1. Geltungsbereich und Vertragspartner
Diese AGB regeln die Geschäftsbeziehung zwischen der amaiko GmbH, Postackerweg 9, 94234 Viechtach, Deutschland (nachfolgend „Anbieter”), und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde”) hinsichtlich der Nutzung des KI-basierten Wissensmanagement-Tools „amaiko.ai”. Amaiko.ai ist ein digitales Software-as-a-Service-Produkt, das als persönlicher KI-Assistent direkt in Microsoft 365 (insbesondere Microsoft Teams) integriert wird, um Unternehmenswissen zu speichern, zu vernetzen und Mitarbeitern proaktiv zur Verfügung zu stellen.
Diese AGB gelten ausschließlich. Entgegenstehende oder abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Diese AGB gelten nur gegenüber Unternehmen im Sinne des § 14 BGB (d.h. natürlichen oder juristischen Personen, die bei Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln). Die Nutzung von amaiko.ai durch Verbraucher ist ausgeschlossen.
2. Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
2.1 Vertragsgegenstand und Leistungszweck
Der Anbieter stellt dem Kunden die cloudbasierte Softwareplattform amaiko.ai zur Verfügung. Amaiko.ai ist eine cloudbasierte Software-as-a-Service-Lösung zur Unterstützung von Wissensmanagement, Informationsvernetzung und arbeitsbezogener Assistenz in Unternehmen unter Einsatz von künstlicher Intelligenz.
Der Leistungszweck von amaiko.ai besteht darin, unternehmensrelevante Informationen und Inhalte kontextbezogen bereitzustellen, Arbeitsprozesse zu unterstützen und den Zugriff auf vorhandenes Wissen innerhalb der vom Kunden genutzten IT-Systeme zu erleichtern.
Amaiko.ai stellt dem Kunden hierzu KI-gestützte Funktionen zur Verfügung, die insbesondere die strukturierte Verarbeitung, Analyse und nutzerbezogene Aufbereitung von Informationen ermöglichen. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus dem jeweils gebuchten Tarif, der Produktbeschreibung sowie der technischen Ausgestaltung der Plattform in der jeweils aktuellen Version.
Ein Anspruch auf das Vorhandensein bestimmter technischer Implementierungen, Module oder Funktionsweisen besteht nicht, sofern der vertraglich vereinbarte Leistungszweck insgesamt gewahrt bleibt.
2.2 Technische Voraussetzungen
Voraussetzung für die Nutzung ist ein aktiver Microsoft-365-Tenant des Kunden einschließlich der erforderlichen Lizenzen, Berechtigungen und Administratorfreigaben. Amaiko.ai nutzt ausschließlich die bestehenden Microsoft-365-Berechtigungsstrukturen; eine Erweiterung von Zugriffsrechten erfolgt nicht.
2.3 Verantwortungsabgrenzung
Verantwortung des Anbieters:
- Betrieb und Wartung der amaiko.ai Plattform
- Bereitstellung der vertraglich vereinbarten Funktionen
- Datensicherheit innerhalb der Systemgrenzen des Anbieters
- Einhaltung der datenschutzrechtlichen Pflichten als Auftragsverarbeiter
Verantwortung des Kunden:
- Berechtigungsmanagement im Microsoft-365-Tenant, insbesondere Erteilung der notwendigen Zugriffs-, API- und Sicherheitsfreigaben gemäß dem Microsoft-365-Berechtigungskonzept
- Bereithalten der erforderlichen Microsoft-365-Lizenzen
- Rechtmäßigkeit der verarbeiteten Inhalte
- Interne Governance-, Compliance- und Freigabeprozesse
- Prüfung und Verwendung der KI-Ausgaben
2.4 KI-Funktionalität und Output-Nutzung
Amaiko.ai generiert Inhalte automatisiert auf Basis von KI-Modellen. Diese Inhalte stellen unverbindliche Vorschläge, Zusammenfassungen oder Analysen dar. Der Kunde erkennt an, dass amaiko.ai auf KI-Modellen basiert, deren Ausgaben wahrscheinlichkeitsbasiert sind und gegebenenfalls unvollständig, fehlerhaft oder nicht aktuell sein können. Amaiko.ai erbringt seine Leistungen hierbei als unterstützendes System nach bestem technischen Stand (best effort), ohne eine Garantie für bestimmte Ergebnisse zu übernehmen.
Der Kunde bleibt allein verantwortlich für:
- Die Prüfung der KI-Ergebnisse auf Richtigkeit, Eignung, sowie deren Rechtmäßigkeit
- sämtliche Entscheidungen, die auf Basis der KI-Ausgaben getroffen werden.
Amaiko.ai ersetzt keine menschliche Entscheidungs- oder Fachinstanz und erbringt keine recht-, steuer-, medizin- oder sonstige Fachberatung. Die Entscheidung, ob generierter Output rechtmäßig verwendet werden kann, obliegt allein dem Kunden. Der Kunde ist verpflichtet, KI-generierte Inhalte vor ihrer Weiterverwendung oder Umsetzung angemessen zu prüfen, insbesondere auf deren rechtliche Zulässigkeit hin. Auf Ziff. 11.5. wird verwiesen.
2.5 Verfügbarkeit und Support
Der Anbieter strebt eine durchschnittliche monatliche Verfügbarkeit von 99,5 % an. Die Verfügbarkeit bezieht sich ausschließlich auf die Plattform amaiko.ai und schließt Ausfälle von Drittanbietern, insbesondere Microsoft-365 und Microsoft Azure-Diensten, aus. Temporäre Einschränkungen können durch planmäßige Wartungsarbeiten, Updates oder Ursachen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters (z.B. Störungen bei Microsoft oder Internet-Ausfälle) entstehen. Der Anbieter wird planmäßige Wartungsarbeiten nach Möglichkeit frühzeitig ankündigen und in nutzungsarmen Zeiten durchführen. Je nach gewähltem Nutzungsmodell/Tarif (siehe Ziffer 3) stellt der Anbieter verschiedene Support-Leistungen bereit (z.B. Unterstützung per Ticketsystem, Bereitstellung eines Customer Success Managers, regelmäßige Beratungsgespräche etc.). Supportleistungen, Reaktionszeiten und Eskalationsstufen richten sich nach dem gebuchten Tarif und können in einer separaten SLA-Übersicht geregelt werden.
2.6 Updates, Produktänderungen, Deprecation und Discontinuation
Amaiko.ai ist ein dynamisch weiterentwickeltes Software-as-a-Service-Produkt. Der Anbieter ist berechtigt, die Plattform sowie einzelne Funktionen, Module, Integrationen oder Schnittstellen („Funktionen”) fortlaufend weiterzuentwickeln, zu ändern, zu erweitern oder anzupassen, sofern dies aus sachlichen Gründen erfolgt, für den Kunden zumutbar ist und der vertraglich vereinbarte Leistungszweck im Wesentlichen erhalten bleibt.
2.6.1 Sachliche Gründe für Änderungen
Sachliche Gründe im Sinne dieser Ziffer liegen insbesondere vor, wenn
a) technische Weiterentwicklungen, Architekturänderungen oder Optimierungen der Plattform erforderlich sind,
b) Sicherheitsanforderungen, Stabilitäts-, Performance- oder Datenschutzaspekte eine Anpassung notwendig machen,
c) rechtliche, regulatorische oder behördliche Vorgaben eine Änderung erfordern,
d) Abhängigkeiten von Drittanbietern, insbesondere von Microsoft-365-Diensten oder externen KI-Modellen, entfallen, eingeschränkt werden oder sich wesentlich ändern,
e) der Betrieb oder die Weiterentwicklung einer Funktion wirtschaftlich nicht mehr mit vertretbarem Aufwand möglich ist, oder
f) eine Funktion durch eine neue, funktional gleichwertige oder überlegene Lösung ersetzt wird.
Eine Deprecation oder Discontinuation darf ausschließlich aus den vorgenannten sachlichen Gründen erfolgen.
2.6.2 Updates und funktionale Änderungen
Der Anbieter ist berechtigt, Updates, Bugfixes, Leistungsverbesserungen sowie neue Funktionen bereitzustellen. Diese können automatisiert eingespielt werden. Ein Anspruch des Kunden auf Einführung oder Beibehaltung bestimmter Funktionen besteht nicht, soweit der vertraglich vereinbarte Gesamtcharakter der Leistung gewahrt bleibt.
Wesentliche funktionale Änderungen, die zu einer nicht nur unerheblichen Einschränkung der Nutzung führen können, wird der Anbieter dem Kunden in geeigneter Weise ankündigen, insbesondere über In-App-Benachrichtigungen, einen „What’s-New”-Bereich oder per E-Mail.
2.6.3 Deprecation (Abkündigung von Funktionen)
Eine Deprecation liegt vor, wenn eine Funktion weiterhin nutzbar ist, jedoch nicht mehr aktiv weiterentwickelt wird oder zu einem späteren Zeitpunkt eingestellt werden soll.
Der Anbieter wird eine Deprecation mit angemessener Vorankündigung mitteilen, in der Regel mindestens 30 Kalendertage vor dem geplanten Zeitpunkt der Einstellung. Die Mitteilung kann über geeignete Kommunikationskanäle erfolgen.
Während der Deprecation-Phase ist der Anbieter berechtigt,
- den Funktionsumfang der betroffenen Funktion einzuschränken,
- den Support für diese Funktion zu reduzieren oder einzustellen,
- eine technisch oder funktional gleichwertige Ersatzfunktion bereitzustellen.
Ein Anspruch des Kunden auf unveränderte Fortführung der deprecateten Funktion besteht nicht.
2.6.4 Discontinuation (Einstellung von Funktionen)
Der Anbieter ist berechtigt, Funktionen dauerhaft einzustellen (Discontinuation), sofern
a) eine gleichwertige oder funktional vergleichbare Alternative bereitgestellt wird, oder
b) die eingestellte Funktion für die Nutzung von amaiko.ai insgesamt nicht wesentlich ist, oder
c) die Einstellung aus rechtlichen, sicherheitsrelevanten, technischen oder wirtschaftlichen Gründen erforderlich ist.
Die Discontinuation wird dem Kunden in der Regel mindestens 30 Kalendertage vor Wirksamwerden angekündigt, sofern dem keine zwingenden Gründe entgegenstehen.
2.6.5 Wesentliche Beeinträchtigung und Sonderkündigungsrecht
Führt die Discontinuation einer Funktion zu einer nicht nur unerheblichen Beeinträchtigung der vertragsgemäßen Nutzung von amaiko.ai und steht keine zumutbare alternative Lösung zur Verfügung, ist der Kunde berechtigt, den Vertrag innerhalb von 14 Tagen nach Wirksamwerden der Änderung außerordentlich zu kündigen.
Ein Anspruch auf weitergehende Entschädigung, Schadensersatz oder Preisminderung besteht in diesem Fall nicht, soweit gesetzlich zulässig.
2.6.6 Kein Anspruch auf Feature-Bestandsschutz
Der Kunde erkennt an, dass kein Anspruch auf dauerhafte Beibehaltung einzelner Funktionen, Integrationen, technischer Implementierungen oder externer Schnittstellen besteht, sofern der vertraglich vereinbarte Gesamtcharakter und Nutzungszweck von amaiko.ai gewahrt bleibt.
2.7 Drittanbieter und Abhängigkeiten
Amaiko.ai ist technisch von Leistungen Dritter abhängig, insbesondere von Microsoft-365-Diensten sowie KI-Modellen. Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Verfügbarkeit, Änderungen oder Einschränkungen dieser Drittanbieterleistungen.
