amaiko vs Onyx: Open-Source-Kontrolle oder Souveränität ohne Infrastruktur? (2026)
Onyx AI Vergleich: selbst gehostete Open-Source-Unternehmenssuche (ehemals Danswer) vs proaktiver Teams-nativer Assistent, gehostet in Deutschland, ohne eigene Infrastruktur.
Fakten zuletzt geprüft: 27. September 2026
Im direkten Vergleich
| Funktion | amaiko | Onyx |
|---|---|---|
| Native Teams | Vollständig | Nicht verfügbar |
| Arbeitet für dich | Vollständig | Nicht verfügbar |
| Lernt deinen Stil | Vollständig | Nicht verfügbar |
| Multi-Agent | Vollständig | Nicht verfügbar |
| SOTA-Modelle | Vollständig | Vollständig |
| Null Onboarding | Vollständig | Nicht verfügbar |
| EU-Daten JETZT | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Alle internen Systeme | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Volles M365 | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Einstiegspreis | 41,58 €/Mo | Gratis–20 $ |
Nichts zu betreiben: amaiko läuft verwaltet, Onyx ist ein Stack für dein Team
amaiko ist ein verwalteter Dienst. Es wird in Deutschland auf eigener Infrastruktur gehostet, und um Updates, Sicherheit und Skalierung kümmert sich amaiko. Für deine IT ist die Arbeit erledigt, sobald amaiko in Microsoft Teams installiert ist.
Onyx, früher Danswer, ist Open Source und lässt sich selbst hosten: Die Community Edition steht unter MIT-Lizenz. Was Selbsthosten bedeutet, steht in Onyx’ eigener Doku. Das volle Standard-Deployment umfasst einen Vektor- und Stichwort-Suchindex, Hintergrund-Worker für den Abgleich der Connectoren, KI-Modellserver für Indexierung und Abfragen sowie Redis und MinIO. Der Sizing-Guide verlangt mindestens 4 vCPU und 10 GB RAM, rund 12 CPU und 24 GB, sobald jeder Container unter Kubernetes eigene Ressourcen bekommt, und 32 GB Plattenplatz plus etwa das 2,5-Fache deiner indexierten Daten. Er warnt außerdem, dass der Suchindex alle Schreibzugriffe sperrt, sobald die Platte zu 95 % voll ist, und rät, die Plattenbelegung zu überwachen und die Kapazität entsprechend zu planen.
Für dein Team heißt das: ein Server, der bereitgestellt werden muss, Updates, die jemand einplant, eine Platte, die jemand im Blick behält, und jemand, der gerufen wird, wenn die Indexierung stehen bleibt. Und zwar so lange, wie ihr Onyx nutzt. Bei amaiko landet nichts davon bei deinem Team.
Dein Team arbeitet in Teams, nicht in einem weiteren Tab
amaiko lebt im Teams-Chat, den dein Team ohnehin offen hat. Es liest und entwirft über den ganzen Microsoft-365-Arbeitstag: E-Mail, Kalender, Dateien, Word, Excel und PowerPoint, SharePoint und OneNote. Jede Person meldet sich mit ihrem eigenen Konto an.
Die README von Onyx zählt auf, wo du es nutzen kannst: Web- und Desktop-App, Bot für Slack und Discord, MCP-Server, Chrome-Erweiterung und einbettbares Widget. Die Integrationsseite bietet Antworten in Slack an und sagt: „Coming soon to Microsoft Teams“. Für Teams hat Onyx heute einen Connector, der Nachrichten und Dateien aus Teams in Onyx indexiert. Dafür brauchst du eine App-Registrierung in Azure, ein Client Secret, das laut Doku nach 24 Monaten abläuft, und Anwendungsberechtigungen zum Lesen der Kanalnachrichten in deiner gesamten Organisation, freigegeben per Admin-Zustimmung.
Für dein Team heißt das: Jede Frage beginnt mit dem Wechsel zu Onyx, eine Kopie eurer Teams-Unterhaltungen liegt im Onyx-Index, und jemand muss das Secret erneuern.
Antworten, bevor du fragst, und ein Gedächtnis, das bleibt
amaiko wird von sich aus aktiv. Dein Morgenbriefing liegt bereit, wenn du Teams öffnest, Active Inbox sortiert deine E-Mails, bevor du sie liest, und Erinnerungen, die du einrichtest, kommen pünktlich. Dahinter steht ein persistentes Unternehmensgedächtnis: amaiko lernt, wie jede Person arbeitet, und verdichtet Unterhaltungen über Nacht zu dauerhaftem Unternehmenswissen. Wenn jemand geht, bleibt der Kontext.
