietet dem Kunden den Abschluss eines schriftlichen Auftragsverarbeitungsvertrags an, der die Einzelheiten der datenschutzkonformen Verarbeitung regelt. Dieser AVV umfasst u.a. die Gegenstände und Dauer der Verarbeitung, die Art der personenbezogenen Daten, die Kategorien betroffener Personen, die Pflichten und Rechte des Kunden sowie die vom Anbieter getroffenen Sicherheitsmaßnahmen. Sofern der AVV nicht zur Vertragsunterzeichnung beigefügt wurde, stellt der Anbieter dem Kunden auf Anforderung ein Exemplar zur Verfügung (oder bietet einen Muster-AVV über die Website an). Der Abschluss eines solchen AVV ist Voraussetzung für die Aufnahme der produktiven Nutzung, soweit der Kunde personenbezogene Daten durch amaiko.ai verarbeiten lässt.
9.3 Unterauftragsverarbeiter
Der Kunde ermächtigt den Anbieter, Unterauftragsverarbeiter (Subunternehmer) einzusetzen, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Leistungen erforderlich ist. Der Anbieter wird dabei sicherstellen, dass mit jedem Unterauftragsverarbeiter ein den Vorgaben des Art. 28 DSGVO entsprechender Vertrag geschlossen wird. Als wesentliche Unterauftragsverarbeiter kommen insbesondere in Betracht: der Hosting-Dienstleister für die Plattform (z.B. Microsoft Azure oder gleichwertige Rechenzentrumsbetreiber innerhalb der EU) sowie Anbieter der integrierten KI-Modelle (z.B. Azure OpenAI-Service). Eine aktuelle Liste der Unterauftragsverarbeiter wird der Anbieter dem Kunden auf Anfrage zur Verfügung stellen. Der Anbieter wird den Kunden in angemessener Weise vorab informieren, falls neue Unterauftragsverarbeiter eingebunden werden sollen oder ein Wechsel erfolgt. Der Kunde hat das Recht, aus berechtigten datenschutzbezogenen Gründen gegen die Hinzuziehung oder den Wechsel eines Unterauftragsverarbeiters Einspruch zu erheben. In einem solchen Fall wird der Anbieter versuchen, eine zumutbare Alternative anzubieten. Ist dies nicht möglich, und wäre dem Kunden deshalb die Fortsetzung des Vertrags nicht zumutbar, kann der Kunde den Vertrag mit einer Frist von 2 Wochen zum Monatsende kündigen.
9.4 Ort der Datenverarbeitung
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Kundendaten ausschließlich innerhalb der Europäischen Union (bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums), es sei denn, es wurde mit dem Kunden ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Insbesondere werden sämtliche Server, auf denen Kundendaten gespeichert werden, in EU-Rechenzentren betrieben. Es findet keine Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer ohne angemessene Garantie im Sinne der Art. 44 ff. DSGVO statt. Soweit externe KI-Dienste einbezogen werden (vgl. Ziffer 2.1), achtet der Anbieter darauf, dass diese Dienste entweder innerhalb der EU betrieben werden oder anderweitig DSGVO-konform genutzt werden (z.B. durch Anonymisierung von Anfragen oder Abschluss von EU-Standardvertragsklauseln – SCC – sofern ausnahmsweise ein außerhalb der EU ansässiger Dienst eingebunden wird).
9.5 Rechte der Betroffenen und Unterstützung
Der Kunde bleibt verantwortlich, Betroffenenrechte (z.B. Auskunft, Berichtigung, Löschung) gegenüber den eigenen Mitarbeitern oder Dritten, deren Daten im Rahmen von amaiko.ai verarbeitet werden, zu erfüllen. Der Anbieter wird den Kunden im Rahmen seiner Möglichkeiten dabei unterstützen, indem er z.B. erforderliche Auskünfte über die Verarbeitung gibt oder bestimmte Daten auf Weisung des Kunden berichtigt, sperrt oder löscht. Entsprechende Pflichten werden detailliert im AVV geregelt sein. Anfragen von betroffenen Personen, die beim Anbieter eingehen und eindeutig den Kundendaten zuzuordnen sind, wird der Anbieter unverzüglich an den Kunden weiterleiten.
9.6 Datensicherheit
Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) nach Art. 32 DSGVO, um die Sicherheit und Vertraulichkeit der Kundendaten zu gewährleisten. Hierzu gehören unter anderem Maßnahmen zur Zugangskontrolle, Zutrittskontrolle, Zugriffskontrolle, Weitergabekontrolle, Eingabekontrolle, Auftragskontrolle, Verfügbarkeitskontrolle und Trennungsgebot. Alle Kundendaten werden verschlüsselt übertragen; gespeicherte Daten werden nach Möglichkeit verschlüsselt oder pseudonymisiert abgelegt. Der Anbieter orientiert sich an gängigen Sicherheitsstandards und Best Practices (z.B. an Normen wie ISO/IEC 27001 für Informationssicherheit und – sofern einschlägig – ISO/IEC 42001 für KI-Managementprozesse). Der Anbieter wird Sicherheitsvorfälle (Datenschutzverletzungen) dem Kunden unverzüglich anzeigen, sobald sie ihm bekannt werden, und notwendige Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergreifen.
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und zum Datenschutz kann der Kunde der Datenschutzerklärung des Anbieters auf dessen Website entnehmen (betreffend z.B. die Verarbeitung von Kontaktdaten des Kunden für Vertragsverwaltung, Support etc.). Diese Datenschutzerklärung ist jedoch nicht Bestandteil dieses Vertrags und regelt überwiegend Fälle, in denen der Anbieter Verantwortlicher ist (z.B. Websitenutzung, Marketing). Für die Auftragsverarbeitung der Kundendaten gelten primär die vorliegenden AGB und der abgeschlossene AVV.
10. Gewährleistung und Sachmängelhaftung
10.1 Beschaffenheit der Leistung
Amaiko.ai wird dem Kunden im Rahmen des Software-as-a-Service als cloudbasierter Dienst zur Nutzung über das Internet bereitgestellt. Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Software in dem Zustand, der in der Leistungsbeschreibung (Ziffer 2) und ggf. im Vertrag angegeben ist. Dem Kunden ist bewusst, dass es sich bei amaiko.ai um ein komplexes KI-System handelt. Eine jederzeit vollkommen fehlerfreie und unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Software kann der Anbieter nicht garantieren. Ein Mangel liegt insbesondere nicht vor, wenn eine Beeinträchtigung der Nutzung auf Umständen beruht, die nicht im Verantwortungsbereich des Anbieters liegen (z.B. Probleme der Hardware oder Software beim Kunden, Ausfall der Internetverbindung, Störungen im Microsoft 365-Dienst). Geringfügige Unterbrechungen oder Einschränkungen, die der Art des Dienstes nach üblich sind (z.B. kurze Reboots, Wartungsfenster), stellen ebenfalls keinen Mangel dar, solange sie im angemessenen Rahmen bleiben.
10.2 Mängelansprüche
Der Kunde hat dem Anbieter etwaige Mängel der Software unverzüglich nach Entdeckung mitzuteilen und dabei eine nachvollziehbare Beschreibung der Symptome zu liefern. Der Anbieter wird berechtigten Mängelrügen nachgehen. Bei tatsächlich vorliegenden Mängeln der Software, die ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch nicht nur unerheblich beeinträchtigen, hat der Kunde zunächst Anspruch auf Nacherfüllung. Der Anbieter kann nach seiner Wahl den Mangel beseitigen (Fehlerbehebung) oder – falls sinnvoll – einen Ersatz in Form eines Updates oder einer Ersatzleistung bereitstellen. Der Kunde unterstützt den Anbieter bei der Fehleranalyse im zumutbaren Rahmen (siehe auch Ziffer 5: Störungsmeldungen). Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl oder ist sie dem Anbieter unzumutbar, kann der Kunde die Vergütung angemessen mindern. Nur wenn der Mangel erheblich ist und auch innerhalb einer vom Kunden gesetzten angemessenen Nachfrist nicht behoben wird, steht dem Kunden – als letztes Mittel – das Recht zu, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen.