Der Kunde erkennt an, dass die Funktionsfähigkeit von amaiko.ai von der Verfügbarkeit, Konfiguration und den technischen Rahmenbedingungen der eingesetzten Microsoft-365-Dienste sowie weiterer angebundener Drittanbieter, insbesondere externer KI-Modelle abhängt.
Änderungen an der Microsoft-365-Umgebung des Kunden oder an den Diensten Dritter (z.B. durch Updates, Richtlinienänderungen, Einschränkungen oder Einstellung von Schnittstellen) können Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit von amaiko.ai haben, ohne dass dies einen Mangel/Fehler der Leistung des Anbieters darstellt.
Der Anbieter wird den Kunden im zumutbaren Umfang bei der Anpassung unterstützen, sofern dies technisch möglich und vertraglich geschuldet ist.
3. Vertragsabschluss, Testphase
3.1 Angebot und Bestellung
Die Präsentation von amaiko.ai, insbesondere auf der Website des Anbieters (https://amaiko.ai) oder anderen Vertriebsplattformen (z.B. Microsoft-Store), stellt noch kein verbindliches Vertragsangebot dar, sondern eine Einladung zur Abgabe eines Bestellangebotes. Der Vertragsschluss erfolgt, indem der Kunde ein Angebot des Anbieters zum Bezug der Leistung annimmt. Dies kann z.B. durch Unterzeichnung eines individuellen Vertragsangebots, durch Ausfüllen und Absenden eines Online-Bestellformulars auf der Website oder durch schriftliche Bestellung (inkl. E-Mail) geschehen. Der Vertrag kommt – vorbehaltlich individueller Vereinbarungen – mit Zugang der Auftragsbestätigung durch den Anbieter oder der Freischaltung des Zugangs zur Software durch den Anbieter zustande.
3.2 Kostenpflichtige Nutzungsmodelle
Amaiko.ai wird in unterschiedlichen Tarifmodellen angeboten, die sich im Funktionsumfang und Servicelevel unterscheiden. Die aktuellen Inhalte der Pakete und Preise sind auf der Website des Anbieters oder im individuellen Vertragsangebot beschrieben. Der vom Anbieter geschuldete Leistungsumfang sowie etwaige Einrichtungsleistungen (z.B. initiale Analyse von Wissensquellen, kundenspezifische Konfiguration und Integration in bestehende Systeme) werden im jeweiligen Vertragsdokument oder verbindlichen Angebot des Anbieters festgelegt.
3.3 Kostenloser Test
Der Anbieter kann dem Kunden ermöglichen, amaiko.ai zeitlich befristet kostenlos zu testen (z.B. im Rahmen eines Pilotprojekts oder einer Teststellung). Die Dauer und der Umfang einer solchen Testphase werden individuell vereinbart oder vom Anbieter festgelegt (z.B. 30 Tage mit eingeschränkter Nutzeranzahl). Während der Testphase gelten ebenfalls diese AGB. Bestimmte Funktionen oder Leistungen (z.B. Supportumfang) können in der Testphase eingeschränkt sein. Beide Parteien können den Testzeitraum jederzeit vorzeitig beenden. Mit Ablauf der Testphase endet der Zugriff des Kunden auf die Software automatisch, sofern der Kunde nicht in ein kostenpflichtiges Nutzungsmodell wechselt. Der Anbieter übernimmt in der kostenlosen Testphase nur eine eingeschränkte Haftung (siehe Ziffer 11.4).
4. Nutzungsrechte an der Software
4.1 Einräumung von Nutzungsrechten
Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrags das nicht-ausschließliche, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Recht ein, die Software amaiko.ai in der vereinbarten Weise zum Zweck des eigenen Geschäftsbetriebs zu nutzen. Die Nutzung ist auf die in der Bestellung bzw. im Vertrag angegebenen Anzahl an autorisierten Nutzerkonten (Benutzerlizenzen) und den vorgesehenen Zweck beschränkt. Ein Nutzerkonto ist personalisiert und darf jeweils nur von dem vorgesehenen Mitarbeiter des Kunden genutzt werden. Die Verwendung eines Nutzerkontos durch mehrere Personen ist nicht zulässig, außer es wurde ausdrücklich etwas Abweichendes vereinbart.
4.2 Beschränkungen
Weder der Kunde noch die einzelnen Nutzer dürfen die Software oder Teile davon außerhalb des vertraglich vorgesehenen Zweckes verwenden. Insbesondere ist es dem Kunden untersagt, amaiko.ai Dritten außerhalb der eigenen Unternehmensorganisation zur Nutzung zu überlassen, die Software zu vervielfältigen, zu vermieten, zu verkaufen oder sonst wie zugänglich zu machen. Reverse Engineering, Dekompilierung oder sonstige Versuche, dem Quellcode, den zugrundeliegenden KI-Modellen oder Geschäftsgeheimnissen des Anbieters auf unerlaubte Weise habhaft zu werden, sind untersagt, soweit nicht gesetzlich zwingend nach § 69e UrhG erlaubt. Ebenso ist es untersagt, Sicherheitsmechanismen oder Zugriffsbeschränkungen der Software zu umgehen.
4.3 Rechte an der Software
Alle Rechte an der Software, der Technologie und den Inhalten von amaiko.ai, insbesondere Urheberrechte, Datenbankrechte, Marken und Geschäftsgeheimnisse, liegen ausschließlich beim Anbieter bzw. dessen Lizenzgebern. Dem Kunden werden keine Eigentumsrechte an der Software übertragen. Der Kunde erhält lediglich die in diesem Vertrag ausdrücklich genannten Nutzungsbefugnisse. Soweit der Anbieter dem Kunden im Rahmen des Supports oder der Integration Codeschnipsel, Skripte oder ähnliche Tools zur Verfügung stellt, verbleiben auch hieran sämtliche Rechte beim Anbieter; der Kunde erhält daran ein Nutzungsrecht ausschließlich zur Einbindung bzw. Nutzung im Zusammenhang mit amaiko.ai.
4.4 Open-Source- und Drittsoftware
Soweit der Anbieter Open-Source-Software oder Drittsoftware innerhalb von amaiko.ai einsetzt, wird er die einschlägigen Lizenzbedingungen einhalten. Für den Kunden ergeben sich hieraus keine zusätzlichen Pflichten, außer diese sind in den Lizenzbedingungen der Open-Source-Komponenten vorgesehen. Der Anbieter stellt auf Anfrage eine Liste der verwendeten Open-Source-Komponenten und deren Lizenzbedingungen zur Verfügung, soweit dies für die vertragsgemäße Nutzung relevant ist.
5. Pflichten und Mitwirkung des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, die Nutzung von amaiko.ai im eigenen Verantwortungsbereich so zu gestalten, dass eine vertragsgemäße und sichere Durchführung des Dienstes möglich ist. Insbesondere verpflichtet sich der Kunde zu Folgendem:
- Voraussetzungen schaffen: Der Kunde muss über eine geeignete IT-Infrastruktur verfügen. Insbesondere ist ein aktiver Microsoft 365-Tenant mit Microsoft Teams erforderlich, damit amaiko.ai integriert werden kann. Der Kunde wird dem Anbieter oder der Software die erforderlichen Schnittstellen und Zugriffsrechte innerhalb der Microsoft 365-Umgebung bereitstellen (z.B. Installation der Teams-App und Gewährung der notwendigen Berechtigungen im Rahmen des Microsoft 365-Berechtigungskonzepts). Der Kunde stellt sicher, dass für die Integration keine Rechte Dritter verletzt werden und er über die notwendigen Lizenzen bei Microsoft verfügt. Änderungen der Microsoft-Umgebung (etwa durch Updates von Microsoft) können Einfluss auf die Funktionsfähigkeit von amaiko.ai haben; der Kunde wird in zumutbarem Rahmen an Anpassungen mitwirken (z.B. erneute Erteilung von Berechtigungen, falls durch Microsoft-Änderungen erforderlich).
- Benutzerverwaltung: Der Kunde benennt im Rahmen der Einrichtung von amaiko.ai einen oder mehrere Administratoren, die im Namen des Kunden Berechtigungen verwalten und als Ansprechpartner fungieren. Der Kunde ist dafür verantwortlich, die Nutzerkonten aktuell zu halten (z.B. Ausscheiden von Mitarbeitern dem Anbieter mitzuteilen bzw. Accounts zu deaktivieren). Nutzerzugänge und Zugangsdaten sind vom Kunden und den Nutzern geheim zu halten und gegen unbefugten Zugriff zu sichern. Stellt der Kunde fest oder besteht der Verdacht, dass Unbefugte von Zugangsdaten Kenntnis erlangt haben oder den Dienst unbefugt nutzen, ist der Anbieter unverzüglich zu informieren. Der Kunde haftet für Missbrauch, den er zu vertreten hat (z.B. fahrlässige Weitergabe von Zugangsdaten).
- Rechtskonforme Nutzung & Inhalte: Der Kunde trägt die Verantwortung dafür, dass sämtliche Inhalte, die durch seine Nutzer in amaiko.ai eingegeben, hochgeladen oder verarbeitet werden, rechtmäßig genutzt werden dürfen. Insbesondere darf der Kunde keine Inhalte bereitstellen oder durch die KI verarbeiten lassen, die gegen geltendes Recht verstoßen, Rechte Dritter verletzen (z.B. Urheberrechte, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse anderer, Persönlichkeitsrechte) oder strafrechtlich relevante, diskriminierende, beleidigende, sittenwidrige oder vertraulichkeitsverletzende Inhalte enthalten. Der Kunde bestätigt, über notwendige Einwilligungen oder Berechtigungen zu verfügen, falls z.B. personenbezogene Daten Dritter eingebracht werden. Sollte der Kunde Kenntnis von einer rechtswidrigen Nutzung von amaiko.ai (gleich ob durch eigene Nutzer oder Dritte) erlangen, wird er den Anbieter unverzüglich informieren.
- Mitwirkung bei Implementierung: Der Kunde wirkt bei erforderlichen Einrichtungs- und Integrationshandlungen in zumutbarem Umfang mit. Dies umfasst beispielsweise die Bereitstellung relevanter Informationen über bestehende Wissensquellen, Prozesse und Systeme, soweit diese für die Einrichtung von amaiko.ai notwendig sind. Bei erweiterten Integrationen (z.B. Anbindung von CRM-/ERP-Systemen im Ultra-Paket) stellt der Kunde Schnittstellen, Testzugänge oder Entwicklerressourcen gemäß individueller Absprache bereit. Erkennt der Kunde, dass eine vom Anbieter angeforderte Mitwirkungshandlung für den Erfolg des Projekts notwendig ist, wird er dieser nachkommen, sofern ihm dies zumutbar möglich ist.
- Updates und Systemanforderungen: Der Kunde wird etwaige Hinweise des Anbieters zu notwendigen Systemvoraussetzungen und Updates beachten. Insbesondere kann es erforderlich sein, dass der Kunde bestimmte Versionen von Microsoft Teams oder anderen Microsoft 365-Komponenten verwendet, damit die Kompatibilität mit amaiko.ai gewährleistet ist.
- Störungsmeldungen: Der Kunde wird eventuelle Störungen oder Fehler der Software dem Anbieter unverzüglich mit aussagekräftigen Informationen melden, um eine schnellstmögliche Fehleranalyse und -behebung zu ermöglichen. Soweit zumutbar, unterstützt der Kunde den Anbieter bei der Fehlerbehebung (z.B. durch Bereitstellen von Logfiles oder Fehlermeldungen).
- Nutzungsentgelt zahlen: Der Kunde verpflichtet sich, die vereinbarten Entgelte für die Nutzung von amaiko.ai rechtzeitig zu zahlen (siehe Ziffer 6.3.). Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen; zudem ist der Anbieter berechtigt, nach vorheriger Mahnung und angemessener Fristsetzung den Zugang des Kunden zur Software vorübergehend zu sperren, bis der Rückstand ausgeglichen ist.
