Was kostet amaiko pro Nutzer im Microsoft-365-Alltag?
amaiko kostet 29,91 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, und dieser Preis enthält bereits das deutsche Hosting, die volle Microsoft-365-Integration und das Unternehmensgedächtnis, das mit jedem Gespräch wächst. Microsoft 365 Copilot Business steht mit 18,20 € auf dem Papier günstiger da, verlangt aber eine passende Basislizenz und eine Datenschutzentscheidung, die viele IT-Leiter noch gar nicht getroffen haben. Dieser Artikel rechnet beides für ein Team im Mittelstand durch, mit allen Posten, die auf keiner Preisliste stehen.
Was kostet amaiko pro Nutzer und Monat?
Der Listenpreis liegt bei 29,91 € pro Nutzer und Monat, jährlich abgerechnet. Wer monatlich zahlen möchte, verzichtet auf den Jahresrabatt von 20 %. Auf der Rechnung stehen 359 € pro Nutzer und Jahr, für ein Team mit zehn Personen also 3.590 €.
Ab 50 Nutzern greifen automatische Mengenrabatte: 10 % ab 50, 15 % ab 100, 20 % ab 250 Nutzern. Die Abrechnung läuft über Stripe, per Karte oder SEPA, in der Währung deiner Wahl. Nutzer lassen sich jederzeit hinzufügen oder entfernen, eine Mindestlaufzeit über das gewählte Abrechnungsjahr hinaus gibt es nicht.
Zwei Nutzer sind das Minimum. Die Zahl folgt aus der Architektur, denn das Unternehmensgedächtnis entsteht aus den Gesprächen mehrerer Personen. Ein einzelner Nutzer würde ein Gedächtnis füttern, das niemand sonst abfragt.
Was ist im Preis enthalten?
Der Plan umfasst den persönlichen KI-Buddy in Teams und Outlook, die aktuellen GPT-5-Modelle sowie Claude Sonnet, unbegrenzte Token im Rahmen normaler geschäftlicher Nutzung, die volle Microsoft-365-Integration über Teams, Outlook, SharePoint, OneDrive und Word, Wissenserfassung und -teilung, Webrecherche, Active Inbox für die E-Mail-Priorisierung, Mediengenerierung für Bilder und Video sowie Prioritäts-Support.
Für ressourcenintensive Funktionen gelten Fair-Use-Grenzen je Abrechnungsmonat, konkret für Webrecherche, große Dokumentenanalysen, Meeting Recall, Active Inbox, Automationen, Agentenläufe und die Bild- und Videogenerierung. Ein Anspruch auf ein bestimmtes KI-Modell besteht nicht, amaiko wählt das Modell nach Aufgabe.
Nicht enthalten sind Spezialist-Agenten aus dem Marktplatz, die einzelne Fachaufgaben übernehmen. Sie werden separat gebucht, wenn ein Team sie braucht.
Was kostet Microsoft 365 Copilot im Vergleich?
Microsoft führt seit Dezember 2025 zwei Copilot-Varianten. Copilot Business richtet sich an Organisationen bis 300 Nutzer und kostet nach dem Ende der Aktionspreise 21 US-Dollar pro Nutzer und Monat, in Deutschland 18,20 € bei Jahresabrechnung. Microsoft 365 Copilot für Unternehmen liegt bei 26,00 € pro Nutzer und Monat.
Beide Preise gelten nur als Zusatz zu einer berechtigenden Basislizenz, und diese Liste ist breit. Copilot Business läuft laut Microsoft auf Business Basic, Business Standard, Business Premium und Apps for Business, die Enterprise-Variante zusätzlich auf E3, E5, F3 und einer langen Reihe weiterer Pläne. Ein Lizenz-Upgrade ist für die meisten Teams also keine Voraussetzung. Ein Aufpreis bleibt es trotzdem: Der genannte Preis kommt zu der Microsoft-365-Lizenz hinzu, die ohnehin läuft.
| Posten | amaiko | Microsoft 365 Copilot Business | Microsoft 365 Copilot (Enterprise) |
|---|---|---|---|
| Listenpreis pro Nutzer und Monat | 29,91 € (jährlich) | 18,20 € (jährlich) | 26,00 € (jährlich) |
| Benötigte Basislizenz | jede M365-Lizenz mit Teams | Business Basic, Standard, Premium, Apps for Business | Business- und Enterprise-Pläne (E3, E5, F3 und weitere) |
| Nutzerobergrenze | keine | 300 | keine |
| Mengenrabatt | 10 bis 20 % ab 50 Nutzern | keiner | Verhandlung über EA |
| Datenhaltung | Deutschland, Verarbeitung in der EU | EU Data Boundary, Flex Routing standardmäßig aktiv | EU Data Boundary, Flex Routing standardmäßig aktiv |
| Gedächtnis über Gespräche hinweg | persistent, wächst automatisch | pro Sitzung | pro Sitzung |
| Proaktive Briefings | ja | nein | nein |
Die Tabelle zeigt den Punkt, der in Preisdiskussionen meist untergeht: Copilot ist ein Aufpreis auf eine Lizenz, die ohnehin läuft. amaiko ist ein eigenständiger Preis, der neben jeder bestehenden Lizenz funktioniert. Wie sich die beiden im Arbeitsalltag unterscheiden, steht in amaiko vs. Microsoft Copilot: Was ist der Unterschied?
Welche Kosten stehen auf keiner Preisliste?
Zwei Posten entscheiden über die echte Summe, und keiner davon taucht in einer Preistabelle auf.
