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amaiko vs Microsoft Copilot: Was ist der Unterschied?

Von amaiko 9 Min. Lesezeit
Zwei Schreibtische im Vergleich: links wartet ein reaktiver Assistent auf den Prompt, rechts hat eine proaktive KI das Morgen-Briefing bereits vorbereitet.

Einführung

amaiko vs Microsoft Copilot: Der Unterschied liegt darin, wie sie im Arbeitsalltag wirken. Microsoft Copilot ist ein starker Assistent für den Moment: Du stellst eine Frage in der Chat Oberfläche, nutzt Copilot Chat, erzeugst Inhalte in Word, Excel, PowerPoint oder Outlook und bekommst schnelle Antworten. amaiko ist anders aufgebaut: amaiko handelt proaktiv in Microsoft Teams und Outlook, baut ein persistentes Unternehmenswissen auf und arbeitet weiter, ohne dass du jeden Morgen wieder mit einem Prompt beginnen musst.

Dieser Artikel richtet sich an Geschäftsführer, IT-Leiter, Datenschutzverantwortliche und operative Teams im deutschen Mittelstand. Im Fokus steht der strukturelle Vergleich zwischen reaktiven KI-Tools wie Microsoft 365 Copilot und einer proaktiven KI-Assistenzschicht wie amaiko. Es geht nicht darum, Microsoft 365, Teams, Outlook, SharePoint oder Office 365 zu ersetzen. Es geht darum, welche KI-Lösung über deiner Microsoft 365 Arbeitsumgebung liegt, wie sie mit Daten umgeht, wie sie Produktivität erhöht und welche Auswirkungen Hosting, Datenschutz, Lizenz und Integration auf den Einsatz im Unternehmen haben.

Die kurze Antwort: Copilot reagiert. amaiko handelt. Copilot verliert nach Sessions Kontext. amaiko erinnert sich dauerhaft. Copilot ist an die Microsoft-Cloud und damit an US-Cloud-Risiken gebunden. amaiko hostet in Deutschland und ist ab Tag 1 auf DSGVO-konforme Nutzung ausgelegt. Ein reaktiver KI-Assistent, der nach jeder Session neu gefragt werden muss, ist hilfreich; ein proaktiver KI-Assistent, der vor dem ersten Login bereits Morning Briefing, Active Inbox und Meeting Recall vorbereitet, verändert den Arbeitsablauf grundsätzlich.

Die wichtigsten Unterschiede sind:

  • Persistente Wissensschicht statt Session-Amnesie: amaiko baut ein dauerhaftes Unternehmensgedächtnis auf; Microsoft Copilot arbeitet stark über Kontextfenster und aktuelle Prompts.
  • Proaktive KI Unterstützung statt reaktiver Chat: amaiko erstellt Tagesbriefings, priorisiert E-Mails und erinnert an Aufgaben automatisch.
  • Native Assistenzschicht über Microsoft 365: amaiko legt sich über Teams, Outlook und SharePoint, ohne Microsoft 365 zu ersetzen.
  • DSGVO-konforme Alternative für den Mittelstand: deutsches Hosting, EU-orientierte Datenverarbeitung, ISO 42001 und Dokumentation stehen im Mittelpunkt.
  • Wirtschaftlicher Vergleich: Microsoft 365 Copilot benötigt eine passende Lizenz; amaiko wird als transparente Nutzerlizenz ohne M365 E3/E5 Upgrade-Zwang positioniert.

Was ist der fundamentale Unterschied zwischen amaiko und Microsoft Copilot?

Der fundamentale Unterschied zwischen amaiko und Microsoft Copilot ist die Software-Kategorie. Microsoft Copilot ist primär ein reaktiver KI-Assistent in Microsoft 365. amaiko ist eine proaktive KI-Assistenzschicht über Microsoft 365. Copilot ist besonders stark, wenn du in Office Anwendungen, im Browser Edge, in Teams, Outlook, PowerPoint oder Excel eine konkrete Aufgabe startest. amaiko ist darauf ausgelegt, Aufgaben selbstständig anzustoßen: Tagesbriefing erstellen, E-Mails priorisieren, Meeting-Ergebnisse sichern, Vorschläge vorbereiten und Unternehmenswissen sitzungsübergreifend nutzbar machen.