Verstößt der Kunde gegen die vorstehenden Pflichten und entsteht dem Anbieter dadurch ein Schaden oder Aufwand, so hat der Kunde dem Anbieter diesen zu ersetzen (z.B. Kosten durch erforderliche Rechtsverteidigung wegen vom Kunden zu vertretender Rechtsverletzungen). Der Anbieter ist im Falle schwerwiegender oder andauernder Verstöße nach vorheriger Abmahnung berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen (siehe Ziffer 7.3). Weitergehende Ansprüche des Anbieters bleiben unberührt.
6. Preise und Zahlungsbedingungen
6.1 Preise
Die Nutzung von amaiko.ai ist kostenpflichtig, sofern nicht ausdrücklich eine kostenlose Testphase oder Sondervereinbarung getroffen wurde. Die Abrechnung erfolgt pro Seat und Abrechnungszeitraum (Ziff. 6.2.). Änderungen der Seat-Anzahl wirken anteilig zum nächsten Abrechnungszeitpunkt.
Ein Seat bezeichnet einen namentlich zugeordneten Nutzerzugang. Jeder Seat ist personenbezogen und darf nicht gleichzeitig von mehreren Personen genutzt werden.
Die aktuellen Preismodelle (insbesondere Jahrespreise pro Benutzerlizenz im Core- und Plus-Paket sowie projektindividuelle Preise für das Ultra-Paket) sind auf der Website des Anbieters veröffentlicht oder ergeben sich aus dem individuellen Vertragsangebot. Alle Preisangaben verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Der Anbieter ist berechtigt, die Preise anzupassen, wenn sich der Umfang der vom Kunden gebuchten Leistungen ändert (z.B. Hinzubuchung weiterer Nutzerlizenzen) oder wenn verlängerte Vertragszeiträume zu geänderten Konditionen angeboten werden. Preisänderungen für Verlängerungszeiträume wird der Anbieter dem Kunden rechtzeitig vor dem Verlängerungszeitpunkt mitteilen (siehe Ziffer 12 zur Änderung der AGB). Sonstige Preisänderungen richten sich nach Ziff. 6.6.
6.2 Abrechnungszeitraum
Der Kunde kann zwischen monatlicher und jährlicher Zahlung wählen. Sofern nichts Abweichendes vereinbart ist, erfolgt die Abrechnung jährlich im Voraus pro gebuchter Benutzerlizenz und weiterer vereinbarter Leistungen. Die erste Abrechnungsperiode beginnt mit Bereitstellung/Freischaltung des Zugangs für den Kunden. Werden während einer laufenden Vertragsperiode zusätzliche Benutzerlizenzen hinzugebucht, so werden diese anteilig bis zum Ende der laufenden Periode berechnet. Soweit das Ultra-Paket oder andere Zusatzleistungen individuelle Preise oder Einmalkosten (etwa für eine Implementierungs- oder Einrichtungsleistung) vorsehen, werden diese gemäß Vereinbarung (etwa nach Aufwand oder Pauschale) berechnet.
6.3 Zahlungsbedingungen
Rechnungen des Anbieters sind mit Zugang beim Kunden sofort zur Zahlung fällig, sofern im Angebot oder in der Rechnung nichts Abweichendes angegeben ist.
Der Kunde gerät ohne weitere Mahnung in Verzug, wenn der Rechnungsbetrag nicht innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang der Rechnung vollständig ausgeglichen ist.
Im Falle des Verzugs ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
Der Anbieter ist zudem berechtigt, bei Zahlungsverzug des Kunden nach vorheriger Ankündigung die Leistung bis zur vollständigen Begleichung offener Forderungen vorübergehend zu sperren, sofern der Kunde trotz angemessener Fristsetzung nicht zahlt.
6.4 Aufrechnung und Zurückbehaltung
Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen gegen Forderungen des Anbieters aufrechnen.
Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts nur wegen Gegenansprüchen aus dem gleichen Vertragsverhältnis zu.
6.5 Sonderkonditionen
Gewährt der Anbieter dem Kunden Rabatte oder Sonderkonditionen (z.B. für Non-Profit-Organisationen, Bildungseinrichtungen oder im Rahmen von Aktionen), gelten diese nur für den ausdrücklich benannten Zeitraum bzw. Vertragsumfang. Nach dessen Ablauf oder Änderung gelten automatisch wieder die regulären Preise, sofern nicht ausdrücklich eine Verlängerung der Sonderkonditionen vereinbart wird.
6.6 Preisänderungen
6.6.1 Preisbindung während der Vertragslaufzeit
Die vereinbarten Preise gelten für die jeweilige Mindestvertragslaufzeit fest, sofern in diesen AGB oder im individuellen Vertrag nichts Abweichendes geregelt ist.
6.6.2 Preisänderungen zum Verlängerungszeitpunkt
Der Anbieter ist berechtigt, die Preise für amaiko.ai mit Wirkung zum Beginn eines neuen Vertragszeitraums anzupassen, sofern hierfür sachliche Gründe bestehen.
Sachliche Gründe liegen insbesondere vor, wenn sich
a) die Kosten für den Betrieb, die Wartung oder die Weiterentwicklung der Plattform erhöhen (z. B. Infrastruktur-, Hosting-, Lizenz- oder Personalkosten),
b) gesetzliche, regulatorische oder steuerliche Rahmenbedingungen ändern,
c) marktübliche Preise vergleichbarer SaaS-Leistungen wesentlich verändern, oder
d) der Leistungsumfang, die Struktur der Tarifmodelle oder die Abrechnungslogik weiterentwickelt werden.
6.6.3 Ankündigung und Transparenz
Der Anbieter wird Preisänderungen dem Kunden mindestens 6 Wochen vor Beginn des neuen Vertragszeitraums in Textform (z. B. per E-Mail) ankündigen. Die Mitteilung enthält die neuen Preise sowie den Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens.
6.6.4 Sonderkündigungsrecht bei Preiserhöhungen
Erhöht der Anbieter die Preise, ist der Kunde berechtigt, den Vertrag bis spätestens 2 Wochen vor Beginn des neuen Vertragszeitraums ordentlich zu kündigen. Macht der Kunde von diesem Recht keinen Gebrauch, gelten die neuen Preise als akzeptiert.
6.6.5 Ausnahmen
Preisänderungen aufgrund von
- Änderungen der Anzahl gebuchter Seats,
- Hinzubuchung zusätzlicher Leistungen oder Module,
- Wechsel des Tarifmodells auf Wunsch des Kunden
stellen keine Preisänderungen im Sinne dieser Ziffer dar, sondern Leistungsänderungen und werden gemäß den jeweils vereinbarten Konditionen abgerechnet.
6.6.6 Rabatt- und Staffelmodelle
Soweit der Anbieter Rabatte gewährt (z. B. Laufzeitvorteile bei jährlicher Abrechnung oder mengenabhängige Staffelrabatte), richten sich deren Höhe und Anwendbarkeit nach der jeweils vereinbarten Tarifstruktur sowie der tatsächlichen Anzahl gebuchter Nutzer (Seats) im jeweiligen Abrechnungszeitraum.
Rabatte sind nicht als dauerhaft garantierte Preisbestandteile zu verstehen, sondern gelten jeweils für den vereinbarten Abrechnungszeitraum und die zugrunde gelegte Nutzeranzahl.
Ändert sich die Anzahl der gebuchten Nutzer oder das gewählte Abrechnungsmodell (z. B. Wechsel von Jahres- auf Monatsabo oder umgekehrt), wird die jeweils gültige Rabattstufe neu angewendet.
Im Falle einer Preisänderung gemäß Ziffer 6.6 bleiben bestehende Rabattmechanismen als solche bestehen, sofern nichts anderes mitgeteilt wird; der Anbieter ist jedoch berechtigt, Rabattstaffeln und Schwellenwerte mit Wirkung für zukünftige Vertragszeiträume anzupassen.
7. Vertragslaufzeit und Kündigung
7.1 Vertragsdauer
Der Vertrag über die Nutzung von amaiko.ai wird – sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist – als kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen.
Der Kunde kann zwischen folgenden Abonnementmodellen wählen:
a) Monatsabonnement
Das Monatsabonnement hat eine Laufzeit von einem Monat und verlängert sich jeweils automatisch um einen weiteren Monat, sofern es nicht von einer der Parteien mit einer Frist von 14 Kalendertagen zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats gekündigt wird.
b) Jahresabonnement
Das Jahresabonnement hat eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten und verlängert sich jeweils automatisch um weitere zwölf Monate, sofern es nicht von einer der Parteien mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit gekündigt wird.
Die jeweilige Vertragslaufzeit und das gewählte Abonnementmodell ergeben sich aus dem Angebot, der Auftragsbestätigung oder der Registrierungsbestätigung.
Ein kostenpflichtiges Abonnement beginnt frühestens mit dem ausdrücklich vereinbarten Startdatum und nicht bereits mit Beginn oder Ende einer etwaigen kostenlosen Testphase.
7.2 Testphase
Ein unentgeltlicher Testzugang (siehe Ziffer 3.3) endet automatisch nach Ablauf der vereinbarten Testdauer, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Der Anbieter ist zudem berechtigt, einen unentgeltlichen Testzugang jederzeit aus wichtigem Grund zu widerrufen oder zu sperren. Ein Wechsel vom Testzugang in ein kostenpflichtiges Abonnement kann einvernehmlich vereinbart werden; in diesem Falle beginnt die Vertragslaufzeit des kostenpflichtigen Modells mit der Bereitstellung des vollen Leistungsumfangs nach Ende der Testphase.
7.3 Kündigung aus wichtigem Grund
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung und Fristsetzung fällige Zahlungen nicht leistet, erheblich oder wiederholt gegen wesentliche Bestimmungen dieser AGB verstößt (insbesondere gegen Nutzungs- und Mitwirkungspflichten nach Ziffer 4 und 5) oder wenn ein Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Kunden gestellt wurde. Für den Kunden liegt ein wichtiger Grund insbesondere vor, wenn der Anbieter trotz schriftlicher Abmahnung und angemessener Fristsetzung dauerhaft gegen wesentliche vertragliche Pflichten verstößt und dadurch der erwartete Gebrauch der Leistung erheblich beeinträchtigt wird. In Fällen einer außerordentlichen Kündigung durch den Kunden kann ein Anspruch auf anteilige Erstattung vorausbezahlter Entgelte bestehen, sofern der Grund der Kündigung vom Anbieter zu vertreten ist.
Jede Kündigung hat, soweit in diesen AGB oder gesetzlich nichts Abweichendes bestimmt ist, schriftlich zu erfolgen. Die Textform (§ 126b BGB, z.B. Kündigung per E-Mail) ist ausreichend, sofern im Einzelfall keine strengere Form vereinbart wurde. Der Anbieter kann zur Authentifizierung bei Kündigung per E-Mail einen geeigneten Nachweis verlangen (z.B. Übermittlung durch einen bekannten Administrator oder Vertretungsberechtigten des Kunden).
7.5 Folgen der Vertragsbeendigung
Nach Beendigung des Vertrags wird der Anbieter den Zugang des Kunden zu amaiko.ai sperren. Kundendaten (einschließlich im KI-Wissensspeicher gespeicherter Inhalte) werden vom Anbieter innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsende gelöscht oder unzugänglich gemacht, sofern der Kunde nicht vorher schriftlich die Herausgabe bestimmter Daten in einem gängigen Format verlangt und dies technisch zumutbar ist. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten oder -rechte des Anbieters (etwa für Abrechnungsdaten) bleiben unberührt; in diesem Fall tritt an Stelle der Löschung eine vorläufige Sperrung der betreffenden Daten. Der Kunde sollte bereits vor Vertragsende sicherstellen, dass er die in amaiko.ai verarbeiteten Informationen, die er weiterhin benötigt, anderweitig gespeichert hat (insbesondere bleiben die Originaldokumente im Regelfall in den Quellsystemen, z.B. SharePoint/Teams, erhalten – der Anbieter schuldet keine Datensicherung für Originaldaten außerhalb des eigenen KI-Speichers).