10.3 Gewährleistungsausschluss bei bestimmten Leistungen
Für kostenlose Leistungen, die der Anbieter dem Kunden freiwillig zusätzlich anbietet (z.B. Testzugang, Beta-Funktionen, Demo-Features), übernimmt der Anbieter keine Gewährleistung. Diese Leistungen werden „wie besehen“ bereitgestellt, ohne dass der Kunde einen Anspruch auf fehlerfreie Funktion oder Verfügbarkeit hat. Der Anbieter wird jedoch auftretende Probleme nach Möglichkeit berücksichtigen, insbesondere wenn sie Rückwirkungen auf zahlungspflichtige Leistungen haben könnten.
10.4 Ausschluss sonstiger Gewährleistungen
Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften mit folgender Maßgabe: Eine verschuldensunabhängige Haftung des Anbieters auf Schadensersatz für bei Vertragsschluss vorhandene Mängel gemäß § 536a Abs. 1 BGB wird ausgeschlossen, soweit es sich nicht um einen Mangel handelt, den der Anbieter arglistig verschwiegen hat oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen wurde. Garantien im Rechtssinne werden vom Anbieter nur abgegeben, wenn sie ausdrücklich und schriftlich als „Garantie“ bezeichnet sind. Produkt- oder Leistungsbeschreibungen in Werbematerialien oder auf der Website des Anbieters sind grundsätzlich keine Garantiezusagen, sondern Beschreibungen des möglichen Einsatzbereichs.
11. Haftung
11.1 Unbeschränkte Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt – gleich aus welchem Rechtsgrund – für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung des Anbieters oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Ebenso haftet der Anbieter unbeschränkt für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig durch den Anbieter oder seine gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden. Im Falle der Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos haftet der Anbieter unbeschränkt im Rahmen dieser Garantie/Übernahme. Unberührt bleibt auch die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, soweit einschlägig.
11.2 Beschränkte Haftung für einfache Fahrlässigkeit
Bei leicht fahrlässig verursachten Sach- oder Vermögensschäden haftet der Anbieter – vorbehaltlich Ziffer 11.1 – nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung des Anbieters der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Ein mittelbarer Schaden oder Folgeschaden, der nicht vorhersehbar war, wird nicht ersetzt. Vertragsbedingt vorhersehbar ist in der Regel ein Schaden bis zur Höhe des jährlich vom Kunden gezahlten Entgelts pro Schadensfall; diese Angabe dient als Orientierung, schließt jedoch eine abweichende Beurteilung im Einzelfall nicht aus.
11.3 Haftungsausschluss
Soweit weder Ziffer 11.1 noch 11.2 greifen, ist die Haftung des Anbieters bei einfacher Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Insbesondere übernimmt der Anbieter (vorbehaltlich Ziffer 11.1) keine Haftung für Datenverluste des Kunden, soweit der Schaden darauf beruht, dass der Kunde es unterlassen hat, übliche Datensicherungen zu erstellen und dadurch sicherzustellen, dass verlorene Daten mit vertretbarem Aufwand rekonstruiert werden können. Ebenso wenig haftet der Anbieter für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, indirekte Schäden oder Folgeschäden, sofern diese nicht als vertragstypisch vorhersehbar anzusehen waren.
11.4 Besondere Haftungsregelung für unentgeltliche Leistungen
Nutzt der Kunde amaiko.ai unentgeltlich (z.B. im Rahmen einer Testphase gemäß Ziffer 3.3 oder bei Nutzung kostenfreier Beta-Funktionen), so haftet der Anbieter für hierdurch entstandene Schäden nur nach Maßgabe der Ziffer 11.1 (unbeschränkte Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Personenschäden etc.). Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist in diesem unentgeltlichen Rahmen – außer im Fall von Arglist – ausgeschlossen.
11.5 Haftung für Inhalte und Ergebnisse der KI
Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass amaiko.ai als KI-Assistenzsystem keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der gelieferten Antworten oder Ergebnisse bieten kann. Die vom KI-Buddy bereitgestellten Informationen, Vorschläge oder Analysen basieren auf den vorhandenen Daten und den Algorithmen der KI, können aber im Einzelfall fehlerhaft oder missverständlich sein. Der Kunde bleibt verantwortlich dafür, die Ausgaben der KI auf Plausibilität zu prüfen und vor wichtigen Entscheidungen oder der Weiterverwendung eigenverantwortlich zu bewerten. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die dadurch entstehen, dass der Kunde oder dessen Nutzer ungeprüft auf KI-Auskünfte vertrauen oder Handlungen ausschließlich aufgrund von KI-Ergebnissen vornehmen. Das KI-System dient der Unterstützung und Entlastung, ersetzt jedoch keine menschliche Urteilsfähigkeit – insbesondere in kritischen Geschäftsprozessen sollte stets eine qualifizierte Person die finalen Entscheidungen treffen. Sofern der Anbieter dem Kunden Inhalte Dritter oder externe Informationen über die KI bereitstellt (z.B. Web-Recherche-Ergebnisse), übernimmt der Anbieter keine Haftung für die Rechtmäßigkeit, Richtigkeit oder Qualität solcher Drittinhalte.
11.6 Höhere Gewalt
Der Anbieter haftet nicht für Unmöglichkeit der Leistungserbringung oder für Verzögerungen, soweit diese durch höhere Gewalt oder sonstige bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Ereignisse (z.B. Naturkatastrophen, Pandemien, Arbeitskämpfe, behördliche Maßnahmen, Ausfall der Stromversorgung, externe Hackerangriffe trotz angemessener Schutzmaßnahmen, Ausfälle von Telekommunikationsnetzen, Serverausfälle bei Unterauftragnehmern) verursacht worden sind, die der Anbieter nicht zu vertreten hat. In solchen Fällen wird der Anbieter den Kunden unverzüglich informieren. Ist das Ereignis von vorübergehender Dauer, verlängern sich die Leistungsfristen entsprechend. Sollte eine solche Störung länger als acht (8) Wochen andauern, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen. Bereits vom Kunden gezahlte Entgelte für den Zeitraum nach Eintritt der Störung wird der Anbieter im Kündigungsfall zeitanteilig erstatten.
12. Änderung der Vertragsbedingungen
12.1 Änderungsvorbehalt
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB sowie den Leistungsumfang von amaiko.ai mit Wirkung für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen, sofern hierfür ein berechtigtes Interesse besteht. Ein solches berechtigtes Interesse liegt insbesondere vor bei Anpassungen an gesetzliche oder regulatorische Änderungen, zur Erweiterung um zusätzliche Dienstleistungen oder Funktionen, die einer Anpassung der Vertragsbedingungen bedürfen, zur Schließung von Regelungslücken oder zur Anpassung an geänderte Umstände (z.B. Weiterentwicklung der Software, Veränderung der Marktgegebenheiten) und sofern die Änderungen für den Kunden zumutbar sind. Unzumutbar sind Änderungen insbesondere dann, wenn das vertragliche Gleichgewicht zwischen den Parteien erheblich verschoben würde.
12.2 Änderungsverfahren
Änderungen der AGB oder des Leistungsumfangs wird der Anbieter dem Kunden spätestens 6 Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten in Textform (z.B. per E-Mail) ankündigen. Dem Kunden steht das Recht zu, den angekündigten Änderungen bis spätestens 2 Wochen vor dem geplanten Wirksamkeitsdatum zu widersprechen. Widerspricht der Kunde nicht fristgerecht schriftlich (Textform genügt) den Änderungen, gelten die Änderungen als akzeptiert. Auf diese Folge wird der Anbieter den Kunden in der Änderungsmitteilung besonders hinweisen. Widerspricht der Kunde fristgerecht, behalten sich beide Parteien das Recht vor, das Vertragsverhältnis zum Inkrafttreten der Änderung zu kündigen. In der Änderungsmitteilung wird der Anbieter ggf. darüber informieren, ob im Falle eines Widerspruchs ein Sonderkündigungsrecht ausgeübt wird oder alternativ der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fortgesetzt wird.
