amaiko vs Dust: Konfigurierte Agenten oder lernendes Gedächtnis im Vergleich (2026)
Dust Vergleich: No-Code-Agenten-Baukasten mit wählbarer EU-Region vs amaiko — proaktiv, Teams-nativ, mit persistentem Gedächtnis und 100 % deutschem Hosting.
Fakten zuletzt geprüft: 27. September 2026
Im direkten Vergleich
| Funktion | amaiko | Dust |
|---|---|---|
| Native Teams | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Arbeitet für dich | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Lernt deinen Stil | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Multi-Agent | Vollständig | Vollständig |
| SOTA-Modelle | Vollständig | Vollständig |
| Null Onboarding | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| EU-Daten JETZT | Vollständig | Nicht verfügbar |
| Alle internen Systeme | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Volles M365 | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Einstiegspreis | 41,58 €/Mo | 24–120 € |
Dust braucht einen Operator. amaiko braucht einen Chat.
amaiko kommt mit Spezialisten, die sofort arbeiten: E-Mail, Kalender, Recherche, Dokumente und die Unternehmenssysteme, die du anbindest. Du installierst amaiko in Teams, sagst Hallo, und es legt los. Niemand muss vorher Anweisungen schreiben, Tools auswählen oder Datenquellen verdrahten.
Dusts Preisseite nennt Dust „die Plattform für AI Operators“ und beschreibt diese so: „They build it with judgment, deploy it, and run it for their whole team.“ Sie bauen die KI, rollen sie aus und betreiben sie für das ganze Team. Alles, was ein Agent tut, wird im Agent Builder von Dust eingerichtet. Das Gedächtnis ist ein Tool, das man dort hinzufügt, genau wie Zeitpläne.
Für dein Unternehmen heißt das: Eine Person muss jeden Agenten entwerfen, testen und pflegen, neben ihrem eigentlichen Job. Bei amaiko gibt es diese Rolle nicht.
Jede Nachricht in Dust zehrt vom Credit-Kontingent
amaiko rechnet keine Credits ab. Unbegrenzte Tokens sind im Plan enthalten, eine lange Recherche kostet also dasselbe wie eine Frage in einer Zeile.
Dust misst jede Interaktion in Credits: Tokens plus ein fester Betrag pro Tool-Aktion, drei Credits für jede Wissenssuche und jeden Aufruf eines Drittanbieter-Tools. Ein Pro-Platz enthält 8.000 Credits im Monat, und was übrig bleibt, verfällt. Dusts Dokumentation zu den Plätzen sagt es klar: „When members reach their credit limit, they are blocked from sending messages.“ Im Business-Plan gibt es kein Pay-as-you-go; laut der Seite zum Credit-Management kaufen Admins Aufstockungen für den Workspace im Voraus. Automatische Nutzung, auch getriggerte Agenten, zehrt nur von diesem Workspace-Pool, ohne Grundkontingent: „no free credit baseline“.
Für dein Team heißt das: Jemand behält ein Credit-Dashboard im Blick, und deine intensivsten Nutzer stoßen mitten im Monat an eine Wand, verbrauchen vorab bezahlte Aufstockungen oder wechseln auf einen Platz, der fünfmal so viel kostet.
Was amaiko lernt, gehört dem Unternehmen
amaiko baut ein persistentes Unternehmensgedächtnis auf. Woran dein Team arbeitet, was es entscheidet und weiß, wird über Nacht zu Unternehmenswissen verdichtet, und das bleibt, wenn jemand geht. amaiko-Teams haben 35 % weniger Suchaufwand, und die Einarbeitung geht bis zu 57 % schneller.
Dusts Gedächtnis ist persönlich. Die Dokumentation sagt: „Memories are private to each user and only you can view and manage your memories with each agent.“
Für dein Unternehmen heißt das: Bei Dust geht das Wissen mit der Person, die es dem Agenten beigebracht hat. Bei amaiko bleibt es im Unternehmen.
In Teams: ein Kollege, kein Bot, den man erwähnt
amaiko läuft in Microsoft Teams, in einem Chat, und liest quer durch den Microsoft-365-Arbeitstag: E-Mail, Kalender, Dateien, Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente, Teams-Chats, OneNote, To Do und SharePoint-Listen. Das Morgenbriefing ist da, bevor du fragst.