8. Rechte an Kundendaten und Geheimhaltung
8.1 Rechte an Kundendaten
Sämtliche Daten, Inhalte und Dokumente, die der Kunde oder seine Nutzer in amaiko.ai eingeben, hochladen oder generieren (nachfolgend „Kundendaten”), verbleiben in der Verfügungsgewalt des Kunden. Der Anbieter erwirbt keinerlei Verwertungsrechte an den Kundendaten, abgesehen von dem nachfolgend eingeräumten Nutzungsrecht zur Durchführung des Vertrags. Der Kunde räumt dem Anbieter und seinen Unterauftragsverarbeitern das Recht ein, die Kundendaten ausschließlich zum Zwecke der Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen zu verarbeiten, einschließlich der Speicherung, Anzeige, Analyse (durch die KI), Sicherung und – wo vom Funktionsumfang vorgesehen – Weiterleitung innerhalb der Unternehmens-KI-Memory oder an angebundene KI-Modelle. Eine Verarbeitung der Kundendaten zu anderen Zwecken (insbesondere zu eigenen Zwecken des Anbieters, zur Profilbildung, zu Werbezwecken oder zur Verbesserung von KI-Modellen außerhalb der Sphäre des Kunden) erfolgt nicht, es sei denn, der Kunde hat hierzu ausdrücklich eingewilligt. Insbesondere werden Kundendaten nicht an Dritte weitergegeben, außer dies ist zur Vertragserfüllung erforderlich (siehe dazu Ziffer 9 zur Datenverarbeitung) oder gesetzlich angeordnet.
Der Anbieter nutzt Kundendaten, einschließlich sämtlicher durch Nutzer eingegebener Inhalte, Anfragen, Prompts, Dokumente oder sonstiger Inputs, ausschließlich zur Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen für den jeweiligen Kunden.
Eine Verwendung von Kundendaten, Nutzerinputs oder Prompts zum Training, zur Verbesserung oder zur Weiterentwicklung allgemeiner oder kundenübergreifender KI-Modelle findet nicht statt. Dies gilt sowohl für eigene KI-Modelle des Anbieters als auch für externe KI-Dienste oder -Modelle, die im Rahmen von amaiko.ai eingebunden werden.
Eine hiervon abweichende Nutzung erfolgt nur, sofern der Kunde hierzu vorab ausdrücklich und gesondert eingewilligt hat.
8.2 Vertraulichkeit durch den Anbieter
Der Anbieter verpflichtet sich, alle Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse des Kunden sowie alle sonstigen vertraulichen Informationen, die ihm im Zusammenhang mit der Bereitstellung von amaiko.ai bekannt werden, geheim zu halten. Kundendaten gelten stets als vertraulich. Der Anbieter wird vertrauliche Informationen des Kunden ausschließlich zur Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten verwenden und sie nicht an unberechtigte Dritte weitergeben. Diese Geheimhaltungspflicht gilt auch über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus. Der Anbieter stellt sicher, dass auch seine Mitarbeiter, Erfüllungsgehilfen und ggf. eingebundene Unterauftragnehmer den Vertraulichkeitsverpflichtungen in gleichem Umfang unterliegen. Keine Verletzung der Vertraulichkeit stellt es dar, wenn der Anbieter Daten oder Informationen des Kunden an externe KI-Dienstleister oder Hosting-Partner übermittelt, soweit dies zur Erfüllung des Vertrags erforderlich und in anonymisierter oder aggregierter Form geschieht, die keinen Rückschluss auf den Kunden oder einzelne Personen zulässt.
8.3 Vertraulichkeit durch den Kunden
Auch der Kunde wird alle ihm im Rahmen des Vertrags über den Anbieter und dessen Produkte bekannt werdenden vertraulichen Informationen geheim halten. Dazu zählen insbesondere nicht öffentlich bekannte technische, kommerzielle und finanzielle Informationen über amaiko.ai oder den Anbieter. Der Kunde verpflichtet auch seine Mitarbeiter und eingesetzten Dritten entsprechend.
8.4 Ausnahmen
Die Verpflichtungen zur Geheimhaltung gelten nicht für solche Informationen, die ohne Verletzung dieser AGB öffentlich bekannt sind oder werden, die dem empfangenden Vertragspartner bereits vor Offenlegung durch die andere Partei nachweislich bekannt waren, die unabhängig und ohne Rückgriff auf vertrauliche Informationen des anderen entwickelt wurden oder die aufgrund gesetzlicher Pflichten oder behördlicher Anordnung offen gelegt werden müssen. Im letztgenannten Fall wird der zur Offenlegung verpflichtete Vertragspartner die andere Partei – soweit zulässig – unverzüglich über die Anforderung informieren und die Offenlegung auf das notwendige Minimum beschränken.
9. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
9.1 Rollen der Parteien
Bei der Nutzung von amaiko.ai können auch personenbezogene Daten verarbeitet werden, etwa Daten von Mitarbeitern des Kunden (Nutzerprofile, Kommunikationsinhalte) oder ggf. Daten Dritter, die in den Unternehmensdokumenten enthalten sind. Im datenschutzrechtlichen Sinne bleibt der Kunde für alle personenbezogenen Kundendaten der Verantwortliche (im Sinne von Art. 4 Nr. 7 DSGVO). Der Anbieter verarbeitet diese Daten als Auftragsverarbeiter (Art. 4 Nr. 8 DSGVO) ausschließlich im Auftrag und nach Weisung des Kunden zum Zwecke der Leistungserbringung.
9.2 Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
Der Anbieter wird sämtliche Pflichten eines Auftragsverarbeiters gemäß Art. 28 DSGVO erfüllen. Insbesondere stellt der Anbieter sicher, dass personenbezogene Daten nur gemäß den dokumentierten Weisungen des Kunden (diese AGB und der zugrundeliegende Vertrag stellen insoweit die Weisung dar) verarbeitet werden, und dass geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zum Schutz der Daten umgesetzt sind. Der Anbieter schließt mit dem Kunden einen schriftlichen Auftragsverarbeitungsvertrag ab, der die Einzelheiten der datenschutzkonformen Verarbeitung regelt. Dieser AVV umfasst u.a. die Gegenstände und Dauer der Verarbeitung, die Art der personenbezogenen Daten, die Kategorien betroffener Personen, die Pflichten und Rechte des Kunden sowie die vom Anbieter getroffenen Sicherheitsmaßnahmen. Sofern der AVV nicht zur Vertragsunterzeichnung beigefügt wurde, stellt der Anbieter dem Kunden auf Anforderung ein Exemplar zur Verfügung (oder bietet einen Muster-AVV über die Website an). Der Abschluss eines solchen AVV ist Voraussetzung für die Aufnahme der produktiven Nutzung, soweit der Kunde personenbezogene Daten durch amaiko.ai verarbeiten lässt.
9.3 Unterauftragsverarbeiter
Der Kunde ermächtigt den Anbieter, Unterauftragsverarbeiter (Subunternehmer) einzusetzen, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Leistungen erforderlich ist. Der Anbieter wird dabei sicherstellen, dass mit jedem Unterauftragsverarbeiter ein den Vorgaben des Art. 28 DSGVO entsprechender Vertrag geschlossen wird. Als wesentliche Unterauftragsverarbeiter kommen insbesondere in Betracht: der Hosting-Dienstleister für die Plattform (z.B. Microsoft Azure oder gleichwertige Rechenzentrumsbetreiber innerhalb der EU) sowie Anbieter der integrierten KI-Modelle (z.B. Azure OpenAI-Service). Eine aktuelle Liste der Unterauftragsverarbeiter wird der Anbieter dem Kunden auf Anfrage zur Verfügung stellen; diese ist zudem dem AVV beigefügt. Der Anbieter wird den Kunden in angemessener Weise vorab informieren, falls neue Unterauftragsverarbeiter eingebunden werden sollen oder ein Wechsel erfolgt. Der Kunde hat das Recht, aus berechtigten datenschutzbezogenen Gründen gegen die Hinzuziehung oder den Wechsel eines Unterauftragsverarbeiters Einspruch zu erheben. In einem solchen Fall wird der Anbieter versuchen, eine zumutbare Alternative anzubieten. Ist dies nicht möglich, und wäre dem Kunden deshalb die Fortsetzung des Vertrags nicht zumutbar, kann der Kunde den Vertrag mit einer Frist von 2 Wochen zum Monatsende kündigen.
9.4 Ort der Datenverarbeitung
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Kundendaten ausschließlich innerhalb der Europäischen Union (bzw. des Europäischen Wirtschaftsraums), es sei denn, es wurde mit dem Kunden ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Insbesondere werden sämtliche Server, auf denen Kundendaten gespeichert werden, in EU-Rechenzentren betrieben. Es findet keine Übermittlung personenbezogener Daten in Drittländer ohne angemessene Garantie im Sinne der Art. 44 ff. DSGVO statt. Soweit externe KI-Dienste einbezogen werden, achtet der Anbieter darauf, dass diese Dienste entweder innerhalb der EU betrieben werden oder anderweitig DSGVO-konform genutzt werden (z.B. durch Anonymisierung von Anfragen oder Abschluss von EU-Standardvertragsklauseln – SCC – sofern ausnahmsweise ein außerhalb der EU ansässiger Dienst eingebunden wird).
9.5 Rechte der Betroffenen und Unterstützung
Der Kunde bleibt verantwortlich, Betroffenenrechte (z.B. Auskunft, Berichtigung, Löschung) gegenüber den eigenen Mitarbeitern oder Dritten, deren Daten im Rahmen von amaiko.ai verarbeitet werden, zu erfüllen. Der Anbieter wird den Kunden im Rahmen seiner Möglichkeiten dabei unterstützen, indem er z.B. erforderliche Auskünfte über die Verarbeitung gibt oder bestimmte Daten auf Weisung des Kunden berichtigt, sperrt oder löscht. Entsprechende Pflichten werden detailliert im AVV geregelt sein. Anfragen von betroffenen Personen, die beim Anbieter eingehen und eindeutig den Kundendaten zuzuordnen sind, wird der Anbieter unverzüglich an den Kunden weiterleiten.
9.6 Datensicherheit
Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) nach Art. 32 DSGVO, um die Sicherheit und Vertraulichkeit der Kundendaten zu gewährleisten. Hierzu gehören unter anderem Maßnahmen zur Zugangskontrolle, Zutrittskontrolle, Zugriffskontrolle, Weitergabekontrolle, Eingabekontrolle, Auftragskontrolle, Verfügbarkeitskontrolle und Trennungsgebot. Alle Kundendaten werden verschlüsselt übertragen; gespeicherte Daten werden nach Möglichkeit verschlüsselt oder pseudonymisiert abgelegt. Der Anbieter orientiert sich an gängigen Sicherheitsstandards und Best Practices (z.B. an Normen wie ISO/IEC 27001 für Informationssicherheit und – sofern einschlägig – ISO/IEC 42001 für KI-Managementprozesse). Der Anbieter wird Sicherheitsvorfälle (Datenschutzverletzungen) dem Kunden unverzüglich anzeigen, sobald sie ihm bekannt werden, und notwendige Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergreifen.