Der erste ist die Datenschutzprüfung. Seit dem 25. März 2026 ist Flex Routing für neue Microsoft-365-Tenants in der EU standardmäßig eingeschaltet. Bei Spitzenlast darf Microsoft die Modellverarbeitung in die USA, nach Kanada oder Australien verlagern. Microsoft schreibt selbst: „All tenant administrators are encouraged to check their tenant’s flex routing setting.” Diese Prüfung, die Abstimmung mit dem Datenschutzbeauftragten und die Dokumentation kosten Arbeitszeit, die in keinem Angebot steht. Bei amaiko entfällt sie, weil Daten die EU nur verlassen, wenn du es ausdrücklich buchst. Was das für die DSGVO-Bewertung bedeutet, steht in Ist Copilot 2026 DSGVO-konform?
Der zweite ist die Nutzung. Eine Lizenz, die niemand öffnet, ist die teuerste von allen. Warum ignorieren die meisten Mitarbeiter Microsoft Copilot? beschreibt den Mechanismus: Ein Assistent, den man aktiv aufrufen muss, verliert nach dem Neuheitsreiz seine Nutzer. amaiko meldet sich mit dem Morning Briefing von selbst in Teams. Das ist der Unterschied zwischen einem Preis pro Lizenz und einem Preis pro tatsächlich genutztem Assistenten.
Wann lohnt sich liberté für 44,87 €?
Für Teams mit strengen Datenanforderungen gibt es liberté für 44,87 € pro Nutzer und Monat, jährlich abgerechnet 429 € pro Nutzer und Jahr. Jedes Modell kommt von Mistral, jedes Token wird in der EU verarbeitet, und zwar als dauerhafte Architekturentscheidung. Eine Einstellung, die jemand versehentlich ändern könnte, gibt es dort nicht. Bild- und Videogenerierung entfallen.
liberté lohnt sich für Kanzleien, Steuerberater, Gesundheitsdienstleister und Unternehmen mit Betriebsrat-Vereinbarungen, die US-Anbieter ausschließen. Für die meisten Mittelständler reicht der Standardplan mit deutschem Hosting und EU-Verarbeitung. Der Aufpreis von knapp 6 € im Monat bei jährlicher Abrechnung ist der Preis für die Gewissheit, dass niemand eine Einstellung prüfen muss.
Wie rechnest du den Preis für dein Team durch?
Nimm ein Team mit 25 Personen. Bei amaiko zahlst du 25 mal 359 € im Jahr, also 8.975 €. Basislizenzen bleiben, wie sie sind.
Bei Copilot Business zahlst du 25 mal 18,20 € im Monat, also 455 €, und liegst auf dem Papier darunter. Beide Produkte setzen eine Microsoft-365-Lizenz voraus, die ohnehin läuft, amaiko eine mit Teams; der Unterschied steckt nicht in der Basislizenz, sondern in der internen Arbeitszeit für die Flex-Routing-Entscheidung und ihre Dokumentation, in der 300-Nutzer-Grenze und darin, was ein Assistent ohne Gedächtnis im Alltag tatsächlich einbringt.
Der ROI-Rechner setzt diese Posten gegen die Stunden, die dein Team heute mit Suchen, Zusammenfassen und Nachfragen verbringt. Wenn du das Ergebnis mit jemandem durchgehen möchtest, der dein Setup kennt, buche eine Demo, dort rechnen wir mit deinen Zahlen statt mit Beispielwerten. Ein Vergleich mit weiteren Anbietern und deren versteckten Posten steht in Langdock vs. Dust: Preise, Teams-Eignung und die wahren Kosten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet amaiko pro Nutzer und Monat?
29,91 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Bei monatlicher Abrechnung entfällt der Jahresrabatt von 20 %. Ab 50 Nutzern gibt es 10 %, ab 100 Nutzern 15 %, ab 250 Nutzern 20 % Rabatt.
Brauche ich für amaiko eine bestimmte Microsoft-365-Lizenz?
Nein. amaiko läuft in jedem Microsoft-365-Tenant mit Teams, unabhängig davon, ob du Business Basic, Business Standard, E3 oder E5 nutzt. Ein Lizenz-Upgrade ist keine Voraussetzung.
Gibt es eine Mindestanzahl an Nutzern?
Ja, amaiko startet ab zwei Nutzern. Geteiltes Wissen entsteht erst, wenn mehr als eine Person mit demselben Assistenten arbeitet.
Was ist der Unterschied zwischen amaiko und liberté?
liberté kostet 44,87 € pro Nutzer und Monat, jährlich abgerechnet 429 € pro Nutzer und Jahr, und verarbeitet jedes Token ausschließlich in der EU mit Mistral-Modellen. Bild- und Videogenerierung entfallen. Es richtet sich an Teams, für die Datensouveränität nicht verhandelbar ist.
Kann ich amaiko vor dem Kauf testen?
Ja. Über eine persönliche Demo und ein Pilotprogramm. amaiko wird über den Microsoft Marketplace installiert und ist am selben Tag im Team nutzbar.
Gibt es Nutzungsgrenzen?
Normale geschäftliche Nutzung ist enthalten. Für ressourcenintensive Funktionen wie Webrecherche, große Dokumentenanalysen, Meeting Recall, Active Inbox, Agentenläufe sowie Bild- und Videogenerierung gelten Fair-Use-Grenzen je Abrechnungsmonat.
Gibt es Rabatte für gemeinnützige Organisationen?
Ja. Für gemeinnützige Organisationen, Bildungseinrichtungen und Startups gibt es Sonderpreise auf Anfrage.
Was passiert mit meinen Daten nach einer Kündigung?
Du kannst deine Daten jederzeit exportieren. Nach der Kündigung bleiben sie 30 Tage erhalten, danach werden sie gelöscht.
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