amaiko vs Glean: Enterprise-Suche oder proaktiver Assistent? Der Vergleich (2026)
Glean Vergleich: Enterprise-Suche ab 50 $/Nutzer mit sechsstelligen Jahresverträgen vs amaiko — proaktiv, mit persistentem Gedächtnis, ab 19,92 € aus Deutschland.
Fakten zuletzt geprüft: 5. Juni 2026
Im direkten Vergleich
| Funktion | amaiko | Glean |
|---|---|---|
| Native Teams | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Arbeitet für dich | Vollständig | Nicht verfügbar |
| Lernt deinen Stil | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Multi-Agent | Vollständig | Nicht verfügbar |
| SOTA-Modelle | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Null Onboarding | Vollständig | Nicht verfügbar |
| EU-Daten JETZT | Vollständig | Nicht verfügbar |
| Alle internen Systeme | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Volles M365 | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Einstiegspreis | 19,92 €/Mo | Individuell |
Was Glean wirklich gut macht
Die meisten Vergleichsseiten verstecken die Stärken des Wettbewerbers irgendwo in Absatz neun. Machen wir nicht. Glean hat sich seine Position verdient, und drei Dinge gehören anerkannt, bevor ein einziges Wort Kritik fällt.
Die beste Enterprise-KI-Suche ihrer Klasse. Wenn dein Problem lautet „Wir betreiben hundert Tools und niemand findet irgendwas“, ist Glean vermutlich die beste Antwort am Markt. Suche über das verstreute Wissen des Unternehmens ist hier das Produkt, kein Feature — und das merkt man.
Über 100 Konnektoren. Glean indexiert mehr als hundert Workplace-Tools, Microsoft Teams eingeschlossen. Für einen Konzern mit wuchernder SaaS-Landschaft ist diese Reichweite der Burggraben: Was auch immer die Fachabteilungen über die Jahre angeschafft haben — Glean kann es wahrscheinlich crawlen.
Gesetzt in jeder Enterprise-Evaluierung. Wenn eine Konzern-IT Workplace-KI shortlistet, steht Glean auf der Liste — so zuverlässig, dass Wettbewerber sich über Glean definieren. Diese Präsenz wurde nicht gekauft, sondern mit Suche verdient, die funktioniert.
Warum gibt es diese Seite dann? Weil „Ist Glean gut?“ die falsche Frage ist. Es ist gut. Die richtigen Fragen: Ist Enterprise-Suche das, was dein Unternehmen von KI tatsächlich braucht — und kannst du Glean zu diesem Eintrittspreis überhaupt kaufen?
Search-first vs Assistant-first: fünf strukturelle Unterschiede
Der Glean Vergleich mit amaiko ist kein Rennen zweier Produkte auf derselben Strecke. Die beiden starten von entgegengesetzten Prämissen. Glean nimmt an, dein Problem sei das Finden von Informationen. amaiko nimmt an, dein Problem sei alles, was nach dem Finden kommt — und alles, wonach du nie zu suchen kämst.
Abruf ist kein Gedächtnis
Gleans Index ist hervorragend im Holen. Frag, und es liefert — über mehr Tools hinweg als fast alles andere am Markt. Aber ein Index sammelt kein Verständnis an. Er kann dir nicht sagen, welches von zwei widersprüchlichen Dokumenten die tatsächliche Entscheidung abbildet, warum das Projekt im März die Richtung wechselte oder wer ein Thema wirklich verantwortet, wenn das Organigramm etwas anderes behauptet. amaiko baut ein persistentes Unternehmensgedächtnis auf, das mit jeder Interaktion wächst: Entscheidungen, Kontext, wer was weiß, warum Dinge so gemacht wurden, wie sie gemacht wurden. Wenn jemand das Unternehmen verlässt, bleibt der Kontext da. Der messbare Effekt bei amaiko-Teams: 35 % weniger Suchaufwand und bis zu 57 % schnellere Einarbeitung — nicht weil die Suche besser wurde, sondern weil die Notwendigkeit zu suchen immer weiter schrumpft.
Eine Suchmaske wartet. amaiko nicht.
Suche ist die reinste Form reaktiver KI: Sie schafft nur in dem Moment Wert, in dem jemand fragt. Jede Erkenntnis steckt hinter einer Anfrage, auf die erst jemand kommen muss — und die Anfragen, auf die niemand kommt, bleiben für immer unbeantwortet. amaiko arbeitet andersherum. Es beobachtet die Signale deines Unternehmens und handelt zuerst: Dein Morning Briefing steht, bevor du den Laptop aufklappst, dein Posteingang ist priorisiert, bevor du ihn liest, Meeting-Follow-ups erscheinen, ohne dass jemand fragt. Glean hat das Finden schneller gemacht. amaiko macht das Fragen überflüssig.