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung und zum Datenschutz kann der Kunde der Datenschutzerklärung des Anbieters auf dessen Website entnehmen (betreffend z.B. die Verarbeitung von Kontaktdaten des Kunden für Vertragsverwaltung, Support etc.). Diese Datenschutzerklärung ist jedoch nicht Bestandteil dieses Vertrags und regelt überwiegend Fälle, in denen der Anbieter Verantwortlicher ist (z.B. Websitenutzung, Marketing). Für die Auftragsverarbeitung der Kundendaten gelten primär die vorliegenden AGB und der abgeschlossene AVV.
9.8 Datenlöschung und Aufbewahrungsfristen
Der Anbieter verarbeitet und speichert Kundendaten nur so lange, wie dies zur Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.
Nach Beendigung des Vertragsverhältnisses werden Kundendaten innerhalb von 30 Tagen gelöscht oder anonymisiert, sofern der Kunde nicht zuvor die Herausgabe der Daten in einem gängigen Format verlangt hat und keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
Protokoll- und Metadaten, die ausschließlich der Sicherstellung des technischen Betriebs, der IT-Sicherheit oder der Fehleranalyse dienen, können für einen begrenzten Zeitraum über das Vertragsende hinaus gespeichert werden, sofern und soweit dies erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig ist.
Gesetzliche Aufbewahrungspflichten, insbesondere für Abrechnungs- und buchhaltungsrelevante Daten, bleiben unberührt; an die Stelle der Löschung tritt in diesen Fällen eine Einschränkung der Verarbeitung (Sperrung).
10. Gewährleistung und Sachmängelhaftung
10.1 Beschaffenheit der Leistung
Amaiko.ai wird dem Kunden im Rahmen des Software-as-a-Service als cloudbasierter Dienst zur Nutzung über das Internet bereitgestellt. Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Software in dem Zustand, der in der Leistungsbeschreibung (Ziffer 2) und ggf. im Vertrag angegeben ist. Dem Kunden ist bewusst, dass es sich bei amaiko.ai um ein komplexes KI-System handelt. Eine jederzeit vollkommen fehlerfreie und unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Software kann der Anbieter nicht garantieren. Ein Mangel liegt insbesondere nicht vor, wenn eine Beeinträchtigung der Nutzung auf Umständen beruht, die nicht im Verantwortungsbereich des Anbieters liegen (z.B. Probleme der Hardware oder Software beim Kunden, Ausfall der Internetverbindung, Störungen im Microsoft 365- und Microsoft-Azure-Dienst oder externer KI-Modelle). Geringfügige Unterbrechungen oder Einschränkungen, die der Art des Dienstes nach üblich sind (z.B. kurze Reboots, Wartungsfenster), stellen ebenfalls keinen Mangel dar, solange sie im angemessenen Rahmen bleiben.
10.2 Mängelansprüche
Der Kunde hat dem Anbieter etwaige Mängel der Software unverzüglich nach Entdeckung mitzuteilen und dabei eine nachvollziehbare Beschreibung der Symptome zu liefern. Der Anbieter wird berechtigten Mängelrügen nachgehen. Bei tatsächlich vorliegenden Mängeln der Software, die ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch nicht nur unerheblich beeinträchtigen, hat der Kunde zunächst Anspruch auf Nacherfüllung. Der Anbieter kann nach seiner Wahl den Mangel beseitigen (Fehlerbehebung) oder – falls sinnvoll – einen Ersatz in Form eines Updates oder einer Ersatzleistung bereitstellen. Der Kunde unterstützt den Anbieter bei der Fehleranalyse im zumutbaren Rahmen (siehe auch Ziffer 5: Störungsmeldungen). Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl oder ist sie dem Anbieter unzumutbar, kann der Kunde die Vergütung angemessen mindern. Nur wenn der Mangel erheblich ist und auch innerhalb einer vom Kunden gesetzten angemessenen Nachfrist nicht behoben wird, steht dem Kunden – als letztes Mittel – das Recht zu, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen.
10.3 Gewährleistungsausschluss bei bestimmten Leistungen
Für kostenlose Leistungen, die der Anbieter dem Kunden freiwillig zusätzlich anbietet (z.B. Testzugang, Beta-Funktionen, Demo-Features), übernimmt der Anbieter keine Gewährleistung. Diese Leistungen werden „wie besehen” bereitgestellt, ohne dass der Kunde einen Anspruch auf fehlerfreie Funktion oder Verfügbarkeit hat. Der Anbieter wird jedoch auftretende Probleme nach Möglichkeit berücksichtigen, insbesondere wenn sie Rückwirkungen auf zahlungspflichtige Leistungen haben könnten.
10.4 Ausschluss sonstiger Gewährleistungen
Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften mit folgender Maßgabe: Eine verschuldensunabhängige Haftung des Anbieters auf Schadensersatz für bei Vertragsschluss vorhandene Mängel gemäß § 536a Abs. 1 BGB wird ausgeschlossen, soweit es sich nicht um einen Mangel handelt, den der Anbieter arglistig verschwiegen hat oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen wurde. Garantien im Rechtssinne werden vom Anbieter nur abgegeben, wenn sie ausdrücklich und schriftlich als „Garantie” bezeichnet sind. Produkt- oder Leistungsbeschreibungen in Werbematerialien oder auf der Website des Anbieters sind grundsätzlich keine Garantiezusagen, sondern Beschreibungen des möglichen Einsatzbereichs.
11. Haftung
11.1 Unbeschränkte Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt – gleich aus welchem Rechtsgrund – für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung des Anbieters oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Ebenso haftet der Anbieter unbeschränkt für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig durch den Anbieter oder seine gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen verursacht wurden. Im Falle der Übernahme einer Garantie oder eines Beschaffungsrisikos haftet der Anbieter unbeschränkt im Rahmen dieser Garantie/Übernahme. Unberührt bleibt auch die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, soweit einschlägig.
11.2 Beschränkte Haftung für einfache Fahrlässigkeit
Bei leicht fahrlässig verursachten Sach- oder Vermögensschäden haftet der Anbieter – vorbehaltlich Ziffer 11.1 – nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesen Fällen ist die Haftung des Anbieters der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden. Die Haftung ist darüber hinaus der Höhe nach auf die vom Kunden in den letzten zwölf (12) Monaten vor Eintritt des schadensauslösenden Ereignisses gezahlte Vergütung begrenzt. Bestand das Vertragsverhältnis weniger als zwölf Monate, ist die im bisherigen Vertragszeitraum gezahlte Vergütung maßgeblich. Ein mittelbarer Schaden oder Folgeschaden, der nicht vorhersehbar war, wird nicht ersetzt. Vertragsbedingt vorhersehbar ist in der Regel ein Schaden bis zur Höhe des jährlich vom Kunden gezahlten Entgelts pro Schadensfall; diese Angabe dient als Orientierung, schließt jedoch eine abweichende Beurteilung im Einzelfall nicht aus.
11.3 Haftungsausschluss
Soweit weder Ziffer 11.1 noch 11.2 greifen, ist die Haftung des Anbieters bei einfacher Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Insbesondere übernimmt der Anbieter (vorbehaltlich Ziffer 11.1) keine Haftung für Datenverluste des Kunden, soweit der Schaden darauf beruht, dass der Kunde es unterlassen hat, übliche Datensicherungen zu erstellen und dadurch sicherzustellen, dass verlorene Daten mit vertretbarem Aufwand rekonstruiert werden können. Ebenso wenig haftet der Anbieter für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, indirekte Schäden oder Folgeschäden, sofern diese nicht als vertragstypisch vorhersehbar anzusehen waren. Der Anbieter haftet nicht für mögliche wettbewerbsrechtliche, urheberrechtliche, markenrechtliche, datenschutzrechtliche Verstöße oder sonstige Rechtsverletzungen durch vom Kunden oder dessen Mitarbeiter generierte und/oder bearbeitete Inhalte.
11.4 Besondere Haftungsregelung für unentgeltliche Leistungen
Nutzt der Kunde amaiko.ai unentgeltlich (z.B. im Rahmen einer Testphase gemäß Ziffer 3.3 oder bei Nutzung kostenfreier Beta-Funktionen), so haftet der Anbieter für hierdurch entstandene Schäden nur nach Maßgabe der Ziffer 11.1 (unbeschränkte Haftung für Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit, Personenschäden etc.). Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist in diesem unentgeltlichen Rahmen – außer im Fall von Arglist – ausgeschlossen.
11.5 Haftung für Inhalte und Ergebnisse der KI
Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass amaiko.ai als KI-Assistenzsystem keine Gewähr für die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der gelieferten Antworten oder Ergebnisse bieten kann. Die vom KI-Buddy bereitgestellten Informationen, Vorschläge oder Analysen basieren auf den vorhandenen Daten und den Algorithmen der KI, können aber im Einzelfall fehlerhaft oder missverständlich sein. Der Kunde bleibt verantwortlich dafür, die Ausgaben der KI auf Plausibilität zu prüfen und vor wichtigen Entscheidungen oder der Weiterverwendung eigenverantwortlich zu bewerten. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die dadurch entstehen, dass der Kunde oder dessen Nutzer ungeprüft auf KI-Auskünfte vertrauen oder Handlungen ausschließlich aufgrund von KI-Ergebnissen vornehmen. Das KI-System dient der Unterstützung und Entlastung, ersetzt jedoch keine menschliche Urteilsfähigkeit – insbesondere in kritischen Geschäftsprozessen sollte stets eine qualifizierte Person die finalen Entscheidungen treffen. Sofern der Anbieter dem Kunden Inhalte Dritter oder externe Informationen über die KI bereitstellt (z.B. Web-Recherche-Ergebnisse), übernimmt der Anbieter keine Haftung für die Rechtmäßigkeit, Richtigkeit oder Qualität solcher Drittinhalte. Der Kunde ist dafür verantwortlich, keine generierten Inhalte zu verwenden, die gegen Rechte Dritter (z.B. Urheber- und Markenrechte) verstoßen.
11.6 Höhere Gewalt
Der Anbieter haftet nicht für Unmöglichkeit der Leistungserbringung oder für Verzögerungen, soweit diese durch höhere Gewalt oder sonstige bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Ereignisse (z.B. Naturkatastrophen, Pandemien, Arbeitskämpfe, behördliche Maßnahmen, Ausfall der Stromversorgung, externe Hackerangriffe trotz angemessener Schutzmaßnahmen, Ausfälle von Telekommunikationsnetzen, Serverausfälle bei Unterauftragnehmern) verursacht worden sind, die der Anbieter nicht zu vertreten hat. In solchen Fällen wird der Anbieter den Kunden unverzüglich informieren. Ist das Ereignis von vorübergehender Dauer, verlängern sich die Leistungsfristen entsprechend. Sollte eine solche Störung länger als acht (8) Wochen andauern, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen. Bereits vom Kunden gezahlte Entgelte für den Zeitraum nach Eintritt der Störung wird der Anbieter im Kündigungsfall zeitanteilig erstatten.
12. Änderung der Vertragsbedingungen
12.1 Änderungsvorbehalt
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB sowie den Leistungsumfang von amaiko.ai mit Wirkung für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen, sofern hierfür ein berechtigtes Interesse besteht. Ein solches berechtigtes Interesse liegt insbesondere vor bei Anpassungen an gesetzliche oder regulatorische Änderungen, zur Erweiterung um zusätzliche Dienstleistungen oder Funktionen, die einer Anpassung der Vertragsbedingungen bedürfen, zur Schließung von Regelungslücken oder zur Anpassung an geänderte Umstände (z.B. Weiterentwicklung der Software, Veränderung der Marktgegebenheiten) und sofern die Änderungen für den Kunden zumutbar sind. Unzumutbar sind Änderungen insbesondere dann, wenn das vertragliche Gleichgewicht zwischen den Parteien erheblich verschoben würde.