Reaktive KI-Tools arbeiten meist nach dem Prinzip: Ein Benutzer klickt eine Schaltfläche, öffnet einen Chat, formuliert eine Anfrage und erhält eine Antwort. Microsoft 365 Copilot ist vollständig in die Microsoft 365-App Suite integriert und unterstützt die Erstellung von Dokumenten, Datenanalyse und Automatisierung von Routineaufgaben, was die Benutzerfreundlichkeit erhöht. Genau darin liegt die Stärke von Copilot: Er ist nah an den Office Anwendungen und nutzt Microsoft Graph, um Informationen aus Microsoft 365 bereitzustellen.

amaiko setzt eine Ebene darüber an. Die Stack-Logik ist:

  1. Proaktive KI-Assistenzschicht: amaiko handelt autonom in Teams und Outlook, ohne auf Prompts zu warten.
  2. Microsoft 365 Arbeitsumgebung: Teams, Outlook, SharePoint, OneDrive und Office 365 bleiben die operative Basis.
  3. Spezialisierte Business-Tools: CRM, HR, Projektmanagement, Security-Plattformen wie Palo Alto oder weitere Systeme bleiben angebunden und liefern Kontext.

Damit ist amaiko kein Ersatz für Microsoft Teams, Microsoft 365 oder spezialisierte Business-Tools. amaiko integriert sich nahtlos in Microsoft 365-Anwendungen, indem es als native KI-Wissensschicht über Teams, SharePoint und Outlook gelegt wird, ohne dass eine separate Benutzeroberfläche erforderlich ist. In der Praxis bedeutet das: Du arbeitest weiter in Teams und Outlook, aber amaiko erkennt wiederkehrende Aufgaben, bewahrt implizites Wissen und explizites Wissen und macht daraus nutzbare Assistenz im Alltag.

Ein weiterer struktureller Unterschied ist das Gedächtnis. Der zentrale Unterschied zwischen amaiko und Microsoft Copilot liegt in der Persistenz des Gedächtnisses: amaiko baut ein kontinuierliches Unternehmensgedächtnis auf, während Microsoft Copilot nach jeder Sitzung den Kontext verliert. Das heißt nicht, dass Copilot keine Informationen abrufen kann. Microsoft Copilot kann über Microsoft Graph relevante Daten, E-Mails, Chats und Dokumente einbeziehen. Aber die Arbeit ist weiterhin stark prompt-, session- und kontextfensterabhängig. amaiko dagegen verfolgt das Ziel, Wissen dauerhaft als Unternehmensgedächtnis verfügbar zu machen - auch bei Mitarbeiterwechsel, Onboarding und komplexen bereichsübergreifenden Prozessen.

Auch wirtschaftlich unterscheiden sich beide Ansätze drastisch. Microsoft 365 Copilot verlangt ein zweistufiges Lizenzmodell: Der KI-Assistent schlägt im Enterprise-Segment mit 30 € pro Nutzer und Monat zu Buche (nur im Jahresabo verfügbar). Im Business-Segment für den Mittelstand liegt er bei 18 € (jährliche Bindung) oder ca. 25 € bei monatlicher Flexibilität. Der entscheidende Haken: Diese Kosten fallen zusätzlich zu den ohnehin bestehenden Microsoft-365-Grundlizenzen an. Demgegenüber startet amaiko bereits bei 19,91 € pro Monat und Nutzer – als eigenständige, plattformunabhängige Lösung, die Datensilos über das gesamte Unternehmen hinweg auflöst, statt Mitarbeiter nur tiefer in das kostspielige Microsoft-Ökosystem zu zwingen.

Kontextfenster vs. Persistente Wissensschicht

Der Deep Dive beginnt bei der technischen Arbeitsweise: Microsoft Copilot arbeitet stark mit Kontextfenstern, amaiko mit einer persistenten Wissensschicht. Ein Kontextfenster ist der aktuelle Ausschnitt an Informationen, den ein KI-Modell für eine Antwort berücksichtigt. Eine persistente Wissensschicht dagegen sammelt, verknüpft und erhält relevante Informationen dauerhaft über Sitzungen, Teams und Arbeitsbereiche hinweg.