Dusts Teams-Integration ist ein Bot. Dein Admin aktiviert ihn in Dust, lädt die App herunter und lädt sie als benutzerdefinierte App in Teams hoch. Die Agenten haben laut Dust nur Zugriff auf Unterhaltungen, in denen sie ausdrücklich erwähnt oder verlinkt werden, und du rufst sie mit @dust +agentname auf.
Für dein Team heißt das: Agenten, die du beim Namen rufen musst. amaiko ist schon in dem Chat, in dem du arbeitest.
Hosting: ein Land statt einer Region
amaiko wird in Deutschland auf eigener Infrastruktur gehostet, DSGVO-konform, die KI-Verarbeitung bleibt in der EU. Details stehen auf der Sicherheitsseite.
Dusts Sicherheitsseite bietet „Host in the EU or US“. Sie nennt eine Region, kein Land.
Für deinen Datenschutzbeauftragten heißt das: eine Frage mehr an Dust, nämlich in welchem Land der EU-Workspace liegt.
Der Preis: pauschal statt Credit-Zähler
amaiko kostet 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (499 € im Jahr), 49,90 € bei monatlicher, ab fünf Plätzen. Siehe Preise.
Dusts Business-Plan ist für Teams bis 100 Personen und rechnet pro Platz ab, alle Preise zzgl. MwSt., laut Preisseite:
- Pro: 24 € im Monat bei jährlicher Abrechnung, 30 € monatlich, 8.000 Credits pro Platz und Monat.
- Max: 120 € im Monat bei jährlicher Abrechnung, 150 € monatlich, 40.000 Credits pro Platz und Monat. Dust empfiehlt ihn für Power-User, die regelmäßig komplexe Automatisierungen, Deep Research oder werkzeuglastige Workflows laufen lassen.
Pro Platz ist Dust Pro günstiger als amaiko. Der Preis gilt aber nur, solange niemand auf dem Platz mehr als 8.000 Credits im Monat verbraucht, und er enthält nicht die Workspace-Aufstockungen, von denen geplante und getriggerte Agenten leben. amaiko rechnet keine Credits ab und hat unbegrenzte Tokens: Der Preis pro Platz ist die ganze Rechnung.
Fragen, die du Dust vor der Unterschrift stellen solltest
Lass dir die Antworten schriftlich geben. Unsere steht jeweils darunter.
- Wer in unserem Unternehmen baut, testet und pflegt die Agenten, und wie viele Stunden im Monat kostet das? amaiko: Niemand. Die Spezialisten kommen fertig und arbeiten ab dem ersten Chat.
- Wie viele Credits verbraucht ein typischer Nutzer in einem Unternehmen wie unserem pro Monat, und was passiert an dem Tag, an dem jemand 8.000 erreicht? amaiko: Es gibt keine Credits. Unbegrenzte Tokens, ein Preis pro Nutzer.
- Was kosten uns geplante und getriggerte Agenten, wenn sie nur vom vorab bezahlten Workspace-Pool zehren? amaiko: Morgenbriefing und Posteingangs-Triage sind im Planpreis enthalten. Meeting-Notizen sind das Add-on Meeting Notetaker, zusammen 61,57 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung.
- Wenn jemand das Unternehmen verlässt: Was passiert mit dem, was die Agenten von dieser Person gelernt haben? amaiko: Es bleibt im Wissen des Unternehmens.
- In welchem Land liegt unser EU-Workspace, und wo verarbeiten die Modelle unsere Daten? amaiko: Gehostet in Deutschland auf eigener Infrastruktur, KI-Verarbeitung in der EU.
- Wie viele Datenquellen-Connectoren enthält der Business-Plan, und was kostet der nächste? amaiko: Microsoft 365 ist ein Connector und im Plan enthalten: E-Mail, Kalender, Dateien, Teams-Chats, OneNote, To Do und SharePoint.
Sieh es dir an
Buch eine Demo und stell amaiko die Fragen, die dein Team jeden Tag stellt, in deinem eigenen Teams. Wenn du noch vergleichst: Unsere Dust-Alternativen zeigen den Rest des Feldes.