12.2 Änderungsverfahren
Änderungen der AGB oder des Leistungsumfangs wird der Anbieter dem Kunden spätestens 6 Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten in Textform (z.B. per E-Mail) ankündigen. Dem Kunden steht das Recht zu, den angekündigten Änderungen bis spätestens 2 Wochen vor dem geplanten Wirksamkeitsdatum zu widersprechen. Widerspricht der Kunde nicht fristgerecht schriftlich (Textform genügt) den Änderungen, gelten die Änderungen als akzeptiert. Auf diese Folge wird der Anbieter den Kunden in der Änderungsmitteilung besonders hinweisen. Widerspricht der Kunde fristgerecht, behalten sich beide Parteien das Recht vor, das Vertragsverhältnis zum Inkrafttreten der Änderung zu kündigen. In der Änderungsmitteilung wird der Anbieter ggf. darüber informieren, ob im Falle eines Widerspruchs ein Sonderkündigungsrecht ausgeübt wird oder alternativ der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen fortgesetzt wird.
Änderungen der Kontaktinformationen des Anbieters (z.B. neue Anschrift, neue Telefonnummer) oder offensichtliche Schreib- und Druckfehler in den AGB darf der Anbieter jederzeit ohne spezielles Änderungsverfahren korrigieren, ohne dass Rechte des Kunden hierdurch beeinträchtigt werden. Solche unwesentlichen Änderungen bedürfen keiner Zustimmung des Kunden und werden wirksam, sobald sie auf geeignete Weise publiziert sind (z.B. Aktualisierung der Informationen im Impressum oder auf der Website des Anbieters).
13. Schlussbestimmungen
13.1 Abtretungsverbot
Der Kunde darf Rechte oder Pflichten aus diesem Vertrag nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung des Anbieters auf Dritte übertragen oder abtreten. § 354a HGB bleibt für Geldforderungen unberührt. Der Anbieter ist seinerseits berechtigt, mit einer Ankündigungsfrist von 4 Wochen den Vertrag auf einen Rechtsnachfolger oder verbundenes Unternehmen zu übertragen, sofern hierdurch berechtigte Interessen des Kunden nicht beeinträchtigt werden und der Rechtsnachfolger die bestehenden vertraglichen Pflichten übernimmt. Im Fall einer solchen Vertragsübernahme hat der Kunde das Recht, den Vertrag zum Übertragungszeitpunkt zu kündigen, sofern ihm die Fortsetzung mit dem neuen Vertragspartner nicht zumutbar ist.
13.2 Keine Nebenabreden
Dieser Vertrag einschließlich seiner Anlagen (z.B. Auftragsverarbeitungsvertrag, Leistungsbeschreibung) stellt die vollständige Vereinbarung der Parteien dar. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags (einschließlich dieser Schriftformklausel) bedürfen der Schriftform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist. Für die Wahrung der Schriftform genügt die Übermittlung per Telefax; für die Textform genügt die Übermittlung per E-Mail. Individuelle Vertragsabreden (einschließlich nachträglicher Ergänzungen oder Änderungen) gehen diesen AGB im Zweifel vor; über deren Inhalt ist im Streitfall ein schriftlicher Vertrag oder zumindest eine schriftliche Bestätigung maßgeblich.
13.3 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrags einschließlich dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen/undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige rechtlich wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen möglichst nahekommt. Gleiches gilt im Falle einer Vertragslücke.
13.4 Rechtswahl
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG) und des internationalen Privatrechts. Bei Verbrauchern (die hier jedoch nicht Vertragspartei sein sollen, siehe Ziffer 1) blieben zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Wohnsitzstaates unberührt.
13.5 Gerichtsstand
Ist der Kunde Kaufmann im Sinne des HGB, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters (zuständiges Gericht: Amtsgericht Viechtach bzw. das für Viechtach örtlich und sachlich zuständige Gericht). Der Anbieter bleibt jedoch berechtigt, Ansprüche auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden geltend zu machen.
13.6 Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter nimmt nicht an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucher-Schlichtungsstelle teil. Die EU-Kommission stellt unter https://ec.europa.eu/consumers/odr eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit.
1. Ámbito de aplicación y partes contratantes
Las presentes CGC regulan la relación comercial entre amaiko GmbH, Postackerweg 9, 94234 Viechtach, Alemania (en adelante, el «Proveedor»), y sus clientes (en adelante, el «Cliente») en relación con el uso de la herramienta de gestión del conocimiento basada en inteligencia artificial «amaiko.ai». Amaiko.ai es un producto digital de Software-as-a-Service que se integra como asistente personal de IA directamente en Microsoft 365 (en particular, Microsoft Teams) para almacenar e interconectar el conocimiento empresarial y ponerlo proactivamente a disposición de los empleados.
Las presentes CGC se aplican de forma exclusiva. Las condiciones generales del Cliente que sean contrarias o divergentes no serán de aplicación, salvo que el Proveedor haya dado su consentimiento expreso por escrito. Las presentes CGC se aplican únicamente a empresas en el sentido del § 14 BGB (es decir, personas físicas o jurídicas que actúan en el ejercicio de su actividad comercial o profesional independiente al celebrar el contrato). Queda excluido el uso de amaiko.ai por parte de consumidores.
2. Objeto del contrato y descripción de las prestaciones
2.1 Objeto del contrato y finalidad de la prestación
El Proveedor pone a disposición del Cliente la plataforma de software en la nube amaiko.ai. Amaiko.ai es una solución Software-as-a-Service basada en la nube para el apoyo a la gestión del conocimiento, la interconexión de información y la asistencia laboral en empresas mediante el empleo de inteligencia artificial.
La finalidad de la prestación de amaiko.ai consiste en proporcionar información y contenidos relevantes para la empresa de forma contextual, apoyar los procesos de trabajo y facilitar el acceso al conocimiento existente dentro de los sistemas informáticos utilizados por el Cliente.
Para ello, amaiko.ai pone a disposición del Cliente funciones asistidas por IA que permiten, en particular, el procesamiento estructurado, el análisis y la preparación personalizada de información para el usuario. El alcance funcional concreto se determina según el plan contratado, la descripción del producto y la configuración técnica de la plataforma en su versión vigente en cada momento.
No existe derecho alguno a que determinadas implementaciones técnicas, módulos o funcionalidades específicas estén disponibles, siempre que la finalidad contractual de la prestación se mantenga en su conjunto.
2.2 Requisitos técnicos
Requisito para el uso es un tenant activo de Microsoft 365 del Cliente, incluidas las licencias, permisos y autorizaciones de administrador necesarios. Amaiko.ai utiliza exclusivamente las estructuras de permisos existentes de Microsoft 365; no se produce una ampliación de los derechos de acceso.
2.3 Delimitación de responsabilidades
Responsabilidad del Proveedor:
- Operación y mantenimiento de la plataforma amaiko.ai
- Provisión de las funciones contractualmente acordadas
- Seguridad de los datos dentro de los límites del sistema del Proveedor
- Cumplimiento de las obligaciones en materia de protección de datos como encargado del tratamiento
Responsabilidad del Cliente:
- Gestión de permisos en el tenant de Microsoft 365, en particular la concesión de los accesos, permisos de API y autorizaciones de seguridad necesarios conforme al modelo de permisos de Microsoft 365
- Mantenimiento de las licencias de Microsoft 365 necesarias
- Licitud de los contenidos procesados
- Procesos internos de gobernanza, cumplimiento normativo y aprobación
- Verificación y uso de las salidas de la IA
2.4 Funcionalidad de IA y uso de los resultados
Amaiko.ai genera contenidos de forma automatizada sobre la base de modelos de IA. Estos contenidos constituyen sugerencias, resúmenes o análisis no vinculantes. El Cliente reconoce que amaiko.ai se basa en modelos de IA cuyas salidas son de naturaleza probabilística y pueden ser, en su caso, incompletas, erróneas o no estar actualizadas. Amaiko.ai presta sus servicios como sistema de apoyo conforme al mejor estado técnico disponible (best effort), sin asumir garantía alguna sobre resultados determinados.
El Cliente sigue siendo el único responsable de:
- La verificación de los resultados de la IA en cuanto a su exactitud, idoneidad y licitud
- Todas las decisiones que se adopten sobre la base de las salidas de la IA.
Amaiko.ai no sustituye ninguna instancia humana de decisión o especialización y no presta asesoramiento jurídico, fiscal, médico ni de ninguna otra índole profesional. La decisión sobre si un resultado generado puede utilizarse lícitamente corresponde exclusivamente al Cliente. El Cliente está obligado a verificar adecuadamente los contenidos generados por la IA antes de su reutilización o implementación, en particular en cuanto a su admisibilidad legal. Se remite a la sección 11.5.
2.5 Disponibilidad y soporte
El Proveedor aspira a una disponibilidad media mensual del 99,5 %. La disponibilidad se refiere exclusivamente a la plataforma amaiko.ai y excluye las interrupciones de terceros proveedores, en particular los servicios de Microsoft 365 y Microsoft Azure. Pueden producirse limitaciones temporales debido a trabajos de mantenimiento programados, actualizaciones o causas ajenas al ámbito de influencia del Proveedor (p. ej., interrupciones en Microsoft o caídas de Internet). El Proveedor anunciará los trabajos de mantenimiento programados con la mayor antelación posible y los realizará en horarios de baja utilización. Según el modelo de uso/plan elegido (véase la sección 3), el Proveedor ofrece diferentes niveles de soporte (p. ej., asistencia mediante sistema de tickets, asignación de un Customer Success Manager, reuniones de consultoría periódicas, etc.). Los servicios de soporte, los tiempos de respuesta y los niveles de escalación se rigen por el plan contratado y pueden regularse en un documento SLA independiente.
2.6 Actualizaciones, modificaciones del producto, Deprecación y Discontinuación
Amaiko.ai es un producto Software-as-a-Service en desarrollo continuo y dinámico. El Proveedor tiene derecho a seguir desarrollando, modificar, ampliar o adaptar la plataforma así como funciones, módulos, integraciones o interfaces individuales («Funciones»), siempre que ello obedezca a motivos objetivos, sea razonable para el Cliente y la finalidad contractual de la prestación se mantenga en lo esencial.
2.6.1 Motivos objetivos para las modificaciones
Se consideran motivos objetivos en el sentido de la presente sección, en particular, cuando
a) sean necesarios desarrollos técnicos, cambios de arquitectura u optimizaciones de la plataforma,
b) requisitos de seguridad, aspectos de estabilidad, rendimiento o protección de datos hagan necesaria una adaptación,
c) prescripciones legales, regulatorias o de las autoridades exijan una modificación,
d) dependencias de terceros proveedores, en particular de servicios de Microsoft 365 o modelos de IA externos, desaparezcan, se restrinjan o se modifiquen sustancialmente,
e) la operación o el desarrollo ulterior de una Función ya no sea posible con un esfuerzo económicamente razonable, o
f) una Función sea reemplazada por una solución nueva, funcionalmente equivalente o superior.
Una Deprecación o Discontinuación solo podrá llevarse a cabo por los motivos objetivos antes mencionados.
2.6.2 Actualizaciones y modificaciones funcionales
El Proveedor tiene derecho a proporcionar actualizaciones, correcciones de errores, mejoras de rendimiento así como nuevas funciones. Estas pueden aplicarse de forma automatizada. No existe derecho del Cliente a la introducción o al mantenimiento de determinadas funciones, siempre que el carácter general contractualmente acordado de la prestación se mantenga.
Las modificaciones funcionales significativas que puedan dar lugar a una restricción no meramente insignificante del uso serán comunicadas al Cliente por el Proveedor de manera adecuada, en particular mediante notificaciones in-app, un área «What’s New» o por correo electrónico.