Für dein Team heißt das: 35 % weniger Suchaufwand und bis zu 57 % kürzere Einarbeitungszeit, weil neue Kolleginnen und Kollegen mit dem starten, was das Unternehmen schon weiß. Über den Marktplatz verbindet sich amaiko mit den Systemen, auf denen dein Geschäft läuft, darunter HubSpot, Dynamics 365 Business Central, Personio, Jira, Confluence und DATEV.
Der Preis: was du zahlst und was drin ist
amaiko kostet 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (499 € im Jahr) oder 49,90 € bei monatlicher, ab fünf Lizenzen. Hosting in Deutschland, Updates, Betrieb und unbegrenzte Tokens sind inklusive. Wenn jedes Token von Mistral-Modellen in der EU verarbeitet werden muss, gibt es amaiko liberté zum selben Preis.
Bei Onyx gibt es drei Wege, alle auf der Preisseite:
- Community Edition, selbst gehostet: kostenlose MIT-Lizenz. Du zahlst die Server und die Arbeitszeit für den Betrieb.
- Onyx Cloud Business: 20 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, 25 $ monatlich. Onyx hostet.
- Enterprise: „Contact us“. Hier führt die Preisseite On-Premise-Deployments, regionsgebundene Deployments und das Enterprise-SLA, und Onyx’ Deployment-Übersicht nennt rollenbasierte Zugriffskontrolle und automatischen Berechtigungsabgleich als Premium-Funktionen der selbst gehosteten Enterprise Edition.
Zwei Unternehmen zum Listenpreis, netto, amaiko jährlich abgerechnet. Onyx veröffentlicht seine Preise in US-Dollar; wir zeigen sie so, wie sie dort stehen.
| amaiko | Onyx Cloud Business | Onyx Enterprise | |
|---|---|---|---|
| 10 Personen: pro Monat | 415,80 € | 200 $ | nicht veröffentlicht |
| erstes Jahr | 4.990,00 € | 2.400 $ | nicht veröffentlicht |
| drei Jahre | 14.970,00 € | 7.200 $ | nicht veröffentlicht |
| 25 Personen: pro Monat | 1.039,50 € | 500 $ | nicht veröffentlicht |
| erstes Jahr | 12.475,00 € | 6.000 $ | nicht veröffentlicht |
| drei Jahre | 37.425,00 € | 18.000 $ | nicht veröffentlicht |
Pro Lizenz ist Onyx Cloud Business günstiger als amaiko. Dafür liegen deine Daten in der Cloud von Onyx, und die Region wählen kannst du erst im Enterprise-Tarif. Wenn Onyx auf deiner Liste steht, weil deine Daten unter deiner Kontrolle bleiben sollen, ist dein echter Preis entweder ein Enterprise-Angebot, das es nur über den Vertrieb gibt, oder die kostenlose Edition plus Server und Leute, die sie betreiben. Bei amaiko sind das Hosting in Deutschland und ein Team, das den Betrieb für dich übernimmt, schon im Preis.
Fragen, die du Onyx vor der Unterschrift stellen solltest
Lass dir die Antworten schriftlich geben. Unsere steht jeweils darunter.
- Wer in unserem Team setzt Onyx auf, patcht, aktualisiert und überwacht es, und wie viele Stunden im Monat kostet das? amaiko: Niemand aus deinem Team. amaiko betreibt den Dienst.
- Welche Funktionen, die wir brauchen, gibt es nur im Enterprise-Tarif (rollenbasierter Zugriff, Berechtigungsabgleich, On-Premise, Wahl der Region), und was kostet Enterprise bei unserer Nutzerzahl? amaiko: Ein Tarif, 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, Hosting in Deutschland inklusive.
- In welchem Land liegen unsere Daten bei Onyx Cloud Business, und welche Unterauftragsverarbeiter haben Zugriff? amaiko: In Deutschland, auf amaikos eigener Infrastruktur, mit KI-Verarbeitung in der EU.
- Wann kommt die App für Microsoft Teams, und was kann sie am ersten Tag? amaiko: Es arbeitet schon heute direkt in Teams.
- Der Teams-Connector liest Kanalnachrichten in unserem gesamten Tenant. Wer erteilt diese Zustimmung, und wer erneuert das Client Secret? amaiko: Jede Person meldet sich mit ihrem eigenen Konto an.
- Welche Modellkosten kommen zur Lizenz dazu, in der Cloud und beim Selbsthosten? amaiko: Keine. Die Tokens sind im Tarif unbegrenzt.
Sieh es dir an
Buch eine Demo und stell amaiko die Fragen, die dein Team jeden Tag stellt, in deinem eigenen Teams. Wie amaiko deine Daten hostet und schützt, steht auf der Sicherheitsseite. Und wenn du noch das ganze Feld vergleichst: die besten Onyx-Alternativen.