Was kostet amaiko pro Nutzer im Microsoft-365-Alltag?
amaiko kostet 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, und dieser Preis enthält das deutsche Hosting, die volle Microsoft-365-Integration, unbegrenzte Tokens, das Morgen-Briefing, Active Inbox und das Unternehmensgedächtnis, das mit jedem Gespräch wächst. Microsoft 365 Copilot Business ist mit 18,20 € pro Platz günstiger, ist aber ein Add-on zu einem berechtigten Microsoft-365-Plan, rechnet seine proaktive Arbeit nach Nutzung ab und lässt eine Datenschutzentscheidung offen, die viele IT-Leiter noch gar nicht getroffen haben. Dieser Artikel rechnet beides für ein Team im Mittelstand durch, mit allen Posten, die auf keiner Preisliste stehen.
Was kostet amaiko pro Nutzer und Monat?
Der Listenpreis liegt bei 499 € pro Nutzer und Jahr, also 41,58 € im Monat bei jährlicher Abrechnung, oder bei 49,90 € bei monatlicher Abrechnung. Die jährliche Abrechnung bringt dir damit zwei Monate gratis. Ab 200 Nutzern sinkt der Preis auf 399 € im Jahr (33,25 € im Monat) oder 39,90 € monatlich. Derselbe Preis gilt für amaiko, amaiko liberté und amaiko Kanzlei. Ein Team mit zehn Personen zahlt 4.990 € im Jahr. Bis 31. Dezember 2026 gibt es für Neukunden ein Angebot von 29,91 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung.
Weitere Mengenrabatte gibt es nicht. Die Abrechnung läuft über Stripe, per Karte oder SEPA. Nutzer lassen sich jederzeit hinzufügen oder entfernen, eine Mindestlaufzeit über das gewählte Abrechnungsjahr hinaus gibt es nicht. Preise für gemeinnützige Organisationen und Bildungseinrichtungen gibt es auf Anfrage, siehe KI-Assistenten für gemeinnützige Microsoft-365-Teams.
amaiko ist ab fünf Nutzern buchbar. Das Unternehmensgedächtnis entsteht aus den Gesprächen mehrerer Personen, und ein einzelner Nutzer würde ein Gedächtnis füttern, das niemand sonst abfragt.
Was ist im Preis enthalten?
Der Plan umfasst den persönlichen KI-Buddy in Teams und Outlook, GPT-6, unbegrenzte Token im Rahmen normaler geschäftlicher Nutzung, die volle Microsoft-365-Integration über Teams, Outlook, SharePoint, OneDrive und Word, Wissenserfassung und -teilung, Webrecherche, Active Inbox für die E-Mail-Priorisierung, Bildgenerierung sowie Prioritäts-Support. Meeting-Protokolle gehören nicht zum Plan: Mit dem Meeting-Notetaker-Add-on kostet der Platz 61,57 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung.
Für ressourcenintensive Funktionen gelten Fair-Use-Grenzen je Abrechnungsmonat, konkret für Webrecherche, große Dokumentenanalysen, Active Inbox, Automationen, Agentenläufe und die Bildgenerierung. Ein Anspruch auf ein bestimmtes KI-Modell besteht nicht, amaiko wählt das Modell nach Aufgabe.
Nicht enthalten sind Spezialist-Agenten aus dem Marktplatz, die einzelne Fachaufgaben übernehmen. Sie werden separat gebucht, wenn ein Team sie braucht.
Was kostet Microsoft 365 Copilot im Vergleich?
Microsoft führt zwei Copilot-Varianten. Copilot Business richtet sich an Organisationen bis 300 Nutzer und kostet nach dem Ende der Aktionspreise 21 US-Dollar pro Nutzer und Monat, in Deutschland 18,20 € bei Jahresabrechnung. Microsoft 365 Copilot für Unternehmen liegt bei 26,00 € pro Nutzer und Monat.