2.6.3 Deprecación (anuncio de retirada de Funciones)
Se produce una Deprecación cuando una Función sigue siendo utilizable, pero ya no se desarrolla activamente o se prevé su discontinuación en un momento posterior.
El Proveedor comunicará una Deprecación con un preaviso razonable, como regla general de al menos 30 días naturales antes de la fecha prevista de discontinuación. La comunicación podrá realizarse a través de los canales de comunicación adecuados.
Durante la fase de Deprecación, el Proveedor estará facultado para:
- Restringir el alcance funcional de la Función afectada,
- Reducir o suspender el soporte para dicha Función,
- Proporcionar una Función sustitutiva técnica o funcionalmente equivalente.
No existe derecho del Cliente a la continuación inalterada de la Función objeto de Deprecación.
2.6.4 Discontinuación (suspensión definitiva de Funciones)
El Proveedor tiene derecho a suspender definitivamente Funciones (Discontinuación), siempre que
a) se proporcione una alternativa equivalente o funcionalmente comparable, o
b) la Función suspendida no sea esencial para el uso de amaiko.ai en su conjunto, o
c) la suspensión sea necesaria por motivos legales, de seguridad, técnicos o económicos.
La Discontinuación será comunicada al Cliente, como regla general, con al menos 30 días naturales de antelación a su entrada en vigor, salvo que razones imperativas se opongan a ello.
2.6.5 Perjuicio sustancial y derecho especial de resolución
Si la Discontinuación de una Función da lugar a un perjuicio no meramente insignificante del uso contractual de amaiko.ai y no existe una solución alternativa razonable, el Cliente tendrá derecho a resolver el contrato de forma extraordinaria dentro de los 14 días siguientes a la entrada en vigor de la modificación.
En este caso no existirá derecho a una compensación adicional, indemnización por daños y perjuicios o reducción del precio, en la medida en que ello sea legalmente admisible.
2.6.6 Inexistencia de derecho a la continuidad de funcionalidades
El Cliente reconoce que no existe derecho alguno al mantenimiento permanente de funciones, integraciones, implementaciones técnicas o interfaces externas individuales, siempre que se mantenga el carácter general y la finalidad de uso contractualmente acordados de amaiko.ai.
2.7 Terceros proveedores y dependencias
Amaiko.ai depende técnicamente de prestaciones de terceros, en particular de los servicios de Microsoft 365 y de modelos de IA. El Proveedor no asume responsabilidad alguna por la disponibilidad, las modificaciones o las restricciones de estas prestaciones de terceros.
El Cliente reconoce que la funcionalidad de amaiko.ai depende de la disponibilidad, la configuración y las condiciones técnicas marco de los servicios de Microsoft 365 empleados, así como de otros terceros proveedores vinculados, en particular modelos de IA externos.
Las modificaciones en el entorno de Microsoft 365 del Cliente o en los servicios de terceros (p. ej., por actualizaciones, cambios de políticas, restricciones o suspensión de interfaces) pueden afectar a la funcionalidad de amaiko.ai, sin que ello constituya un defecto o error de la prestación del Proveedor.
El Proveedor asistirá al Cliente en la adaptación dentro de lo razonable, siempre que ello sea técnicamente posible y esté contractualmente debido.
3. Celebración del contrato, fase de prueba
3.1 Oferta y pedido
La presentación de amaiko.ai, en particular en el sitio web del Proveedor (https://amaiko.ai) u otras plataformas de distribución (p. ej., Microsoft Store), no constituye una oferta contractual vinculante, sino una invitación a formular un pedido. La celebración del contrato se produce cuando el Cliente acepta una oferta del Proveedor para la contratación del servicio. Esto puede realizarse, p. ej., mediante la firma de una oferta contractual individual, mediante la cumplimentación y envío de un formulario de pedido en línea en el sitio web o mediante pedido por escrito (incluido correo electrónico). El contrato se perfecciona —sin perjuicio de acuerdos individuales— con la recepción de la confirmación del pedido por parte del Proveedor o con la activación del acceso al software por parte del Proveedor.
3.2 Modelos de uso de pago
Amaiko.ai se ofrece en diferentes modelos tarifarios que se diferencian en el alcance funcional y el nivel de servicio. Los contenidos actuales de los paquetes y los precios están descritos en el sitio web del Proveedor o en la oferta contractual individual. El alcance de la prestación debida por el Proveedor, así como eventuales servicios de implementación (p. ej., análisis inicial de fuentes de conocimiento, configuración específica del cliente e integración en sistemas existentes) se establecen en el respectivo documento contractual o en la oferta vinculante del Proveedor.
3.3 Prueba gratuita
El Proveedor puede permitir al Cliente probar amaiko.ai de forma gratuita durante un período limitado (p. ej., en el marco de un proyecto piloto o una instalación de prueba). La duración y el alcance de dicha fase de prueba se acuerdan individualmente o son determinados por el Proveedor (p. ej., 30 días con un número limitado de usuarios). Durante la fase de prueba también se aplican las presentes CGC. Determinadas funciones o prestaciones (p. ej., el alcance del soporte) pueden estar restringidas durante la fase de prueba. Ambas partes pueden finalizar anticipadamente el período de prueba en cualquier momento. Al expirar la fase de prueba, el acceso del Cliente al software finaliza automáticamente, salvo que el Cliente pase a un modelo de uso de pago. El Proveedor asume una responsabilidad limitada durante la fase de prueba gratuita (véase la sección 11.4).
4. Derechos de uso sobre el software
4.1 Concesión de derechos de uso
El Proveedor concede al Cliente, durante la vigencia del contrato, el derecho no exclusivo, intransferible y no sublicenciable de utilizar el software amaiko.ai de la forma acordada para los fines de su propia actividad empresarial. El uso está limitado al número de cuentas de usuario autorizadas (licencias de usuario) indicado en el pedido o en el contrato y a la finalidad prevista. Cada cuenta de usuario es personal y solo podrá ser utilizada por el empleado del Cliente al que esté asignada. No está permitido el uso de una cuenta de usuario por varias personas, salvo que se haya acordado expresamente lo contrario.
4.2 Restricciones
Ni el Cliente ni los usuarios individuales podrán utilizar el software o partes del mismo fuera de la finalidad prevista en el contrato. En particular, queda prohibido al Cliente ceder amaiko.ai a terceros ajenos a su propia organización empresarial para su uso, reproducir, alquilar, vender o poner a disposición de cualquier otro modo el software. Quedan prohibidos la ingeniería inversa, la descompilación u otros intentos de acceder de forma no autorizada al código fuente, a los modelos de IA subyacentes o a los secretos comerciales del Proveedor, salvo en los casos imperativamente permitidos por la ley conforme al § 69e UrhG. Asimismo, queda prohibido eludir los mecanismos de seguridad o las restricciones de acceso del software.
4.3 Derechos sobre el software
Todos los derechos sobre el software, la tecnología y los contenidos de amaiko.ai, en particular derechos de autor, derechos sobre bases de datos, marcas y secretos comerciales, corresponden exclusivamente al Proveedor o a sus licenciantes. No se transmiten derechos de propiedad sobre el software al Cliente. El Cliente recibe únicamente las facultades de uso expresamente mencionadas en el presente contrato. En la medida en que el Proveedor ponga a disposición del Cliente, en el marco del soporte o la integración, fragmentos de código, scripts u herramientas similares, todos los derechos sobre los mismos permanecen en manos del Proveedor; el Cliente recibe un derecho de uso exclusivamente para su integración o uso en relación con amaiko.ai.
4.4 Software de código abierto y de terceros
En la medida en que el Proveedor utilice software de código abierto o software de terceros dentro de amaiko.ai, cumplirá con las condiciones de licencia aplicables. Para el Cliente no se derivan obligaciones adicionales de ello, salvo que estén previstas en las condiciones de licencia de los componentes de código abierto. El Proveedor facilitará, previa solicitud, una lista de los componentes de código abierto utilizados y sus condiciones de licencia, en la medida en que ello sea relevante para el uso contractual.
5. Obligaciones y cooperación del Cliente
El Cliente está obligado a organizar el uso de amaiko.ai dentro de su ámbito de responsabilidad de tal manera que sea posible una ejecución contractual y segura del servicio. En particular, el Cliente se compromete a lo siguiente:
- Crear las condiciones previas: El Cliente debe disponer de una infraestructura informática adecuada. En particular, se requiere un tenant activo de Microsoft 365 con Microsoft Teams para que amaiko.ai pueda integrarse. El Cliente proporcionará al Proveedor o al software las interfaces y derechos de acceso necesarios dentro del entorno de Microsoft 365 (p. ej., instalación de la app de Teams y concesión de los permisos necesarios en el marco del modelo de permisos de Microsoft 365). El Cliente garantiza que la integración no vulnera derechos de terceros y que dispone de las licencias necesarias de Microsoft. Las modificaciones del entorno de Microsoft (p. ej., por actualizaciones de Microsoft) pueden influir en la funcionalidad de amaiko.ai; el Cliente colaborará dentro de lo razonable en las adaptaciones (p. ej., nueva concesión de permisos, si fuera necesario por cambios de Microsoft).
- Gestión de usuarios: El Cliente designará, en el marco de la configuración de amaiko.ai, uno o varios administradores que gestionen los permisos en nombre del Cliente y actúen como personas de contacto. El Cliente es responsable de mantener actualizadas las cuentas de usuario (p. ej., comunicar al Proveedor la baja de empleados o desactivar cuentas). Los accesos de usuario y las credenciales de acceso deberán ser mantenidos en secreto por el Cliente y los usuarios y protegidos contra el acceso no autorizado. Si el Cliente detecta o sospecha que personas no autorizadas han obtenido conocimiento de las credenciales de acceso o están utilizando el servicio sin autorización, deberá informar al Proveedor de forma inmediata. El Cliente responde por el uso indebido que le sea imputable (p. ej., transmisión negligente de credenciales de acceso).
- Uso conforme a derecho y contenidos: El Cliente es responsable de que todos los contenidos introducidos, cargados o procesados por sus usuarios en amaiko.ai puedan ser utilizados lícitamente. En particular, el Cliente no podrá proporcionar ni hacer procesar por la IA contenidos que infrinjan la legislación vigente, vulneren derechos de terceros (p. ej., derechos de autor, secretos comerciales e industriales de terceros, derechos de la personalidad) o contengan contenidos penalmente relevantes, discriminatorios, injuriosos, contrarios a las buenas costumbres o que vulneren la confidencialidad. El Cliente confirma disponer de los consentimientos o autorizaciones necesarios cuando se introduzcan, p. ej., datos personales de terceros. Si el Cliente tiene conocimiento de un uso ilícito de amaiko.ai (ya sea por sus propios usuarios o por terceros), informará al Proveedor de forma inmediata.
- Cooperación en la implementación: El Cliente cooperará en las tareas de configuración e integración necesarias en la medida razonable. Esto incluye, por ejemplo, la provisión de información relevante sobre fuentes de conocimiento, procesos y sistemas existentes, en la medida en que sean necesarios para la configuración de amaiko.ai. En el caso de integraciones avanzadas (p. ej., conexión de sistemas CRM/ERP en el paquete Ultra), el Cliente proporcionará interfaces, accesos de prueba o recursos de desarrollo conforme a los acuerdos individuales. Si el Cliente reconoce que una actuación de cooperación solicitada por el Proveedor es necesaria para el éxito del proyecto, la llevará a cabo siempre que ello le sea razonablemente posible.
- Actualizaciones y requisitos del sistema: El Cliente observará las indicaciones del Proveedor relativas a los requisitos del sistema y las actualizaciones necesarias. En particular, puede ser necesario que el Cliente utilice determinadas versiones de Microsoft Teams u otros componentes de Microsoft 365 para garantizar la compatibilidad con amaiko.ai.