Änderungen der Kontaktinformationen des Anbieters (z.B. neue Anschrift, neue Telefonnummer) oder offensichtliche Schreib- und Druckfehler in den AGB darf der Anbieter jederzeit ohne spezielles Änderungsverfahren korrigieren, ohne dass Rechte des Kunden hierdurch beeinträchtigt werden. Solche unwesentlichen Änderungen bedürfen keiner Zustimmung des Kunden und werden wirksam, sobald sie auf geeignete Weise publiziert sind (z.B. Aktualisierung der Informationen im Impressum oder auf der Website des Anbieters).
13. Schlussbestimmungen
13.1 Abtretungsverbot
Der Kunde darf Rechte oder Pflichten aus diesem Vertrag nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters auf Dritte übertragen oder abtreten. § 354a HGB bleibt für Geldforderungen unberührt. Der Anbieter ist seinerseits berechtigt, mit einer Ankündigungsfrist von 4 Wochen den Vertrag auf einen Rechtsnachfolger oder verbundenes Unternehmen zu übertragen, sofern hierdurch berechtigte Interessen des Kunden nicht beeinträchtigt werden und der Rechtsnachfolger die bestehenden vertraglichen Pflichten übernimmt. Im Fall einer solchen Vertragsübernahme hat der Kunde das Recht, den Vertrag zum Übertragungszeitpunkt zu kündigen, sofern ihm die Fortsetzung mit dem neuen Vertragspartner nicht zumutbar ist.
13.2 Keine Nebenabreden
Dieser Vertrag einschließlich seiner Anlagen (z.B. Auftragsverarbeitungsvertrag, Leistungsbeschreibung) stellt die vollständige Vereinbarung der Parteien dar. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags (einschließlich dieser Schriftformklausel) bedürfen der Schriftform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist. Für die Wahrung der Schriftform genügt die Übermittlung per Telefax; für die Textform genügt die Übermittlung per E-Mail. Individuelle Vertragsabreden (einschließlich nachträglicher Ergänzungen oder Änderungen) gehen diesen AGB im Zweifel vor; über deren Inhalt ist im Streitfall ein schriftlicher Vertrag oder zumindest eine schriftliche Bestätigung maßgeblich.
13.3 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrags einschließlich dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen/undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige rechtlich wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen möglichst nahekommt. Gleiches gilt im Falle einer Vertragslücke.
13.4 Rechtswahl
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und des internationalen Privatrechts. Bei Verbrauchern (die hier jedoch nicht Vertragspartei sein sollen, siehe Ziffer 1) blieben zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Wohnsitzstaates unberührt.
13.5 Gerichtsstand
Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des HGB, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters (zuständiges Gericht: Amtsgericht Viechtach bzw. das für Viechtach örtlich und sachlich zuständige Gericht). Der Anbieter bleibt jedoch berechtigt, Ansprüche auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden geltend zu machen.
13.6 Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter nimmt nicht an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucher-Schlichtungsstelle teil. Die EU-Kommission stellt unter https://ec.europa.eu/consumers/odr eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit.
Stand: Januar 2026
1. Âmbito de aplicação e partes contratantes
As presentes Condições Gerais de Contratação (CGC) regulam a relação comercial entre a amaiko GmbH, Postackerweg 9, 94234 Viechtach, Alemanha (doravante «Prestador»), e os seus clientes (doravante «Cliente») no que respeita à utilização da ferramenta de gestão do conhecimento baseada em inteligência artificial «amaiko.ai». O amaiko.ai é um produto digital de tipo Software-as-a-Service que se integra como assistente pessoal de IA diretamente no Microsoft 365 (em particular, no Microsoft Teams) para armazenar e interligar o conhecimento empresarial e disponibilizá-lo proativamente aos colaboradores. As presentes CGC aplicam-se exclusivamente. As condições gerais do Cliente que sejam contrárias ou divergentes não se aplicam, salvo acordo expresso e escrito do Prestador. As presentes CGC aplicam-se unicamente a empresas na aceção do § 14 BGB (isto é, pessoas singulares ou coletivas que atuam no exercício da sua atividade comercial ou profissional independente aquando da celebração do contrato). A utilização do amaiko.ai por consumidores está excluída.
2. Objeto e descrição dos serviços
2.1 Âmbito dos serviços
O Prestador disponibiliza ao Cliente a plataforma de software em nuvem amaiko.ai. O amaiko.ai funciona como um assistente de gestão do conhecimento baseado em IA dentro da organização do Cliente. Cada colaborador autorizado recebe o seu próprio «AI Buddy» — um assistente digital pessoal no Microsoft Teams — que recolhe e processa as informações da empresa e as disponibiliza aos utilizadores a pedido ou de forma proativa. As funcionalidades-chave do amaiko.ai incluem, entre outras:
- Armazenamento e preservação do conhecimento: Armazenamento automático e persistente do conhecimento interno da empresa (conhecimento explícito e tácito) numa memória de IA persistente. Documentos empresariais, conversas e outras fontes de conhecimento são capturados para que o saber seja preservado na organização mesmo quando os colaboradores saem da empresa. O conhecimento pode ser recolhido através de consultas planeadas e direcionadas (por exemplo, «Buddy Interviews», consultas de lições aprendidas).
- Assistência personalizada: Cada AI Buddy adapta-se ao estilo de trabalho do respetivo utilizador, aprende as suas preferências e proporciona apoio direcionado no trabalho diário. O AI Buddy responde às perguntas dos colaboradores, conhece os processos e as perguntas frequentes, e recorda ou questiona proativamente quando são detetadas lacunas de conhecimento.
- Ligação entre equipas: Os AI Buddies trocam informações entre si (troca Buddy-to-Buddy) para disponibilizar o conhecimento empresarial transversalmente entre equipas e departamentos. O isolamento é reduzido à medida que o conhecimento é sincronizado entre equipas — sempre em conformidade com as permissões existentes do Microsoft 365 (ver Secção 5).
- Integração de serviços de IA externos: Consoante os pacotes contratados e as configurações, o amaiko.ai pode integrar serviços de IA externos (por exemplo, Azure OpenAI ou modelos como ChatGPT ou Claude) para processar determinados pedidos (como funções de IA generativa ou pesquisa web). Todas as integrações de IA externas estão em conformidade com o RGPD e são alojadas na UE. Os pedidos a serviços de IA externos são tecnicamente processados pelo Prestador (por exemplo, anonimizados) de modo a que não possam ser extraídas conclusões sobre a empresa, os utilizadores individuais ou o conteúdo confidencial.
- Integração transparente com o Microsoft 365: O amaiko.ai integra-se diretamente no ambiente de trabalho existente (atualmente, em particular o Microsoft Teams e opcionalmente o Outlook). Não é necessária nenhuma plataforma adicional; a utilização ocorre dentro do ambiente Microsoft 365 do Cliente. O amaiko.ai utiliza o modelo de permissões do Microsoft 365, o que significa que o AI Buddy de cada utilizador apenas tem acesso aos dados a que o respetivo utilizador pode aceder. A IA não alarga os direitos de acesso. Isto garante que as informações confidenciais apenas são acessíveis às pessoas autorizadas.
2.2 Disponibilidade e suporte
O Prestador esforça-se por manter uma elevada disponibilidade da plataforma amaiko.ai (geralmente 24/7). Podem ocorrer restrições temporárias devido a manutenções programadas, atualizações ou causas fora do controlo do Prestador (por exemplo, perturbações na Microsoft ou falhas de internet). O Prestador anunciará as manutenções programadas com antecedência, sempre que possível, e realizá-las-á durante períodos de baixa utilização. Consoante o modelo de utilização ou nível de serviço selecionado (ver Secção 3), o Prestador oferece vários serviços de suporte (por exemplo, suporte através de um sistema de tickets, disponibilização de um Customer Success Manager, consultas regulares, etc.).