Das ist für Unternehmen entscheidend. In einem privaten Chat ist es akzeptabel, wenn ein KI-Assistent nach einiger Zeit neu erklärt bekommen muss, worum es geht. In einem Unternehmen entstehen dadurch jedoch Reibung, Wiederholungen, Wissensverlust und Risiken für die Produktivität. Wenn ein Geschäftsführer jeden Montag dieselben Prioritäten neu formulieren muss, wenn IT-Leiter Projektkontext mehrfach erklären oder wenn operative Teams Meeting-Ergebnisse in Datensilos verlieren, dann bleibt der messbare ROI von KI begrenzt.

Deshalb reicht die Frage „Welches KI Modell ist besser - GPT-4, GPT-5 oder ein anderes Modell?“ nicht aus. Entscheidend ist, wie KI-Lösungen mit Daten, Zugriff, Dokumentation, Einstellungen, Benutzerrechten und Datenverarbeitung umgehen.

Microsoft Copilot: Der reaktive Assistent mit Session-Amnesie

Microsoft Copilot ist stark, wenn Du ihn konkret aktivierst. Du kannst in Copilot Chat eine Frage stellen, in Word einen Entwurf erzeugen, in PowerPoint eine Präsentation strukturieren, in Outlook Antworten vorbereiten oder in Teams ein Meeting zusammenfassen lassen. In dieser Nutzung zeigt Copilot seine Vorteile: schnelle Inhalte, gute Vorschläge, Integration in Microsoft 365 und eine vertraute Oberfläche für Benutzer.

Die Grenze liegt im Kontext. Copilot nutzt ein Context Window, also ein Arbeitsfenster für aktuelle Prompts, Chat-Verlauf und relevante Inhalte aus Microsoft 365. Dieses Fenster ist nicht dasselbe wie ein dauerhaftes Unternehmensgedächtnis. Wenn sich Projekte über Wochen entwickeln, wenn Entscheidungen in E-Mails, Chats, SharePoint-Dateien und Meeting-Protokollen verteilt liegen oder wenn implizites Wissen von erfahrenen Mitarbeitern wichtig wird, kann Copilot Kontext verlieren. In der Folge muss der Nutzer nachfragen, erneut erklären, Inhalte zusammensuchen oder Prompts präzisieren.

Das ist mit „Session-Amnesie“ gemeint. Copilot kann Informationen abrufen, aber er arbeitet nicht wie ein dauerhaft mitwachsender Kollege, der das Unternehmen kontinuierlich kennt. Microsoft verbessert laufend KI-Funktionen, Copilot Seiten, Copilot Studio, Commercial Data Protection, Einstellungen im Admin-Bereich und Integration in Edge oder andere Anwendungen. Trotzdem bleibt Microsoft Copilot im Kern ein reaktiver Assistent: Er wartet auf Deine Anfrage und antwortet auf Basis des verfügbaren Kontextes.

Hinzu kommt die Cloud-Frage. Copilot ist Teil der Microsoft-Infrastruktur. Für Unternehmen im deutschen Mittelstand ist relevant, wo Daten verarbeitet werden, welche EU Data Boundary gilt und welche CLOUD Act Risiken bestehen. Die Debatte ist nicht, ob Microsoft leistungsfähige Technologien baut. Die Debatte ist, ob US-Cloud-KI für jeden Mittelständler mit sensiblen Daten, strenger Dokumentation und hohen Anforderungen an Datenschutz die passende Architektur ist.

amaiko: Das kontinuierlich mitwachsende Unternehmensgedächtnis

amaiko verfolgt den Gegenansatz: Die Lösung arbeitet als proaktive, sitzungsübergreifende KI-Assistenzschicht über Microsoft 365. amaiko integriert sich nativ in bestehende Microsoft 365-Umgebungen, ohne dass eine separate Benutzeroberfläche oder Schulung erforderlich ist. Für Teams bedeutet das: Sie müssen nicht in ein neues Studio, eine neue Website oder eine neue Plattform wechseln, sondern bleiben in Teams, Outlook und SharePoint.