Finden ist nicht Erledigen
Das beste Suchergebnis der Welt lässt die Arbeit trotzdem auf deinem Tisch liegen. amaiko betreibt ein Netzwerk aus 24 spezialisierten KI-Agenten — für Meetings, E-Mail, Recherche, Wissensverknüpfung und mehr —, die bei komplexen Anfragen zusammenarbeiten und ausführen statt nur hinzuweisen. So arbeitet das Agenten-Netzwerk. Eine Suchmaschine reicht dir das Handbuch; ein Assistent erledigt die Aufgabe.
Ein Konnektor ist kein Kollege
Gleans Teams-Konnektor behandelt Microsoft Teams als eine weitere Datenquelle für den Index. amaiko behandelt Teams als den Ort, an dem Arbeit passiert: Es lebt dort als Assistent, im Chatfenster, das dein Team ohnehin den ganzen Tag offen hat. Der Unterschied klingt subtil und ist es nicht — das eine Produkt besucht deinen Arbeitsplatz zum Lesen; das andere arbeitet darin.
Ein Enterprise-Projekt ist kein Onboarding
Eine Plattform auszurollen, die hundert Tools indexiert, ist zwangsläufig ein Enterprise-Projekt: Konnektor für Konnektor, Berechtigungsmodell für Berechtigungsmodell, mit der IT als Projektleitung. Das ist kein Makel von Glean — es liegt in der Natur dessen, was Glean baut. Aber es sind Kosten. Das Onboarding von amaiko ist ein einziger Teams-Chat: installieren, Hallo sagen, fertig. Keine Deployment-Phase, kein Admin-Marathon, kein Change-Management-Foliensatz.
Die CLOUD-Act-Frage
Glean ist ein US-Unternehmen auf US-Cloud-Infrastruktur. Der CLOUD Act gibt US-Behörden Zugriff auf Daten bei US-Anbietern — unabhängig von vertraglichen Zusicherungen und unabhängig davon, wo ein Rechenzentrum physisch steht. Für ein deutsches Mittelstandsunternehmen mit Datenschutzbeauftragtem und Betriebsrat ist das keine Fußnote, sondern oft das Ende der Evaluierung. Die Antwort von amaiko ist strukturell, nicht vertraglich: 100 % deutsches Hosting und ISO-42001-Zertifizierung — der Managementstandard für KI-Systeme. Die Datenfrage: geklärt statt abgemildert.
Was es wirklich kostet
Glean kostet über 50 $ pro Nutzer und Monat, verkauft über Enterprise-Verträge, die typischerweise sechsstellige Jahresverpflichtungen bedeuten. Rechne es für ein Unternehmen mit 200 Mitarbeitenden durch: 50 $ × 200 × 12 sind 120.000 $ im Jahr — als Untergrenze, vor dem Deployment-Projekt. Das ist keine Preisseite, das ist ein Beschaffungsfilter. Glean hat entschieden, an wen es verkaufen will — und der Mittelstand steht nicht auf der Liste.
amaiko startet bei 19,92 € pro Nutzer und Monat, jährlich abgerechnet — ein Preis, den eine Geschäftsführung freigeben kann, ohne den Beirat einzuberufen, für ein Produkt, das noch in derselben Woche arbeitet.
Wer sollte was wählen?
Ehrliche Einordnung, ohne Vertriebsreflex.
Wähle Glean, wenn du ein Großunternehmen bist — Tausende Mitarbeitende, Dutzende SaaS-Plattformen, eine eigene IT-Organisation —, dessen dominanter Schmerz die Auffindbarkeit in genau diesem Wildwuchs ist, und US-Cloud-Infrastruktur deine Data-Governance-Prüfung übersteht. In diesem Szenario ist Glean die Referenz, und du solltest es evaluieren.
Wähle amaiko, wenn du ein Teams-zentriertes Unternehmen bist und KI willst, die handelt, bevor jemand fragt, ein Unternehmensgedächtnis, das Personalwechsel überdauert, deutsches Hosting, das die Compliance-Frage schließt, und einen Preis, der für den Mittelstand gemacht ist statt für die Fortune 500.
Beide parallel? In der Theorie ergänzen sie sich — Suchschicht unten, Assistenzschicht oben. In der Praxis stellt sich die Frage selten, weil Gleans Geschäftsmodell und amaikos Heimatmarkt sich kaum überschneiden. Wenn dein Unternehmen klein genug ist, um Gleans Preise absurd zu finden, ist die Entscheidung längst gefallen.
Wenn du das ganze Feld sondierst, deckt unsere Übersicht der Glean-Alternativen die übrigen Kandidaten ab. Und wenn du einen proaktiven Assistenten lieber sehen als darüber lesen willst: Buche eine Demo — ein einziger Teams-Chat reicht, um es dir zu zeigen.