2.3 Desenvolvimento contínuo
O amaiko.ai é continuamente desenvolvido e melhorado. O Prestador tem o direito de efetuar atualizações, adicionar novas funcionalidades ou alterar o software durante a vigência do contrato, desde que tais alterações sejam razoáveis para o Cliente e cumpram essencialmente o âmbito dos serviços acordados contratualmente. Se uma funcionalidade essencial for descontinuada ou alterada de forma a causar um prejuízo mais do que insignificante para o Cliente, o Prestador informará o Cliente com a devida antecedência. Quando apropriado, o Prestador concederá ao Cliente um direito de resolução extraordinária com efeitos a partir da data de entrada em vigor da alteração.
3. Celebração do contrato, fase de teste
3.1 Oferta e encomenda
A apresentação do amaiko.ai, em particular no sítio web do Prestador (https://amaiko.ai), não constitui uma oferta contratual vinculativa, mas sim um convite a encomendar. O contrato é celebrado quando o Cliente aceita uma oferta do Prestador para a prestação de serviços. Tal pode ocorrer, por exemplo, através da assinatura de uma oferta contratual individual, através do preenchimento e envio de um formulário de encomenda em linha no sítio web, ou por encomenda escrita (incluindo por correio eletrónico). O contrato entra em vigor — sem prejuízo de acordos individuais — aquando da receção da confirmação da encomenda pelo Prestador ou da ativação do acesso ao software pelo Prestador.
3.2 Modelos de utilização pagos
O amaiko.ai é disponibilizado em diferentes modelos de preços que diferem no âmbito das funcionalidades e no nível de serviço (por exemplo, «Core», «Plus» e «Ultra»). Os conteúdos atuais dos pacotes e os preços estão descritos no sítio web do Prestador ou na oferta contratual individual. Por exemplo, o pacote Core inclui funcionalidades básicas (Persistent AI Memory, integração com Microsoft Teams, suporte padrão por tickets) e é faturado por utilizador e por ano, enquanto o pacote Plus inclui funcionalidades adicionais (como pesquisa web, painel de administração, um Customer Success Manager pessoal, integração alargada, por exemplo no Outlook). O pacote Ultra oferece uma solução empresarial individualizada com flexibilidade máxima (por exemplo, integração em sistemas adicionais como SAP, Salesforce, HubSpot, etc., opções de segurança alargadas, modelos de IA treinados individualmente e suporte prioritário) e é disponibilizado mediante acordo separado. O âmbito exato dos serviços, bem como quaisquer serviços de configuração (por exemplo, análise inicial das fontes de conhecimento, configuração específica do cliente e integração nos sistemas existentes), são definidos no respetivo documento contratual ou oferta.
3.3 Teste gratuito
O Prestador pode permitir ao Cliente testar o amaiko.ai gratuitamente durante um período limitado (por exemplo, no âmbito de um projeto-piloto ou de uma implementação de teste). A duração e o âmbito de tal fase de teste são acordados individualmente ou determinados pelo Prestador (por exemplo, 30 dias com um número limitado de utilizadores). As presentes CGC também se aplicam durante a fase de teste. Determinadas funcionalidades ou serviços (por exemplo, o âmbito do suporte) podem estar limitados durante a fase de teste. Qualquer uma das partes pode pôr fim ao período de teste antecipadamente em qualquer momento. No final da fase de teste, o acesso do Cliente ao software expira automaticamente, salvo se o Cliente transitar para um modelo de utilização pago. O Prestador assume apenas responsabilidade limitada durante a fase de teste gratuita (ver Secção 11.4).
4. Direitos de utilização do software
4.1 Concessão de direitos de utilização
O Prestador concede ao Cliente, durante a vigência do contrato, o direito não exclusivo, intransmissível e não sublicenciável de utilizar o software amaiko.ai da forma acordada para os fins das suas próprias operações empresariais. A utilização é limitada ao número de contas de utilizador autorizadas (licenças de utilizador) especificado na encomenda ou contrato e ao fim previsto. Uma conta de utilizador é personalizada e só pode ser utilizada pelo colaborador designado do Cliente. A utilização de uma conta de utilizador por várias pessoas não é permitida, salvo acordo expresso em contrário.
4.2 Restrições
Nem o Cliente nem os utilizadores individuais podem utilizar o software ou partes do mesmo fora do uso contratualmente previsto. Em particular, é proibido ao Cliente disponibilizar o amaiko.ai a terceiros fora da sua própria organização, copiar, alugar, vender ou tornar o software acessível de qualquer outra forma. A engenharia reversa, a descompilação ou outras tentativas de obter ilicitamente o código-fonte, os modelos de IA subjacentes ou os segredos comerciais do Prestador são proibidas, exceto na medida em que a lei o permita imperativamente nos termos do § 69e da Lei alemã dos Direitos de Autor (UrhG). A contornar mecanismos de segurança ou restrições de acesso do software é igualmente proibido.
4.3 Direitos sobre o software
Todos os direitos sobre o software, a tecnologia e o conteúdo do amaiko.ai, em particular os direitos de autor, os direitos sobre bases de dados, as marcas e os segredos comerciais, pertencem exclusivamente ao Prestador ou aos seus licenciantes. Não são transferidos para o Cliente quaisquer direitos de propriedade sobre o software. O Cliente recebe unicamente os direitos de utilização expressamente previstos no presente contrato. Na medida em que o Prestador disponibilize ao Cliente excertos de código, scripts ou ferramentas semelhantes no âmbito do suporte ou da integração, todos os direitos sobre os mesmos permanecem no Prestador; o Cliente recebe um direito de utilização unicamente para incorporação ou utilização em relação com o amaiko.ai.
4.4 Software de código aberto e software de terceiros
Na medida em que o Prestador utilize software de código aberto ou software de terceiros no âmbito do amaiko.ai, o Prestador cumprirá os termos de licença aplicáveis. Tal não cria obrigações adicionais para o Cliente, salvo se tais obrigações estiverem previstas nos termos de licença dos componentes de código aberto. O Prestador disponibilizará, mediante pedido, uma lista dos componentes de código aberto utilizados e dos respetivos termos de licença, na medida em que tal seja relevante para a utilização contratual.
5. Obrigações e cooperação do Cliente
O Cliente é obrigado a organizar a utilização do amaiko.ai no seu próprio domínio de responsabilidade de modo a que seja possível um funcionamento contratual e seguro do serviço. Em particular, o Cliente compromete-se ao seguinte:
- Criação dos pré-requisitos: O Cliente deve dispor de uma infraestrutura informática adequada. Em particular, é necessário um inquilino ativo do Microsoft 365 com Microsoft Teams para a integração do amaiko.ai. O Cliente fornecerá ao Prestador ou ao software as interfaces necessárias e os direitos de acesso no ambiente Microsoft 365 (por exemplo, instalação da aplicação Teams e concessão das permissões necessárias dentro do modelo de permissões do Microsoft 365). O Cliente assegura que a integração não viola direitos de terceiros e que possui as licenças necessárias da Microsoft. Alterações no ambiente Microsoft (por exemplo, atualizações pela Microsoft) podem afetar a funcionalidade do amaiko.ai; o Cliente cooperará numa medida razoável na realização dos ajustes necessários (por exemplo, renovação de permissões se exigido por alterações da Microsoft).
- Gestão de utilizadores: O Cliente designa um ou mais administradores durante a configuração do amaiko.ai que gerem as permissões em nome do Cliente e servem como pontos de contacto. O Cliente é responsável por manter as contas de utilizador atualizadas (por exemplo, notificando o Prestador sobre a saída de colaboradores ou desativando contas). As credenciais dos utilizadores devem ser mantidas em confidencialidade pelo Cliente e pelos utilizadores e protegidas contra acesso não autorizado. Se o Cliente descobrir ou suspeitar que pessoas não autorizadas obtiveram conhecimento das credenciais ou estão a utilizar o serviço sem autorização, o Prestador deve ser notificado imediatamente. O Cliente é responsável pela utilização indevida pela qual é responsável (por exemplo, partilha negligente de credenciais).