Dass dieser Ansatz in der Praxis funktioniert, beweisen über 200 tägliche Nutzer im gehobenen Mittelstand sowie der 2. Platz beim BayStartUP Ideenreich 2026. Das Herzstück bildet ein Multi-Agenten-Netzwerk mit 24 spezialisierten KI-Agenten, die kollaborativ zusammenarbeiten, um komplexe Anfragen präziser zu lösen, während Microsoft Copilot primär auf ein generisches Sprachmodell setzt. Ein Agent kann sich auf Meeting Recall konzentrieren, ein anderer auf Active Inbox, ein weiterer auf Aufgaben, Erinnerungen, Zusammenfassungen oder Wissensverknüpfung. Diese 24-Agenten-Struktur erlaubt Spezialisierung statt einer einzigen generalistischen Antwortlogik.

Praktisch heißt das: amaiko agiert als proaktive „Kollegin“ und generiert automatisch Tagesbriefings sowie erinnert an Aufgaben. Das Morning Briefing erscheint nicht erst, nachdem Du fragst: „Was steht heute an?“ Die Active Inbox sortiert und priorisiert E-Mails, bevor du dich durch dein Postfach arbeitest. Meeting Recall erstellt Protokolle, Action Items und E-Mail-Entwürfe direkt nach dem Call. So kann die Integration von KI-Tools in bestehende Arbeitsabläufe die Produktivität erheblich steigern, indem sie Aufgaben wie Meeting-Zusammenfassungen und Aktionspunkt-Extraktion automatisiert.

Der größte Effekt entsteht beim Unternehmenswissen. amaiko unterstützt das Onboarding neuer Mitarbeiter, indem es das Wissen von ausscheidenden Mitarbeitern erhält. Wenn jemand das Unternehmen verlässt, verschwinden relevante Zusammenhänge nicht nur in persönlichen Chats, vergessenen E-Mails oder unstrukturierten SharePoint-Ordnern. amaiko reduziert Wissensverlust bei Mitarbeiterwechsel und kann die Einarbeitungszeit verkürzen. So werden neue Mitarbeiter bis zu 57 % schneller eingearbeitet, weil Wissen nicht neu gesucht oder mühsam rekonstruiert werden muss.

Die Praxis: Workflow-Vergleich im Arbeitsalltag

Im Alltag zeigt sich der Unterschied nicht in einer Feature-Liste, sondern im Tagesablauf. Copilot hilft, wenn du ihn fragst. amaiko entlastet, bevor du fragst. Für Geschäftsführer, IT-Leiter und operative Teams bedeutet das: Weniger manuelle Suche, weniger fragmentierter Tool-Stack, weniger Datensilos und mehr nutzbare KI-Unterstützung direkt in Teams und Outlook.

PhaseMit Microsoft CopilotMit amaiko
Morgen-BriefingDu öffnest Copilot Chat oder eine Microsoft 365 Anwendung und fragst, was heute wichtig ist.amaiko erstellt automatisch ein proaktives Morning Briefing mit Terminen, offenen Aufgaben, Prioritäten und relevanten E-Mails.
E-Mail-TriageDu nutzt Outlook, Filter, Suche oder Copilot-Vorschläge, musst aber häufig selbst entscheiden, was zuerst relevant ist.Active Inbox priorisiert E-Mails autonom, erkennt dringende Inhalte und bereitet Antworten oder nächste Schritte vor.
Meeting-NachbereitungCopilot kann Zusammenfassungen und Inhalte erzeugen, wenn das Meeting erfasst und die Funktion genutzt wird.Meeting Recall erzeugt Protokolle, Action Items und E-Mail-Entwürfe direkt nach dem Call.
UnternehmenswissenInformationen werden über Microsoft 365 Daten, Chat, SharePoint und aktuelle Kontexte abgerufen.amaiko baut eine persistente Wissensschicht auf, die sitzungsübergreifend wächst.
MitarbeiterwechselWissen kann in persönlichen Chats, E-Mails oder einzelnen Dokumenten verbleiben.amaiko erhält Wissen von ausscheidenden Mitarbeitern und unterstützt Onboarding.
ArbeitsweiseReaktiv: Der Nutzer fragt.Proaktiv: Die KI-Assistentin handelt.

Der Kostenvergleich zeigt, warum der finanzielle ROI von Copilot im Mittelstand oft hinterherhinkt. Denn für den CFO geht es nicht nur um den reinen Add-on-Preis, sondern um die schmerzhafte Frage des Upgrade-Zwangs für die gesamte IT-Infrastruktur.