Beide Preise gelten nur als Zusatz zu einer berechtigenden Basislizenz, und diese Liste ist breit. Copilot Business läuft laut Microsoft auf Business Basic, Business Standard, Business Premium und Apps for Business, die Enterprise-Variante zusätzlich auf E3, E5, F3 und einer langen Reihe weiterer Pläne. Ein Lizenz-Upgrade ist für die meisten Teams also keine Voraussetzung. Ein Aufpreis bleibt es trotzdem: Der genannte Preis kommt zu der Microsoft-365-Lizenz hinzu, die ohnehin läuft. Copilots proaktive Arbeit läuft in Cowork, mit geplanten Prompts, täglichen Briefings und per E-Mail ausgelösten Aufgaben, und wird zusätzlich zum Platz nach Nutzung abgerechnet.
| Posten | amaiko | Microsoft 365 Copilot Business | Microsoft 365 Copilot (Enterprise) |
|---|---|---|---|
| Listenpreis pro Nutzer und Monat | 41,58 € (jährlich), 49,90 € (monatlich) | 18,20 € (jährlich) | 26,00 € (jährlich) |
| Benötigte Basislizenz | jede M365-Lizenz mit Teams | Business Basic, Standard, Premium, Apps for Business | Business- und Enterprise-Pläne (E3, E5, F3 und weitere) |
| Nutzerobergrenze | keine | 300 | keine |
| Mengenpreis | 33,25 € (jährlich) ab 200 Nutzern | keiner | Verhandlung über EA |
| Datenhaltung | Deutschland, Verarbeitung in der EU | EU Data Boundary, Flex Routing standardmäßig aktiv | EU Data Boundary, Flex Routing standardmäßig aktiv |
| Gedächtnis über Gespräche hinweg | Unternehmenswissen, persönlich, im Team oder unternehmensweit, das bleibt, wenn jemand geht | Gedächtnis pro Nutzer (Vorschau), im Postfach des Nutzers gespeichert | Gedächtnis pro Nutzer (Vorschau), im Postfach des Nutzers gespeichert |
| Proaktive Briefings | im Platzpreis enthalten | Cowork, nach Nutzung abgerechnet | Cowork, nach Nutzung abgerechnet |
Die Tabelle zeigt den Punkt, der in Preisdiskussionen meist untergeht: Copilots Platz ist ein Aufpreis auf eine Lizenz, die ohnehin läuft, und seine proaktive Arbeit bringt eine Verbrauchsrechnung dazu. amaikos Platz ist ein Preis mit unbegrenzten Tokens, Briefings und Active Inbox, ohne Verbrauchszähler. Wie sich die beiden im Arbeitsalltag unterscheiden, steht in amaiko vs. Microsoft Copilot: Was ist der Unterschied?
Welche Kosten stehen auf keiner Preisliste?
Zwei Posten entscheiden über die echte Summe, und keiner davon taucht in einer Preistabelle auf.
Der erste ist die Datenschutzprüfung. Seit dem 25. März 2026 ist Flex Routing für neue Microsoft-365-Tenants in der EU standardmäßig eingeschaltet. Bei Spitzenlast darf Microsoft die Modellverarbeitung in die USA, nach Kanada oder Australien verlagern. Microsoft schreibt selbst: „All tenant administrators are encouraged to check their tenant’s flex routing setting.” Diese Prüfung, die Abstimmung mit dem Datenschutzbeauftragten und die Dokumentation kosten Arbeitszeit, die in keinem Angebot steht. Bei amaiko ist sie kürzer, weil die KI-Verarbeitung ausschließlich in der EU läuft und keine Flex-Routing-Einstellung zu prüfen ist. Was das für die DSGVO-Bewertung bedeutet, steht in Ist Copilot 2026 DSGVO-konform?
Der zweite ist die Nutzung. Eine Lizenz, die niemand öffnet, ist die teuerste von allen. Warum ignorieren die meisten Mitarbeiter Microsoft Copilot? beschreibt den Mechanismus: Ein Assistent, den man aktiv aufrufen muss, verliert nach dem Neuheitsreiz seine Nutzer. amaiko meldet sich mit dem Morning Briefing von selbst in Teams, im Sitzpreis enthalten. Bei Copilot laufen geplante Briefings über Cowork, und das rechnet Microsoft nach Verbrauch ab. Das ist der Unterschied zwischen einem Preis pro Lizenz und einem Preis pro tatsächlich genutztem Assistenten.
Wann ist liberté die richtige Wahl?
Für Teams mit strengen Datenanforderungen gibt es liberté, zum selben Preis wie amaiko. Jedes Modell kommt von Mistral, jedes Token wird in der EU verarbeitet, und zwar als dauerhafte Architekturentscheidung. Eine Einstellung, die jemand versehentlich ändern könnte, gibt es dort nicht. Bildgenerierung entfällt.