- Utilização lícita e conteúdo: O Cliente é responsável por assegurar que todo o conteúdo introduzido, carregado ou processado pelos seus utilizadores no amaiko.ai possa ser legalmente utilizado. Em particular, o Cliente não pode fornecer ou fazer processar pela IA conteúdo que viole a legislação aplicável, infrinja direitos de terceiros (por exemplo, direitos de autor, segredos comerciais, direitos de personalidade), ou contenha conteúdo criminoso, discriminatório, difamatório, imoral ou que viole a confidencialidade. O Cliente confirma que possui os consentimentos ou autorizações necessários se, por exemplo, dados pessoais de terceiros forem introduzidos. Se o Cliente tomar conhecimento de qualquer utilização ilícita do amaiko.ai (quer pelos seus próprios utilizadores quer por terceiros), informará imediatamente o Prestador.
- Cooperação na implementação: O Cliente coopera numa medida razoável nas atividades de instalação e integração necessárias. Tal inclui, por exemplo, a disponibilização de informações relevantes sobre as fontes de conhecimento existentes, os processos e os sistemas na medida necessária para a configuração do amaiko.ai. Para integrações avançadas (por exemplo, ligação de sistemas CRM/ERP no pacote Ultra), o Cliente disponibiliza interfaces, acessos de teste ou recursos de desenvolvimento conforme acordado individualmente. Se o Cliente reconhecer que uma ação de cooperação solicitada pelo Prestador é necessária para o sucesso do projeto, o Cliente cumprirá na medida do razoavelmente possível.
- Atualizações e requisitos do sistema: O Cliente seguirá as orientações do Prestador relativas aos requisitos do sistema necessários e às atualizações. Em particular, o Cliente pode necessitar de utilizar versões específicas do Microsoft Teams ou de outros componentes do Microsoft 365 para garantir a compatibilidade com o amaiko.ai.
- Comunicação de incidentes: O Cliente comunicará prontamente ao Prestador quaisquer perturbações ou erros no software com informações relevantes para permitir a análise e a resolução de erros o mais rapidamente possível. Numa medida razoável, o Cliente apoiará o Prestador na resolução de problemas (por exemplo, fornecendo ficheiros de registo ou mensagens de erro).
- Pagamento das taxas: O Cliente compromete-se a pagar atempadamente as taxas acordadas pela utilização do amaiko.ai (ver Secção 6). Em caso de mora do Cliente, aplicam-se as disposições legais; adicionalmente, o Prestador tem o direito, após aviso prévio e um prazo de cortesia razoável, de suspender temporariamente o acesso do Cliente ao software até à liquidação dos atrasos. Se o Cliente violar as obrigações acima referidas e o Prestador sofrer danos ou despesas em consequência, o Cliente indemnizará o Prestador (por exemplo, custos de defesa jurídica necessária devido a infrações legais atribuíveis ao Cliente). Em caso de violações graves ou persistentes, o Prestador tem o direito, após aviso prévio, de resolver o contrato por justa causa sem pré-aviso (ver Secção 7.3). Os demais direitos do Prestador não são afetados.
6. Preços e condições de pagamento
6.1 Preços
A utilização do amaiko.ai está sujeita ao pagamento de uma taxa, salvo se uma fase de teste gratuita ou um acordo especial tiver sido expressamente acordado. Os modelos de preços atuais (em particular, preços anuais por licença de utilizador para os pacotes Core e Plus e preços específicos de projeto para o pacote Ultra) estão publicados no sítio web do Prestador ou constam da oferta contratual individual. Todos os preços são apresentados sem o imposto sobre o valor acrescentado legal, salvo indicação em contrário. O Prestador tem o direito de ajustar os preços se o âmbito dos serviços contratados pelo Cliente mudar (por exemplo, adição de licenças de utilizador adicionais) ou se forem oferecidos períodos contratuais alargados em condições diferentes. O Prestador notificará o Cliente das alterações de preços para os períodos de renovação com a devida antecedência antes da data de renovação (ver Secção 12 sobre alterações às CGC).
6.2 Período de faturação
Salvo acordo em contrário, a faturação é anual, paga antecipadamente, por licença de utilizador contratada e outros serviços acordados. O primeiro período de faturação começa com a disponibilização/ativação do acesso para o Cliente. Se forem adicionadas licenças de utilizador adicionais durante um período contratual em curso, serão faturadas proporcionalmente até ao final do período em curso. Na medida em que o pacote Ultra ou outros serviços adicionais prevejam preços individuais ou custos únicos (por exemplo, para serviços de implementação ou configuração), estes serão faturados conforme acordado (por exemplo, com base em tempo e materiais ou a preço fixo).
6.3 Condições de pagamento
As faturas são pagáveis no prazo de 14 dias a contar da data da fatura, sem dedução, salvo indicação em contrário. Os pagamentos são efetuados por transferência bancária para a conta do Prestador indicada na fatura, salvo se outros métodos de pagamento tiverem sido acordados. Em caso de mora do Cliente, o Prestador tem o direito de cobrar juros de mora à taxa legal (§ 288 BGB). Reservam-se outros direitos a indemnização por danos. Em caso de incumprimento do pagamento, o Prestador pode, após notificação e um prazo de cortesia razoável, suspender o acesso do Cliente ao software até ao pagamento do montante em dívida.
6.4 Compensação e retenção
O Cliente apenas pode compensar créditos do Prestador com contracréditos não contestados ou legalmente estabelecidos.
O Cliente apenas pode exercer um direito de retenção com base em contracréditos decorrentes da mesma relação contratual.
6.5 Condições especiais
Se o Prestador conceder ao Cliente descontos ou condições especiais (por exemplo, para organizações sem fins lucrativos, instituições de ensino ou no âmbito de promoções), estes aplicam-se apenas durante o período ou âmbito do contrato expressamente indicado. Após expiração ou alteração, os preços regulares aplicam-se novamente de forma automática, salvo se uma prorrogação das condições especiais tiver sido expressamente acordada.
7. Duração do contrato e resolução
7.1 Duração do contrato
Salvo acordo em contrário no contrato, a duração mínima do contrato para os modelos de utilização pagos é de doze (12) meses a contar da celebração do contrato. O contrato renova-se automaticamente por um período adicional de 12 meses, salvo resolução por qualquer uma das partes por escrito (pelo menos em forma textual, por exemplo, por correio eletrónico) com um pré-aviso de três (3) meses antes do final do respetivo período. Os acordos de duração individuais divergentes (por exemplo, para projetos no pacote Ultra) prevalecem sobre esta disposição.
7.2 Fase de teste
Um acesso de teste gratuito (ver Secção 3.3) termina automaticamente com a expiração do período de teste acordado, sem necessidade de resolução. O Prestador tem igualmente o direito de revogar ou suspender um acesso de teste gratuito em qualquer momento por justa causa. A transição de um acesso de teste para uma subscrição paga pode ser acordada por mútuo consentimento; nesse caso, a duração do contrato do modelo pago começa com a prestação do âmbito completo dos serviços após o final da fase de teste.
7.3 Resolução por justa causa
O direito à resolução extraordinária por justa causa não é afetado para ambas as partes. Constitui justa causa para o Prestador, em particular, se o Cliente não efetuar os pagamentos devidos apesar de notificação e prazo de cortesia, se violar de forma significativa ou reiterada disposições materiais das presentes CGC (em particular as obrigações de utilização e cooperação das Secções 4 e 5), ou se tiverem sido instaurados procedimentos de insolvência contra o património do Cliente. Constitui justa causa para o Cliente, em particular, se o Prestador, apesar de aviso escrito e de um prazo de cortesia razoável, violar de forma persistente obrigações contratuais materiais e a utilização esperada do serviço for materialmente prejudicada. Em caso de resolução extraordinária pelo Cliente, pode existir um direito ao reembolso proporcional das taxas pagas antecipadamente se os motivos da resolução forem imputáveis ao Prestador.