Kosten- und LizenzfrageMicrosoft Copilotamaiko
Nutzerpreis30 € pro Nutzer/Monat (Enterprise) bzw. ab 18 € (Business-Tarif). Ausschließlich im Jahresabo.Ab 19,91 € pro Nutzer/Monat. Transparente Lizenzierung mit Wahl zw. Jahresabo oder Monatsabo.
Upgrade-ZwangJa (Zweistufige Kosten): Copilot ist nur ein Add-on. Es setzt zwingend bezahlte Microsoft-Basislizenzen (wie Business Standard, Premium, E3 oder E5) voraus.Nein: Voller Funktionsumfang als eigenständige Plattform. Keine teuren Microsoft-Lizenz-Upgrades für das gesamte Team nötig.
Kostenlogik & SkalierungPlattform-Knebel: Bindet das Budget fest an das Microsoft-Ökosystem. Zusatz-Features (wie Custom Agents) verursachen oft versteckte Pay-As-You-Go-Kosten.Plattformunabhängig: Berechenbare, transparente Kosten. Ermöglicht die Budget-Optimierung speziell für wachsende, mittelständische Teams.
SchulungHoch: Mitarbeiter müssen „Prompt Engineering“ lernen, um überhaupt die richtigen Daten aus alten Sessions zu fischen.Minimal: Native Integration in Teams und Outlook. Die KI baut das Wissen im Hintergrund autark auf – keine separate Lernkurve.

Für Entscheider zählt am Ende nicht nur der Listenpreis, sondern der produktive Effekt. Wenn ein Team mit Copilot viele gute Antworten bekommt, aber weiterhin jeden Morgen manuell suchen, priorisieren und erinnern muss, bleibt ein Teil der Arbeit beim Menschen. Wenn amaiko Suchzeiten reduziert, Meeting-Nachbereitung automatisiert und Wissen über Personenwechsel hinweg bewahrt, entsteht ein anderer ROI. amaiko nennt zusätzlich 35 % weniger Zeit für Suchen bei Knowledge-Tasks. Ein relevanter Wert für Unternehmen, deren Arbeit stark aus Informationen, Abstimmungen und Entscheidungen besteht.

Der Compliance-Check: CLOUD Act und DSGVO im Jahr 2026

Bei KI im Unternehmen ist Datenschutz kein Nebenthema. Sobald KI Tools E-Mails, Meeting-Inhalte, Dokumente, Aufgaben, personenbezogene Daten oder interne Informationen verarbeiten, entsteht eine Compliance-Frage. Die Nutzung von KI-Tools in einem Unternehmenskontext erfordert eine transparente Nutzung, die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und die Minimierung datenschutzrechtlicher Risiken, um DSGVO-Konformität zu gewährleisten.

Der zentrale Unterschied im Compliance-Vergleich lautet: amaiko setzt auf 100 % deutsches Hosting und EU-orientierte Datenverarbeitung; Microsoft Copilot ist Teil einer US-Cloud-Infrastruktur, die im Kontext von EU Data Boundary, Flex-Routing und CLOUD Act bewertet werden muss.

Zwar speichert Microsoft Daten mittlerweile innerhalb der EU Data Boundary, doch als US-Unternehmen unterliegt Microsoft zwingend dem US CLOUD Act. Das bedeutet: US-Behörden können im Ernstfall theoretisch Zugriff auf Daten in US-Cloud-Infrastrukturen verlangen – ein permanentes regulatorisches Restrisiko für den deutschen Mittelstand. amaiko hebelt dieses Risiko durch autarkes, 100 % deutsches Hosting und eine kompromisslose DSGVO-Architektur von Tag 1 an vollständig aus.

Die DSGVO-konforme Architektur mit deutschem Hosting adressiert die Compliance-Anforderungen des Mittelstands und stellt sicher, dass personenbezogene Daten nur verarbeitet werden, wenn dies unbedingt notwendig ist. Genau hier positioniert sich amaiko: deutsches Hosting, Verarbeitung innerhalb Europas, Datenschutz und Verschlüsselung, ISO 27001-orientierte Sicherheitsstandards sowie ISO 42001 als KI-Managementstandard. ISO 42001 ist besonders relevant, weil Unternehmen nicht nur Datenschutz, sondern auch verantwortliche KI-Nutzung nachweisen müssen.

