Langdock vs. Dust: Preise, Teams-Eignung und die wahren Kosten
Langdock und Dust lösen dasselbe Problem von entgegengesetzten Enden aus — Langdock ist eine Chat- und Workflow-Schicht mit Lizenzpreis und Nutzungslimits, Dust eine Plattform zum Bauen eigener Agenten mit Lizenzpreis, monatlichen Credits und wählbarer EU-Region. Wenn dein Unternehmen bereits in Microsoft Teams lebt, ist amaiko die dritte Option, die keiner von beiden ist: nativ statt integriert, mit einem Gedächtnis, das unternehmensweit wächst, ohne dass es jemand konfiguriert.
Das nimmst du aus diesem Artikel mit:
- Langdock listet 23,20 € pro Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung (Business, erste 50 Lizenzen) und 99 € (Business Max, 5-fache Nutzung), mit Sitzungs- und Wochenlimit pro Lizenz und einem Workflow-Paket für 449 €/Monat bei jährlicher Abrechnung für 40.000 Runs über die 2.500 enthaltenen hinaus.
- Dust listet 24 € pro Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung im Pro-Tarif und 120 € bei Max, jede Lizenz mit monatlichem Credit-Kontingent; sind Kontingent und vorab gekaufter Workspace-Pool aufgebraucht, ist die Person gesperrt. EU- oder US-Hosting ist wählbar, Dust hat SOC 2 Type II.
- Beide erreichen Microsoft Teams über einen Bot, der antwortet, wenn ihn jemand erwähnt, und beide sind eigene Anwendungen.
- Die Kosten, die keine Preisliste zeigt: Aufwand für den Aufbau. Auf beiden Plattformen muss jemand die Agenten bauen und pflegen.
- Keines der beiden baut ein Unternehmensgedächtnis auf: Beide merken sich höchstens etwas pro Person, und beide handeln von selbst nur bei Aufgaben, die jemand per Zeitplan oder Trigger eingerichtet hat.
Was kostet Langdock wirklich?
Die veröffentlichten Langdock-Preise nennen 23,20 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung im Business-Tarif (28,89 € monatlich) für die ersten 50 Lizenzen, bis zu 99 € für Business Max mit 5-facher Nutzung. Drei Posten entscheiden über die echte Summe:
- Die Nutzungsstufen. Jede Lizenz hat ein 5-Stunden-Sitzungslimit und ein Wochenlimit. Ist es erreicht, fällt ein Workspace ohne eigene Modellschlüssel bis zum Ende des Zeitfensters auf GPT-5.6 Luna zurück, außer er bezahlt Extra Usage pro Token. Wer bei dir Business Max braucht, zeigt sich erst im Betrieb, nicht beim Kauf.
- Workflow-Runs. 2.500 im Monat sind enthalten. Darüber hinaus kostet das Workflow-Paket 449 € pro Workspace und Monat bei jährlicher Abrechnung für 40.000 Runs (539 € monatlich), oder 999 € für 100.000 (1.199 € monatlich).
- KI-Nutzung in Workflows wird pro Token abgerechnet, auch wenn die KI-Modelle in der Lizenz enthalten sind.
Bei 25 Mitarbeitenden kosten allein die Business-Lizenzen 580 € pro Monat, noch vor all dem, und 2.475 €, wenn alle Business Max brauchen. Mit dieser Spanne solltest du rechnen, nicht mit den 23,20 €.
Langdock selbst ist eine eigene Anwendung, im Browser oder als Desktop-App. Sein Teams-Bot antwortet in Kanälen nur, wenn man ihn markiert, und Teams-Unterhaltungen tauchen nicht im Chatverlauf der Web-App auf. Die eigentliche Arbeit passiert also weiter in einem anderen Tab, und genau das bringt die Kosten des Kontextwechsels zurück, die das Tool eigentlich abschaffen sollte.
Was kostet Dust wirklich?
Dust nennt 24 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung im Pro-Tarif (30 € monatlich) und 120 € bei Max (150 € monatlich), jeweils zzgl. MwSt., mit 8.000 bzw. 40.000 Credits pro Lizenz und Monat, die nicht übertragen werden. Im Business-Tarif gibt es kein Pay-as-you-go: Wer die Credits seiner Lizenz aufgebraucht hat, zieht aus einem Workspace-Pool, den dein Admin vorab kauft, und ist beides leer, kann die Person keine Nachrichten mehr senden. Dust verbindet über 20 Datenquellen, allen voran Slack, Notion, GitHub und Google Drive, dazu jedes Tool per MCP. Seine Sicherheitsseite nennt Hosting in der EU oder den USA, SOC 2 Type II und keine Datenspeicherung bei Modell-Anbietern. In Microsoft Teams ist Dust ein Bot, den dein Admin als benutzerdefinierte App hochlädt, und seine Agenten sehen nur die Unterhaltungen, in denen sie jemand erwähnt.