Qualquer resolução deve, salvo disposição em contrário das presentes CGC ou da lei, ser formulada por escrito. A forma textual (§ 126b BGB, por exemplo, resolução por correio eletrónico) é suficiente, salvo se uma forma mais rigorosa tiver sido acordada em casos individuais. O Prestador pode solicitar uma verificação adequada para a resolução por correio eletrónico (por exemplo, apresentação por um administrador conhecido ou representante autorizado do Cliente).
7.5 Consequências da resolução do contrato
Após a resolução do contrato, o Prestador suspenderá o acesso do Cliente ao amaiko.ai. Os dados do Cliente (incluindo o conteúdo armazenado na base de conhecimentos de IA) serão eliminados ou tornados inacessíveis pelo Prestador no prazo de 30 dias após o término do contrato, salvo se o Cliente tiver previamente solicitado por escrito a devolução de dados específicos num formato comum e tal for tecnicamente viável. As obrigações legais de conservação ou os direitos do Prestador (por exemplo, para dados de faturação) não são afetados; nesses casos, os dados relevantes serão bloqueados em vez de eliminados. O Cliente deve assegurar-se, antes do término do contrato, de que as informações processadas no amaiko.ai que ainda sejam necessárias estejam armazenadas noutro local (em particular, os documentos originais permanecem geralmente nos sistemas de origem, por exemplo, SharePoint/Teams — o Prestador não é responsável pela cópia de segurança dos dados originais fora da sua própria memória de IA).
8. Direitos sobre os dados do Cliente e confidencialidade
8.1 Direitos sobre os dados do Cliente
Todos os dados, conteúdos e documentos que o Cliente ou os seus utilizadores introduzam, carreguem ou gerem no amaiko.ai (doravante «Dados do Cliente») permanecem como propriedade exclusiva e sob o controlo exclusivo do Cliente. O Prestador não adquire quaisquer direitos de propriedade ou exploração sobre os Dados do Cliente, para além do direito de utilização concedido abaixo para a execução do contrato. O Cliente concede ao Prestador e aos seus subcontratantes o direito de processar os Dados do Cliente exclusivamente para fins de prestação dos serviços contratualmente devidos, incluindo armazenamento, apresentação, análise (pela IA), cópia de segurança e — quando a funcionalidade o previr — transmissão dentro da memória de IA da empresa ou para os modelos de IA ligados. O processamento dos Dados do Cliente para outros fins (em particular para fins próprios do Prestador, elaboração de perfis, publicidade ou melhoria de modelos de IA fora da esfera do Cliente) não tem lugar, salvo se o Cliente tiver dado o seu consentimento expresso. Em particular, os Dados do Cliente não são divulgados a terceiros, salvo se tal for necessário para a execução do contrato (ver Secção 9 sobre o tratamento de dados) ou exigido por lei.
8.2 Confidencialidade do Prestador
O Prestador compromete-se a manter em confidencialidade todos os segredos comerciais e empresariais do Cliente, bem como todas as demais informações confidenciais que cheguem ao seu conhecimento no âmbito da prestação do amaiko.ai. Os Dados do Cliente são sempre tratados como confidenciais. O Prestador utilizará as informações confidenciais do Cliente exclusivamente para o cumprimento das suas obrigações contratuais e não as divulgará a terceiros não autorizados. Esta obrigação de confidencialidade aplica-se igualmente para além do término da relação contratual. O Prestador assegura que os seus colaboradores, agentes e eventuais subcontratados envolvidos estejam sujeitos a obrigações de confidencialidade equivalentes. Não constitui violação da confidencialidade se o Prestador transmitir dados ou informações do Cliente a prestadores externos de serviços de IA ou parceiros de alojamento na medida necessária para a execução do contrato e sob forma anonimizada ou agregada que não permita extrair conclusões sobre o Cliente ou sobre pessoas individuais (cf. Secção 2.1 sobre a utilização anonimizada da interface).
8.3 Confidencialidade do Cliente
O Cliente manterá igualmente em confidencialidade todas as informações confidenciais sobre o Prestador e os seus produtos que cheguem ao seu conhecimento no decurso do contrato. Tal inclui, em particular, informações técnicas, comerciais e financeiras não publicamente conhecidas sobre o amaiko.ai ou o Prestador. O Cliente vinculará igualmente os seus colaboradores e terceiros contratados nesse sentido.
8.4 Exceções
As obrigações de confidencialidade não se aplicam a informações que sejam ou se tornem do domínio público sem violação das presentes CGC, que fossem comprovadamente já do conhecimento da parte recetora antes da divulgação pela outra parte, que tenham sido desenvolvidas de forma independente sem recurso às informações confidenciais da outra parte, ou que devam ser divulgadas devido a obrigações legais ou ordens governamentais. Neste último caso, a parte obrigada a divulgar informará — na medida do permitido — imediatamente a outra parte da exigência e limitará a divulgação ao mínimo necessário.
9. Proteção de dados e tratamento de dados
9.1 Funções das partes
Aquando da utilização do amaiko.ai, podem igualmente ser tratados dados pessoais, tais como dados dos colaboradores do Cliente (perfis de utilizador, conteúdo das comunicações) ou, quando aplicável, dados de terceiros contidos nos documentos empresariais. Em termos de direito de proteção de dados, o Cliente permanece como responsável pelo tratamento (na aceção do art. 4(7) RGPD) para todos os Dados do Cliente pessoais. O Prestador trata estes dados como subcontratante (art. 4(8) RGPD) exclusivamente por conta e segundo as instruções do Cliente para fins de prestação do serviço.
9.2 Acordo de tratamento de dados (DPA)
O Prestador cumprirá todas as obrigações de um subcontratante nos termos do art. 28 RGPD. Em particular, o Prestador assegura que os dados pessoais são tratados apenas em conformidade com as instruções documentadas do Cliente (as presentes CGC e o contrato subjacente constituem as instruções a este respeito) e que foram implementadas medidas técnicas e organizativas adequadas para a proteção dos dados. O Prestador propõe ao Cliente a celebração de um acordo de tratamento de dados por escrito que regule os pormenores do tratamento conforme ao RGPD. Este DPA inclui, entre outros, o objeto e a duração do tratamento, os tipos de dados pessoais, as categorias de titulares dos dados, as obrigações e direitos do Cliente e as medidas de segurança adotadas pelo Prestador. Se o DPA não tiver sido anexado aquando da assinatura do contrato, o Prestador disponibilizará uma cópia ao Cliente mediante pedido (ou disponibilizará um modelo de DPA no sítio web). A celebração de tal DPA é um pré-requisito para o início da utilização produtiva na medida em que o Cliente faça tratar dados pessoais pelo amaiko.ai.
9.3 Subcontratantes ulteriores
O Cliente autoriza o Prestador a recorrer a subcontratantes ulteriores (subempreiteiros) na medida necessária para a execução dos serviços contratuais. O Prestador assegurará que seja celebrado com cada subcontratante ulterior um contrato conforme ao art. 28 RGPD. Os principais subcontratantes ulteriores incluem, em particular: o prestador de serviços de alojamento da plataforma (por exemplo, Microsoft Azure ou operadores de centros de dados equivalentes na UE) e os fornecedores dos modelos de IA integrados (por exemplo, Azure OpenAI Service). O Prestador disponibilizará ao Cliente uma lista atualizada dos subcontratantes ulteriores mediante pedido. O Prestador informará o Cliente de forma adequada e com antecedência se forem contratados novos subcontratantes ulteriores ou se for efetuada uma alteração. O Cliente tem o direito de se opor à contratação ou substituição de um subcontratante ulterior por motivos legítimos de proteção de dados. Nesse caso, o Prestador tentará oferecer uma alternativa razoável. Se tal não for possível e a continuação do contrato for por isso irrazoável para o Cliente, o Cliente pode resolver o contrato com um pré-aviso de 2 semanas para o final do mês.