Für amaiko ist Compliance ein Teil des Architekturversprechens: DSGVO-konform ab Tag 1, deutsches Hosting, EU AI Act built-in, ISO 42001 und automatische bzw. auditierbare Dokumentation. Für Microsoft Copilot hängt der Compliance-Status stärker von Microsoft-Roadmap, Tenant-Konfiguration, Lizenz, Admin-Einstellungen, Datenklassifizierung, Zugriffskonzepten und EU Data Boundary ab. Das ist kein Angriff auf Microsoft. Es ist eine sachliche Einordnung: Eine US-Cloud-KI kann sehr leistungsfähig sein, aber sie erzeugt andere Governance-Fragen als eine in Deutschland gehostete KI-Assistenzschicht.

Compliance hängt außerdem mit Wissensverlust zusammen. Wenn Unternehmenswissen in persönlichen Chats, lokalen Dateien oder verstreuten Tools liegt, entstehen nicht nur Produktivitätsprobleme, sondern auch Dokumentationslücken. amaiko reduziert dieses Risiko, weil es Wissen zentraler, persistenter und teamübergreifend verfügbar macht. Damit verbindet sich Datenschutz mit operativer Resilienz: weniger Verlust bei Mitarbeiterwechsel, bessere Nachvollziehbarkeit und eine belastbarere Wissensbasis.

Fazit & Entscheidungshilfe

Der Unterschied zwischen amaiko und Microsoft Copilot lässt sich auf drei Punkte verdichten: Proaktivität, Gedächtnis und Compliance. Copilot reagiert auf Prompts und ist stark in Microsoft 365, Office Anwendungen, Copilot Chat, Datenanalyse, Dokumentenerstellung und Automatisierung einzelner Aufgaben. amaiko handelt proaktiv in Teams und Outlook, baut ein persistentes Unternehmensgedächtnis auf und hostet auf deutschen Servern. Für den deutschen Mittelstand ist das nicht nur ein technischer Unterschied, sondern eine strategische Entscheidung.

Wenn du einen proaktiven KI-Assistenten suchst, der morgens bereits arbeitet, bevor Du den Laptop aufklappst, passt amaiko besser zum Zielbild. amaiko ist besonders relevant, wenn Du:

  • Morning Briefing ohne Prompt brauchst,
  • Active Inbox für E-Mail-Triage und Priorisierung willst,
  • Meeting Recall mit Protokollen, Action Items und E-Mail-Entwürfen nutzen möchtest,
  • Unternehmenswissen dauerhaft erhalten willst,
  • Onboarding beschleunigen und Wissensverlust bei Mitarbeiterwechsel reduzieren musst,
  • DSGVO-konformes deutsches Hosting bevorzugst,
  • ISO 42001 und EU AI Act Anforderungen früh berücksichtigen möchtest,
  • keine separate Benutzeroberfläche und keine große Schulung ausrollen willst,
  • Kosten pro Benutzer transparent steuern möchtest.

Es muss nicht zwingend „entweder oder“ sein. In manchen Unternehmen kann Copilot für generative Aufgaben in Office Anwendungen sinnvoll sein, während amaiko als proaktive Wissens- und Assistenzschicht den Arbeitsalltag in Teams und Outlook strukturiert. Die bessere Frage lautet daher: Willst Du nur einen KI Assistenten, der antwortet, wenn Du fragst - oder einen KI Assistenten, der Aufgaben, Wissen und Prioritäten selbstständig vorbereitet?

Für die Evaluation empfehlen sich drei konkrete nächste Schritte:

  1. Workflow prüfen: Welche wiederkehrenden Aufgaben kosten täglich Zeit - E-Mails, Meetings, Suche, Übergaben, Onboarding?
  2. Daten- und Compliance-Lage bewerten: Welche personenbezogenen Daten, vertraulichen Inhalte und Dokumentationspflichten sind betroffen?
  3. 90-Tage-Testphase planen: amaiko kann als proaktive Assistenzschicht in Teams und Outlook getestet werden, inklusive Compliance-Unterstützung, Nutzerfeedback und ROI-Messung.