Die Kosten, die nicht auf der Preisliste stehen, sind die entscheidenden: Jemand muss die Agenten bauen. Dusts Preisseite nennt Dust „the platform for AI Operators“, Leute, die „build it with judgment, deploy it, and run it for their whole team“. Bei einem Mittelständler mit 60 Mitarbeitenden ohne freie Plattform-Ingenieurin kommt diese Arbeit zu jemandes eigentlichem Job dazu.
Dusts EU-Option ist eine Region, die du auswählst, und die Sicherheitsseite nennt kein Land. Für deine Datenschutzbeauftragte heißt das: eine Frage mehr an Dust, nämlich in welchem Land ein EU-Workspace gespeichert wird.
Langdock vs. Dust: Was passt zu wem?
| Kriterium | Langdock | Dust | amaiko |
|---|---|---|---|
| Einstiegspreis | 23,20 €/Nutzer/Monat, bei jährlicher Abrechnung | 24 €/Nutzer/Monat, bei jährlicher Abrechnung | 41,58 €/Nutzer/Monat, bei jährlicher Abrechnung |
| Kostenobergrenze | 99-€-Tarif + Nutzungslimits + 449 €/Monat Workflow-Paket | 120-€-Tarif + vorab gekaufte Workspace-Credits | Flat; keine Nutzungsstufen |
| Microsoft Teams | Bot, antwortet in Kanälen nur, wenn markiert; eigene App | Bot, sieht nur Erwähnungen; eigene App | Nativ, keine separate App |
| EU-Hosting | Azure in der EU (Frankfurt); „globale“ Modelle können außerhalb der EU laufen | Wählbare EU- oder US-Region | Eigene deutsche Infrastruktur, ausschließlich EU-Verarbeitung |
| Einrichtungsaufwand | Agenten pro Use Case konfiguriert | Agenten gebaut und gepflegt | Läuft direkt out of the box |
| Unternehmensgedächtnis | Pro Konto, nur normale Chats | Pro Person, privat | Persönliches, Team- und Unternehmenswissen, jede Nacht konsolidiert |
| Modus | Reaktiv, plus eingeplante Aufgaben | Reaktiv, plus eingerichtete Zeitpläne und Trigger | Proaktive Briefings, ungefragt |
Bei amaiko bleibt es bei dieser Zahl, auch im laufenden Betrieb; die vollständige Rechnung pro Nutzer gegen Microsoft 365 Copilot steht in was amaiko pro Nutzer im Microsoft-365-Alltag kostet.
Wer mit Teams und Outlook arbeitet, kommt mit der Option weiter, die weder eine separate App noch ein Bauprojekt braucht.
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Was haben Langdock und Dust gemeinsam?
Das ist eigentlich der interessantere Vergleich, weil er in keinem Feature-Raster auftaucht.
Beide sind reaktiv. Jedes Gespräch beginnt damit, dass jemand sich entscheidet zu fragen; Ausnahmen sind Aufgaben, die jemand vorab per Zeitplan oder, bei Dust, per Trigger eingerichtet hat. Das klingt unspektakulär, bis man sich die Adoption ansieht: Wenn man ein Tool erst aufrufen muss, lässt die Nutzung mit dem Neuheitsreiz nach, einer der Gründe, warum Mitarbeitende Copilot ignorieren.
Keines baut ein Unternehmensgedächtnis auf. Langdock merkt sich Dinge pro Konto, Dust pro Person, und beide lassen sich auf deine Dokumente ansetzen. Keines sammelt über Personen hinweg, was dein Unternehmen lernt — Entscheidungen, Kontext, Zuständigkeiten — solange niemand es aktiv festhält. Eine Retrieval-Schicht antwortet aus Dokumenten; sie erinnert sich nicht daran, dass die Preisfrage vor drei Wochen geklärt wurde. Diesen Unterschied erklärt was persistentes KI-Gedächtnis wirklich bedeutet.
Beide bepreisen die Software, nicht das Projekt. Die Sitzplatzkosten sind sichtbar. Die Person, die Agenten konfiguriert, nicht.
Wo passt amaiko?
amaiko ist die Teams-native Option: 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (29,91 € bei jährlicher Abrechnung für Neukunden bis 31. Dezember 2026), läuft direkt in Teams und Outlook, ohne separate App, ohne neues Portal, ohne Schulung. Auf der Preisliste liegt das über Langdocks 23,20 € und Dusts 24 €, und das Argument dafür sind die Gesamtkosten, nicht der Einstiegspreis. Es gibt keine Nutzungsstufen, keinen Credit-Nachkauf, kein Workflow-Paket und kein Agenten-Bauprojekt zu besetzen.
amaiko speichert Daten auf eigener Infrastruktur in Deutschland, mit KI-Verarbeitung ausschließlich in der EU. Eine Speicherregion wählst du nicht aus — gespeichert wird immer in Deutschland. amaiko ist DSGVO-konform und an ISO 42001 ausgerichtet; die Details stehen auf der Sicherheitsseite. In der Praxis zeigt sich das in 57 % kürzerer Einarbeitungszeit und 35 % weniger Suchaufwand, bei über 200 täglichen Nutzern.