9.4 Local do tratamento de dados
O Prestador trata os Dados do Cliente pessoais exclusivamente na União Europeia (ou no Espaço Económico Europeu), salvo acordo expresso em contrário com o Cliente. Em particular, todos os servidores nos quais os Dados do Cliente são armazenados são operados em centros de dados da UE. Não é efetuada qualquer transferência de dados pessoais para países terceiros sem as garantias adequadas na aceção do art. 44 e seguintes do RGPD. Na medida em que estejam envolvidos serviços de IA externos (cf. Secção 2.1), o Prestador assegura que estes serviços são operados na UE ou utilizados de forma conforme ao RGPD (por exemplo, mediante a anonimização dos pedidos ou a celebração de Cláusulas Contratuais-Tipo da UE — CCT — se, excecionalmente, for utilizado um serviço sediado fora da UE).
9.5 Direitos dos titulares dos dados e assistência
O Cliente permanece responsável pelo cumprimento dos direitos dos titulares dos dados (por exemplo, acesso, retificação, apagamento) perante os seus próprios colaboradores ou terceiros cujos dados sejam tratados no contexto do amaiko.ai. O Prestador apoiará o Cliente dentro das suas capacidades, por exemplo fornecendo as informações necessárias sobre o tratamento ou retificando, bloqueando ou apagando dados específicos segundo as instruções do Cliente. As obrigações correspondentes serão detalhadas no DPA. Os pedidos de titulares dos dados recebidos pelo Prestador e claramente atribuíveis aos Dados do Cliente serão reencaminhados para o Cliente sem demora.
9.6 Segurança dos dados
O Prestador implementa medidas técnicas e organizativas adequadas (MTO) nos termos do art. 32 RGPD para garantir a segurança e a confidencialidade dos Dados do Cliente. Estas incluem, entre outras, medidas de controlo de acesso, controlo de entrada, controlo de acesso aos dados, controlo de transferência, controlo de introdução, controlo de encomendas, controlo de disponibilidade e separação de dados. Todos os Dados do Cliente são transmitidos de forma cifrada; os dados armazenados são cifrados ou pseudonimizados sempre que possível. O Prestador orienta-se por normas de segurança estabelecidas e boas práticas (por exemplo, normas como ISO/IEC 27001 para segurança da informação e — quando aplicável — ISO/IEC 42001 para processos de gestão de IA). O Prestador comunicará ao Cliente, sem demora, os incidentes de segurança (violações de dados) logo que deles tenha conhecimento e tomará as medidas necessárias para limitar os danos.
Informações adicionais sobre o tratamento de dados e a proteção de dados podem ser encontradas na política de privacidade do Prestador no seu sítio web (referente, por exemplo, ao tratamento dos dados de contacto do Cliente para a administração do contrato, suporte, etc.). Contudo, esta política de privacidade não faz parte do presente contrato e abrange principalmente os casos em que o Prestador é o responsável pelo tratamento (por exemplo, utilização do sítio web, marketing). Para o tratamento dos Dados do Cliente, aplicam-se principalmente as presentes CGC e o DPA celebrado.
10. Garantia e responsabilidade por defeitos
10.1 Qualidade dos serviços
O amaiko.ai é disponibilizado ao Cliente como um serviço em nuvem através da internet sob o modelo Software-as-a-Service. O Prestador deve fornecer o software no estado descrito na descrição dos serviços (Secção 2) e, quando aplicável, no contrato. O Cliente reconhece que o amaiko.ai é um sistema de IA complexo. O Prestador não pode garantir uma disponibilidade do software totalmente isenta de erros e ininterrupta em permanência. Não existe um defeito em particular quando uma limitação de utilização se baseia em circunstâncias fora do domínio de responsabilidade do Prestador (por exemplo, problemas com o hardware ou software do Cliente, falha na ligação à internet, perturbações no serviço Microsoft 365). Interrupções ou restrições menores habituais para este tipo de serviço (por exemplo, reinícios breves, janelas de manutenção) também não constituem um defeito desde que permaneçam dentro de limites razoáveis.
10.2 Reclamações por defeitos
O Cliente deve notificar o Prestador de qualquer defeito no software imediatamente após a sua descoberta, fornecendo uma descrição compreensível dos sintomas. O Prestador investigará as notificações de defeitos justificadas. Em caso de defeitos reais do software que afetem a sua aptidão para a utilização contratual de forma mais do que insignificante, o Cliente tem primeiro direito à prestação complementar. O Prestador pode, à sua escolha, corrigir o defeito (correção de erro) ou — se apropriado — fornecer uma substituição sob a forma de atualização ou serviço substituto. O Cliente apoia o Prestador na análise de erros numa medida razoável (ver igualmente Secção 5: Comunicação de incidentes). Se a prestação complementar falhar duas vezes ou for irrazoável para o Prestador, o Cliente pode reduzir a remuneração em conformidade. Apenas se o defeito for material e não for corrigido dentro de um prazo adicional razoável fixado pelo Cliente, o Cliente poderá — como último recurso — resolver o contrato por justa causa.
10.3 Exclusão de garantia para determinados serviços
Para os serviços gratuitos que o Prestador ofereça voluntariamente ao Cliente em complemento (por exemplo, acesso de teste, funcionalidades beta, funcionalidades de demonstração), o Prestador não assume qualquer garantia. Estes serviços são fornecidos «tal como estão» sem que o Cliente tenha direito a um funcionamento isento de erros ou à disponibilidade. O Prestador terá, contudo, em conta os problemas que surjam na medida do possível, em particular se puderem ter repercussões nos serviços pagos.
10.4 Exclusão de outras garantias
De resto, aplicam-se as disposições legais de garantia com a seguinte ressalva: a responsabilidade objetiva do Prestador por danos decorrentes de defeitos existentes no momento da celebração do contrato nos termos do § 536a(1) BGB é excluída, salvo se o defeito tiver sido fraudulentamente ocultado pelo Prestador ou se tiver sido assumida uma garantia de qualidade. Garantias em sentido jurídico só são concedidas pelo Prestador quando expressamente e por escrito designadas como «garantia». As descrições de produtos ou serviços em materiais publicitários ou no sítio web do Prestador geralmente não constituem compromissos de garantia, mas descrições do âmbito possível de utilização.
11. Responsabilidade
11.1 Responsabilidade ilimitada
O Prestador responde sem limitação — independentemente da base jurídica — por danos decorrentes de lesões à vida, ao corpo ou à saúde causados por incumprimento do Prestador ou dos seus representantes legais ou auxiliares. O Prestador responde igualmente sem limitação por danos causados de forma intencional ou por negligência grave pelo Prestador ou pelos seus representantes legais ou auxiliares. Em caso de assunção de uma garantia ou risco de fornecimento, o Prestador responde sem limitação no âmbito de tal garantia/assunção. A responsabilidade nos termos da Lei alemã de Responsabilidade por Produtos permanece igualmente inalterada, quando aplicável.
11.2 Responsabilidade limitada por negligência simples
Por danos materiais ou perdas patrimoniais causados por negligência simples, o Prestador responde — sem prejuízo da Secção 11.1 — apenas em caso de violação de uma obrigação contratual essencial (obrigação cardinal). Obrigações contratuais essenciais são aquelas cujo cumprimento possibilita a execução adequada do contrato em primeiro lugar e com cujo cumprimento o Cliente pode regularmente contar. Nestes casos, a responsabilidade do Prestador é limitada em montante ao dano tipicamente previsível. Danos indiretos ou danos consequenciais não previsíveis não são indemnizados. O dano tipicamente previsível é geralmente o dano até ao montante da taxa anual paga pelo Cliente por evento danoso; tal serve como orientação, mas não exclui uma avaliação diferente em casos individuais.
11.3 Exclusão de responsabilidade
Na medida em que nem a Secção 11.1 nem a Secção 11.2 se apliquem, a responsabilidade do Prestador por negligência simples é excluída. Em particular, o Prestador não assume (sem prejuízo da Secção 11.1) qualquer responsabilidade por perdas de dados do Cliente na medida em que o dano seja atribuível à falta do Cliente em criar cópias de segurança habituais para garantir que os dados perdidos possam ser reconstituídos com um esforço razoável. O Prestador também não é responsável por lucros cessantes, poupanças não realizadas, danos indiretos ou danos consequenciais, salvo se estes devessem ser considerados como tipicamente previsíveis.