Ein reaktiver KI-Assistent, der nach jeder Session neu aktiviert werden muss, ist ein guter Anfang. Für viele Mittelstandsunternehmen ist das aber nur die halbe Lösung. Der nachhaltigere Schritt ist ein KI-Assistent, der das Unternehmen kennt, proaktiv handelt und datenschutzkonform in Europa hostet.

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Häufig gestellte Fragen

Kann amaiko parallel zu Microsoft Copilot genutzt werden?

Ja. amaiko ersetzt Microsoft 365, Teams, Outlook, SharePoint oder Microsoft Copilot nicht. amaiko legt sich als proaktive KI-Assistenzschicht über Microsoft 365 und kann parallel zu Copilot genutzt werden. Copilot kann weiterhin Inhalte, Antworten, Präsentationen, Datenanalysen oder Code unterstützen, während amaiko Morning Briefing, Active Inbox, Meeting Recall und persistentes Unternehmenswissen bereitstellt.

Wie funktioniert die persistente Wissensschicht technisch?

Eine persistente Wissensschicht speichert und verknüpft relevantes Unternehmenswissen sitzungsübergreifend. amaiko nutzt ein Multi-Agenten-Netzwerk mit 24 spezialisierten KI-Agenten, die Informationen aus Teams, Outlook, SharePoint und weiteren angebundenen Systemen strukturieren. Dadurch entsteht kein isolierter Chat-Verlauf, sondern ein wachsendes Unternehmensgedächtnis, das implizites Wissen und explizites Wissen über Zeit nutzbar macht.

Welche Microsoft 365 Lizenzen sind für amaiko erforderlich?

amaiko ist für bestehende Microsoft 365-Umgebungen gedacht und wird als native Assistenzschicht über Teams, Outlook und SharePoint eingesetzt. Ein zentraler Vorteil ist, dass amaiko ohne M365 E3/E5 Upgrade-Zwang positioniert wird. Wichtig ist, dass die notwendigen API-Zugriffe, Berechtigungen und Sicherheitseinstellungen in Microsoft 365 sauber eingerichtet sind.

Wie lange dauert die Implementierung von amaiko vs Copilot?

Die Implementierung hängt von Unternehmensgröße, IT-Struktur, Datenschutzanforderungen und bestehenden Systemen ab. Microsoft Copilot erfordert typischerweise Lizenzverteilung, Admin-Konfiguration, Berechtigungsprüfung, Datenklassifizierung und Schulung zur Nutzung von Prompts und KI Funktionen. amaiko ist auf eine native Nutzung in Teams und Outlook ausgelegt, ohne separate Benutzeroberfläche und mit geringer Schulung, weil der Assistent proaktiv im bestehenden Arbeitsablauf arbeitet.

Was passiert mit dem Unternehmenswissen bei amaiko vs Copilot?

Bei Copilot kann Wissen in einzelnen Chats, Dokumenten, E-Mails oder persönlichen Kontexten verbleiben. Copilot kann vieles abrufen, aber er arbeitet nicht als dauerhaftes Unternehmensgedächtnis über alle Sessions hinweg. amaiko baut dagegen ein persistentes Unternehmenswissen auf und unterstützt das Onboarding neuer Mitarbeiter, indem es das Wissen von ausscheidenden Mitarbeitern erhält. Dadurch sinkt das Risiko von Wissensverlust bei Mitarbeiterwechsel.

Wie unterscheiden sich die DSGVO-Risiken zwischen beiden Lösungen?

Der Unterschied ist fundamental: Bei amaiko bleibt die Datenhoheit zu 100 % in Deutschland, während Microsoft im Jahr 2026 Datenflüsse ins US-Ausland zulässt.

  • Das Microsoft-Risiko: Über das standardmäßig aktive „Flex Routing“ leitet Microsoft Copilot-Anfragen bei hoher Serverlast automatisch zur Verarbeitung in die USA um. Zudem greift als US-Konzern der CLOUD Act – ein permanentes regulatorisches Risiko für sensible Mittelstandsdaten.
  • Die amaiko-Sicherheit: amaiko schließt Drittlandstransfers technisch komplett aus. Mit 100 % deutschem Hosting, strikter Datenminimierung und einer Zertifizierung nach dem neuen KI-Managementstandard ISO 42001 ist die Lösung ab Tag 1 rechtssicher und voll kompatibel mit dem EU AI Act.

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