Für besonders strenge Datenanforderungen läuft amaiko liberté ausschließlich mit Mistral-Modellen, jeder Token verarbeitet in der EU, zum selben Preis wie amaiko.
Du vergleichst mehr als diese beiden? Die Langdock-Alternativen und Dust-Alternativen zeigen das ganze Feld, amaiko vs. Langdock den direkten Vergleich.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie viel kostet Langdock pro Nutzer?
23,20 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung im Business-Tarif (29 € monatlich) für die ersten 50 Lizenzen, darüber mit Mengenrabatt, und 99 € bei Business Max mit 5-facher Nutzung (119 € monatlich). Jede Lizenz hat ein 5-Stunden-Sitzungslimit und ein Wochenlimit; ist es erreicht, fällt ein Workspace ohne eigene Modellschlüssel auf GPT-5.6 Luna zurück, außer er bezahlt Extra Usage pro Token. Workflows über die enthaltenen 2.500 Runs im Monat hinaus kosten 449 € pro Workspace bei jährlicher Abrechnung für 40.000 Runs (539 € monatlich), und KI-Nutzung in Workflows wird zusätzlich pro Token abgerechnet.
Wie viel kostet Dust?
24 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung im Pro-Tarif (30 € monatlich) und 120 € bei Max (150 € monatlich), jeweils zzgl. MwSt. Jede Lizenz bringt ein monatliches Credit-Kontingent mit, das nicht übertragen wird. Im Business-Tarif zieht, wer es aufgebraucht hat, aus einem Workspace-Pool, den der Admin vorab kauft, und kann keine Nachrichten mehr senden, sobald beides leer ist. Die Kosten, die nicht auf der Preisliste stehen, sind die Zeit, die jemand in Aufbau und Pflege der Agenten steckt.
Läuft Langdock oder Dust in Microsoft Teams?
Beide sind eigene Anwendungen, die Teams über einen Bot erreichen. Langdocks Bot antwortet in Kanälen nur, wenn man ihn markiert, lässt sich nicht in Direktnachrichten zwischen Kollegen nutzen, und seine Teams-Unterhaltungen tauchen nicht im Chatverlauf der Web-App auf. Den Bot von Dust lädt ein Admin als benutzerdefinierte App hoch, und seine Agenten sehen nur die Unterhaltungen, in denen sie jemand erwähnt. amaiko läuft direkt in Teams und Outlook, ohne externe Anwendung.
Was ist besser für DSGVO und EU-Datenresidenz?
amaiko speichert Daten auf eigener Infrastruktur in Deutschland und verarbeitet KI ausschließlich in der EU, ohne Hosting-Region zum Auswählen. Langdock gibt an, über Microsoft Azure auf Servern in der EU zu hosten, laut seinen Nutzungsbedingungen in Frankfurt, und dass Modelle mit „globalem“ Deployment auch außerhalb der EU rechnen können. Dust bietet Hosting in der EU oder den USA; seine Sicherheitsseite nennt eine Region, kein Land.
Bauen Langdock und Dust ein Unternehmensgedächtnis auf?
Keines von beiden baut eines für das Unternehmen auf. Langdocks Memory gehört einem Konto und ist in Projekt- und Agenten-Chats nicht verfügbar; das Agenten-Gedächtnis von Dust gehört jeweils einer Person und wird für jeden Agenten getrennt geführt. Beide können aus verbundenen Dokumenten abrufen, aber Entscheidungen, Zuständigkeiten und Kontext aus früheren Gesprächen sammeln sich über Personen hinweg nicht an, solange sie niemand festhält. amaiko konsolidiert Gespräche jede Nacht zu persönlichem, Team- und Unternehmenswissen, ohne dass es jemand konfiguriert.
Was ist von den dreien am günstigsten?
Langdocks 23,20 € bei jährlicher Abrechnung sind die niedrigste Headline-Zahl, Dust liegt bei 24 €. Ob einer von beiden bei deiner Größe tatsächlich am günstigsten ist, hängt von Nutzungslimits, Credits und Workflow-Runs ab: Die Kosten fallen bei der 99-€-Lizenz Business Max, der 120-€-Lizenz Max, vorab gekauften Credits und dem Workflow-Paket an. amaiko kostet 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, mit unbegrenzten Tokens zum Festpreis und ohne Credits zum Nachkaufen, sodass eine Vielnutzerin so viel kostet wie ein Gelegenheitsnutzer.
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