11.4 Disposição especial de responsabilidade para serviços gratuitos
Se o Cliente utilizar o amaiko.ai gratuitamente (por exemplo, no âmbito de uma fase de teste nos termos da Secção 3.3 ou ao utilizar funcionalidades beta gratuitas), o Prestador responde pelos danos resultantes apenas nos termos da Secção 11.1 (responsabilidade ilimitada por dolo, negligência grave, danos pessoais, etc.). Qualquer responsabilidade adicional do Prestador é excluída neste contexto gratuito — exceto em caso de fraude.
11.5 Responsabilidade pelo conteúdo e resultados da IA
O Prestador nota expressamente que o amaiko.ai, enquanto sistema de assistência por IA, não pode garantir a exatidão, a completude ou a atualidade das respostas ou resultados fornecidos. As informações, sugestões ou análises fornecidas pelo AI Buddy baseiam-se nos dados disponíveis e nos algoritmos da IA, mas podem em casos individuais ser incorretas ou enganadoras. O Cliente permanece responsável por verificar a plausibilidade dos resultados da IA e por avaliá-los de forma independente antes de decisões importantes ou de qualquer utilização ulterior. O Prestador não é responsável por danos decorrentes de o Cliente ou os seus utilizadores confiarem de forma acrítica nos resultados da IA ou tomarem ações exclusivamente com base nos resultados da IA. O sistema de IA serve para apoiar e assistir, mas não substitui o julgamento humano — em particular nos processos empresariais críticos, uma pessoa qualificada deve sempre tomar as decisões finais. Na medida em que o Prestador disponibilize ao Cliente através da IA conteúdo de terceiros ou informações externas (por exemplo, resultados de pesquisa web), o Prestador não assume qualquer responsabilidade pela legalidade, exatidão ou qualidade de tal conteúdo de terceiros.
11.6 Força maior
O Prestador não é responsável pela impossibilidade de prestar o serviço nem por atrasos causados por força maior ou outros eventos imprevisíveis no momento da celebração do contrato (por exemplo, catástrofes naturais, pandemias, conflitos laborais, medidas governamentais, falhas no fornecimento de energia, ataques informáticos externos apesar de medidas de proteção adequadas, falhas na rede de telecomunicações, falhas de servidores nos subcontratantes) que não sejam imputáveis ao Prestador. Em tais casos, o Prestador informará o Cliente sem demora. Se o evento for temporário, os prazos de serviço são prorrogados em conformidade. Se tal perturbação durar mais de oito (8) semanas, ambas as partes têm o direito de resolver o contrato por justa causa. O Prestador reembolsará ao Cliente, de forma proporcional, as taxas já pagas relativas ao período posterior à ocorrência da perturbação em caso de resolução.
12. Alteração das condições contratuais
12.1 Direito de alteração
O Prestador reserva-se o direito de alterar ou complementar as presentes CGC e o âmbito dos serviços do amaiko.ai com efeitos para o futuro, desde que exista um interesse legítimo para tal. Tal interesse legítimo existe em particular em caso de adaptações a alterações legais ou regulamentares, para a adição de serviços ou funcionalidades adicionais que requeiram um ajuste das condições contratuais, para colmatar lacunas regulamentares, ou para se adaptar a circunstâncias alteradas (por exemplo, desenvolvimento contínuo do software, alterações nas condições de mercado) e desde que as alterações sejam razoáveis para o Cliente. As alterações são irrazoáveis, em particular, se o equilíbrio contratual entre as partes for significativamente deslocado.
12.2 Procedimento de alteração
O Prestador comunicará ao Cliente as alterações às CGC ou ao âmbito dos serviços com pelo menos 6 semanas de antecedência relativamente à data de entrada em vigor prevista, em forma textual (por exemplo, por correio eletrónico). O Cliente tem o direito de se opor às alterações anunciadas até 2 semanas antes da data de entrada em vigor prevista. Se o Cliente não se opuser por escrito (a forma textual é suficiente) dentro do prazo, as alterações consideram-se aceites. O Prestador chamará expressamente a atenção do Cliente para esta consequência na notificação de alteração. Se o Cliente se opuser atempadamente, ambas as partes reservam-se o direito de resolver a relação contratual com efeitos à data de entrada em vigor das alterações. Na notificação de alteração, o Prestador indicará, quando aplicável, se será exercido um direito de resolução extraordinária em caso de oposição ou se o contrato continuará alternativamente nas condições existentes.
O Prestador pode corrigir alterações aos seus dados de contacto (por exemplo, novo endereço, novo número de telefone) ou erros tipográficos e de impressão evidentes nas CGC em qualquer momento sem um procedimento de alteração especial, desde que os direitos do Cliente não sejam afetados. Tais alterações não substanciais não requerem o consentimento do Cliente e produzem efeitos logo que sejam publicadas de forma adequada (por exemplo, atualização das informações no aviso legal ou no sítio web do Prestador).
13. Disposições finais
13.1 Proibição de cessão
O Cliente apenas pode transferir ou ceder direitos ou obrigações nos termos do presente contrato a terceiros com o consentimento prévio por escrito do Prestador. O § 354a do Código Comercial alemão (HGB) permanece inalterado para créditos monetários. O Prestador tem o direito, com um pré-aviso de 4 semanas, de transferir o contrato para um sucessor legal ou empresa afiliada, desde que os interesses legítimos do Cliente não sejam prejudicados e o sucessor legal assuma as obrigações contratuais existentes. Em caso de tal transferência do contrato, o Cliente tem o direito de resolver o contrato com efeitos à data da transferência se a continuação com a nova parte contratante for irrazoável.
13.2 Ausência de acordos paralelos
O presente contrato, incluindo os seus anexos (por exemplo, Acordo de tratamento de dados, descrição dos serviços), constitui a totalidade do acordo entre as partes. Não existem acordos paralelos orais. As alterações e aditamentos ao presente contrato (incluindo esta cláusula de forma escrita) requerem a forma escrita, salvo se a lei exigir uma forma mais rigorosa. Para a forma escrita, a transmissão por fax é suficiente; para a forma textual, a transmissão por correio eletrónico é suficiente. Os acordos contratuais individuais (incluindo os aditamentos ou alterações posteriores) prevalecem, em caso de dúvida, sobre as presentes CGC; em caso de litígio, um contrato escrito ou pelo menos uma confirmação escrita é determinante quanto ao seu conteúdo.
13.3 Cláusula de divisibilidade
Se disposições individuais do presente contrato, incluindo as presentes CGC, forem ou vierem a ser total ou parcialmente inválidas ou inaplicáveis, tal não afeta a validade das disposições restantes. Em lugar da disposição inválida/inaplicável, considerar-se-á acordada a disposição juridicamente válida que mais se aproxime do fim económico da disposição inválida. O mesmo se aplica em caso de lacuna contratual.
13.4 Legislação aplicável
Aplica-se o direito alemão, com exclusão da Convenção das Nações Unidas sobre os Contratos de Compra e Venda Internacional de Mercadorias (CISG) e do direito internacional privado. Para os consumidores (que, contudo, não são as partes contratantes aqui previstas, ver Secção 1), as disposições imperativas de proteção do consumidor do país de residência permaneceriam inalteradas.
13.5 Jurisdição competente
Se o Cliente for um comerciante na aceção do Código Comercial alemão (HGB), uma pessoa coletiva de direito público ou um fundo especial de direito público, o foro exclusivo para todos os litígios decorrentes do ou relacionados com o presente contrato é a sede social do Prestador (tribunal competente: Amtsgericht Viechtach ou o tribunal com competência territorial e material para Viechtach). O Prestador mantém, contudo, o direito de exercer os seus direitos no foro geral do Cliente.
13.6 Resolução de litígios de consumo
O Prestador não participa em procedimentos de resolução de litígios perante uma comissão de arbitragem de consumo. A Comissão Europeia disponibiliza uma plataforma de resolução de litígios em linha em https://ec.europa.eu/consumers/odr.
A partir de: janeiro de 2026