Steuerkanzleien sind mit amaiko Kanzlei besser bedient, der versiegelten Edition für Berufsgeheimnisträger nach § 203 StGB. liberté lohnt sich für Anwaltskanzleien, Gesundheitsdienstleister und Unternehmen mit Betriebsrat-Vereinbarungen, die US-Anbieter ausschließen. Für die meisten Mittelständler reicht der Standardplan mit deutschem Hosting und EU-Verarbeitung.
Wie rechnest du den Preis für dein Team durch?
Nimm ein Team mit 25 Personen. Bei amaiko zahlst du 25 mal 499 € im Jahr, also 12.475 €. Basislizenzen bleiben, wie sie sind.
Bei Copilot Business zahlst du 25 mal 18,20 € im Monat, also 455 € im Monat oder 5.460 € im Jahr, plus das, was Cowork für proaktive Arbeit abrechnet. Beide Produkte setzen eine Microsoft-365-Lizenz voraus, die ohnehin läuft, amaiko eine mit Teams, die Basislizenz macht also keinen Unterschied. amaikos 12.475 € decken unbegrenzte Tokens, Briefings und Active Inbox, Hosting in Deutschland und Unternehmenswissen, das bleibt. Auf der Copilot-Seite kommen die interne Arbeitszeit für die Flex-Routing-Entscheidung und ihre Dokumentation sowie die 300-Nutzer-Grenze dazu.
Der ROI-Rechner setzt diese Posten gegen die Stunden, die dein Team heute mit Suchen, Zusammenfassen und Nachfragen verbringt. Wenn du das Ergebnis mit jemandem durchgehen möchtest, der dein Setup kennt, buche eine Demo, dort rechnen wir mit deinen Zahlen statt mit Beispielwerten. Ein Vergleich mit weiteren Anbietern und deren versteckten Posten steht in Langdock vs. Dust: Preise, Teams-Eignung und die wahren Kosten.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet amaiko pro Nutzer und Monat?
41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, also 499 € pro Nutzer und Jahr, oder 49,90 € bei monatlicher Abrechnung. Die jährliche Abrechnung bringt zwei Monate gratis. Ab 200 Nutzern kostet amaiko 33,25 € im Monat bei jährlicher Abrechnung oder 39,90 € monatlich.
Brauche ich für amaiko eine bestimmte Microsoft-365-Lizenz?
Nein. amaiko läuft in jedem Microsoft-365-Tenant mit Teams, unabhängig davon, ob du Business Basic, Business Standard, E3 oder E5 nutzt. Ein Lizenz-Upgrade ist keine Voraussetzung.
Gibt es eine Mindestanzahl an Nutzern?
Ja, amaiko ist ab fünf Nutzern buchbar. Geteiltes Wissen entsteht erst, wenn mehr als eine Person mit demselben Assistenten arbeitet.
Was ist der Unterschied zwischen amaiko und liberté?
liberté kostet dasselbe wie amaiko, 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, und verarbeitet jedes Token ausschließlich in der EU mit Mistral-Modellen. Bildgenerierung entfällt. Es richtet sich an Teams, für die Datensouveränität nicht verhandelbar ist.
Kann ich amaiko vor dem Kauf testen?
Ja. Über eine persönliche Demo und ein Pilotprogramm. amaiko wird über den Microsoft Marketplace installiert und ist am selben Tag im Team nutzbar.
Gibt es Nutzungsgrenzen?
Normale geschäftliche Nutzung ist enthalten. Für ressourcenintensive Funktionen wie Webrecherche, große Dokumentenanalysen, Active Inbox, Agentenläufe sowie Bildgenerierung gelten Fair-Use-Grenzen je Abrechnungsmonat.
Gibt es Preise für gemeinnützige Organisationen?
Preise für gemeinnützige Organisationen und Bildungseinrichtungen gibt es auf Anfrage: Kontakt aufnehmen.
Was passiert mit meinen Daten nach einer Kündigung?
Du kannst deine Daten jederzeit exportieren. Tu das vor Vertragsende: Danach ist dein Zugang gesperrt, und innerhalb von 30 Tagen werden deine Daten gelöscht oder unzugänglich gemacht.
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