- Notificación de incidencias: El Cliente comunicará al Proveedor cualquier incidencia o error del software de forma inmediata con información significativa, para posibilitar el análisis y la resolución de errores lo más rápidamente posible. En la medida de lo razonable, el Cliente asistirá al Proveedor en la resolución de errores (p. ej., proporcionando archivos de registro o mensajes de error).
- Pago de la remuneración de uso: El Cliente se compromete a pagar puntualmente las remuneraciones acordadas por el uso de amaiko.ai (véase la sección 6.3). En caso de mora en el pago, se aplicarán las disposiciones legales; además, el Proveedor estará facultado, previa intimación y fijación de un plazo razonable, para suspender temporalmente el acceso del Cliente al software hasta que se salde la deuda pendiente.
Si el Cliente incumple las obligaciones anteriores y el Proveedor sufre un daño o gasto como consecuencia de ello, el Cliente deberá resarcir al Proveedor (p. ej., costes derivados de la defensa jurídica necesaria por infracciones legales imputables al Cliente). En caso de infracciones graves o continuadas, el Proveedor estará facultado, previo apercibimiento, para resolver el contrato por causa justificada con efecto inmediato (véase la sección 7.3). Los derechos adicionales del Proveedor permanecen inalterados.
6. Precios y condiciones de pago
6.1 Precios
El uso de amaiko.ai es de pago, salvo que se haya acordado expresamente una fase de prueba gratuita o un acuerdo especial. La facturación se realiza por Seat y período de facturación (sección 6.2). Las modificaciones en el número de Seats se aplican de forma proporcional en el siguiente período de facturación.
Un Seat designa un acceso de usuario asignado nominativamente. Cada Seat es personal e intransferible y no podrá ser utilizado simultáneamente por varias personas.
Los modelos de precios vigentes (en particular, los precios anuales por licencia de usuario en los paquetes Core y Plus, así como los precios individuales por proyecto para el paquete Ultra) están publicados en el sitio web del Proveedor o se derivan de la oferta contractual individual. Todos los precios indicados se entienden, salvo indicación contraria, más el impuesto sobre el valor añadido legalmente aplicable. El Proveedor tiene derecho a ajustar los precios cuando cambie el alcance de las prestaciones contratadas por el Cliente (p. ej., contratación de licencias de usuario adicionales) o cuando se ofrezcan períodos contractuales prorrogados en condiciones modificadas. Las modificaciones de precios para períodos de prórroga serán comunicadas al Cliente por el Proveedor con antelación suficiente antes del momento de la prórroga (véase la sección 12 sobre la modificación de las CGC). Las demás modificaciones de precios se rigen por la sección 6.6.
6.2 Período de facturación
El Cliente puede elegir entre pago mensual y anual. Salvo acuerdo en contrario, la facturación se realiza anualmente por anticipado por licencia de usuario contratada y demás prestaciones acordadas. El primer período de facturación comienza con la puesta a disposición/activación del acceso para el Cliente. Si durante un período contractual en curso se contratan licencias de usuario adicionales, estas se facturarán de forma proporcional hasta el final del período en curso. En la medida en que el paquete Ultra u otras prestaciones adicionales prevean precios individuales o costes únicos (p. ej., por servicios de implementación o configuración), estos se facturarán conforme a lo acordado (p. ej., por tiempo y materiales o a tanto alzado).
6.3 Condiciones de pago
Las facturas del Proveedor son pagaderas inmediatamente a su recepción por el Cliente, salvo que se indique lo contrario en la oferta o en la factura.
El Cliente incurrirá en mora sin necesidad de requerimiento adicional si el importe de la factura no ha sido íntegramente satisfecho dentro de los 14 días naturales siguientes a la recepción de la factura.
En caso de mora, el Proveedor tendrá derecho a exigir intereses de demora en la cuantía legal conforme al § 288 Abs. 2 BGB. Se reserva el derecho a reclamar daños adicionales por demora.
El Proveedor está asimismo facultado, en caso de mora en el pago del Cliente, para suspender las prestaciones previa notificación hasta la satisfacción íntegra de las cantidades pendientes, siempre que el Cliente no pague a pesar de la fijación de un plazo razonable.
6.4 Compensación y derecho de retención
El Cliente solo podrá compensar contra créditos del Proveedor con créditos no controvertidos o declarados firmes judicialmente.
El Cliente solo podrá ejercer un derecho de retención por contraprestaciones derivadas de la misma relación contractual.
6.5 Condiciones especiales
Si el Proveedor concede al Cliente descuentos o condiciones especiales (p. ej., para organizaciones sin ánimo de lucro, instituciones educativas o en el marco de promociones), estos solo se aplicarán durante el período o el alcance contractual expresamente designado. Transcurrido dicho período o en caso de modificación, se aplicarán automáticamente los precios regulares, salvo que se acuerde expresamente una prórroga de las condiciones especiales.
6.6 Modificaciones de precios
6.6.1 Vinculación de precios durante la vigencia del contrato
Los precios acordados se mantienen fijos durante la respectiva duración mínima del contrato, salvo que se establezca lo contrario en las presentes CGC o en el contrato individual.
6.6.2 Modificaciones de precios en el momento de la prórroga
El Proveedor tiene derecho a ajustar los precios de amaiko.ai con efecto desde el inicio de un nuevo período contractual, siempre que existan motivos objetivos para ello.
Se consideran motivos objetivos, en particular, cuando
a) aumenten los costes de operación, mantenimiento o desarrollo ulterior de la plataforma (p. ej., costes de infraestructura, alojamiento, licencias o personal),
b) se modifiquen las condiciones marco legales, regulatorias o fiscales,
c) los precios habituales del mercado para prestaciones SaaS comparables varíen sustancialmente, o
d) se desarrollen ulteriormente el alcance de las prestaciones, la estructura de los modelos tarifarios o la lógica de facturación.
6.6.3 Comunicación y transparencia
El Proveedor comunicará las modificaciones de precios al Cliente con un preaviso mínimo de 6 semanas antes del inicio del nuevo período contractual en forma de texto (p. ej., por correo electrónico). La comunicación incluirá los nuevos precios así como la fecha de su entrada en vigor.
6.6.4 Derecho especial de resolución en caso de aumentos de precios
En caso de que el Proveedor incremente los precios, el Cliente tendrá derecho a resolver el contrato de forma ordinaria hasta 2 semanas antes del inicio del nuevo período contractual como máximo. Si el Cliente no ejerce este derecho, los nuevos precios se considerarán aceptados.
6.6.5 Excepciones
Las modificaciones de precios debidas a
- Cambios en el número de Seats contratados,
- Contratación de prestaciones o módulos adicionales,
- Cambio del modelo tarifario a solicitud del Cliente
no constituyen modificaciones de precios en el sentido de la presente sección, sino modificaciones de prestaciones y se facturarán conforme a las condiciones respectivamente acordadas.
6.6.6 Modelos de descuento y por volumen
En la medida en que el Proveedor conceda descuentos (p. ej., ventajas por plazo en la facturación anual o descuentos escalonados por volumen), su cuantía y aplicabilidad se regirán por la estructura tarifaria respectivamente acordada y por el número real de usuarios (Seats) contratados en el respectivo período de facturación.
Los descuentos no deben entenderse como componentes de precio garantizados de forma permanente, sino que se aplican en cada caso para el período de facturación acordado y el número de usuarios subyacente.
Si varía el número de usuarios contratados o el modelo de facturación elegido (p. ej., cambio de suscripción anual a mensual o viceversa), se aplicará el nuevo nivel de descuento correspondiente.
En caso de una modificación de precios conforme a la sección 6.6, los mecanismos de descuento existentes se mantendrán como tales, salvo comunicación en contrario; no obstante, el Proveedor estará facultado para ajustar los niveles de descuento y los umbrales con efecto para futuros períodos contractuales.
7. Duración del contrato y resolución
7.1 Duración del contrato
El contrato de uso de amaiko.ai se celebra —salvo acuerdo expreso en contrario— como suscripción de pago.
El Cliente puede elegir entre los siguientes modelos de suscripción:
a) Suscripción mensual
La suscripción mensual tiene una duración de un mes y se prorroga automáticamente por un mes adicional, salvo que sea resuelto por alguna de las partes con un preaviso de 14 días naturales antes del final del respectivo mes de facturación.
b) Suscripción anual
La suscripción anual tiene una duración mínima de doce meses y se prorroga automáticamente por otros doce meses, salvo que sea resuelto por alguna de las partes con un preaviso de 3 meses antes del final del respectivo período contractual.
La duración contractual respectiva y el modelo de suscripción elegido se derivan de la oferta, la confirmación del pedido o la confirmación de registro.
Una suscripción de pago comienza como pronto en la fecha de inicio expresamente acordada y no al comienzo o final de una eventual fase de prueba gratuita.
7.2 Fase de prueba
Un acceso de prueba gratuito (véase la sección 3.3) finaliza automáticamente al expirar la duración de prueba acordada, sin necesidad de resolución. El Proveedor está asimismo facultado para revocar o suspender un acceso de prueba gratuito en cualquier momento por causa justificada. El paso del acceso de prueba a una suscripción de pago puede acordarse de mutuo acuerdo; en tal caso, la duración contractual del modelo de pago comienza con la puesta a disposición del alcance completo de las prestaciones tras el final de la fase de prueba.
7.3 Resolución por causa justificada
El derecho a la resolución extraordinaria por causa justificada permanece inalterado para ambas partes. Constituye causa justificada para el Proveedor, en particular, cuando el Cliente, a pesar de requerimiento y fijación de plazo, no efectúa los pagos vencidos, incumple de forma significativa o reiterada disposiciones esenciales de las presentes CGC (en particular, las obligaciones de uso y cooperación conforme a las secciones 4 y 5) o cuando se haya presentado solicitud de apertura de un procedimiento concursal sobre el patrimonio del Cliente. Constituye causa justificada para el Cliente, en particular, cuando el Proveedor, a pesar de apercibimiento por escrito y fijación de un plazo razonable, incumple de forma persistente obligaciones contractuales esenciales y ello afecta sustancialmente al uso esperado de la prestación. En caso de resolución extraordinaria por parte del Cliente, puede existir un derecho a la devolución proporcional de las remuneraciones pagadas por anticipado, siempre que la causa de la resolución sea imputable al Proveedor.
Toda resolución deberá efectuarse por escrito, salvo que las presentes CGC o la ley dispongan lo contrario. Será suficiente la forma de texto (§ 126b BGB, p. ej., resolución por correo electrónico), salvo que en el caso concreto se haya acordado una forma más estricta. El Proveedor podrá exigir, para la autenticación de la resolución por correo electrónico, una prueba adecuada (p. ej., envío por un administrador conocido o por un representante autorizado del Cliente).
7.5 Consecuencias de la terminación del contrato
Tras la terminación del contrato, el Proveedor suspenderá el acceso del Cliente a amaiko.ai. Los datos del Cliente (incluidos los contenidos almacenados en la memoria de conocimiento de la IA) serán eliminados o inaccesibilizados por el Proveedor dentro de los 30 días siguientes a la finalización del contrato, salvo que el Cliente haya solicitado previamente por escrito la entrega de determinados datos en un formato común y ello sea técnicamente razonable. Las obligaciones o los derechos legales de conservación del Proveedor (p. ej., para datos de facturación) permanecen inalterados; en este caso, en lugar de la eliminación se procederá al bloqueo provisional de los datos correspondientes. El Cliente deberá asegurarse, ya antes de la finalización del contrato, de que la información procesada en amaiko.ai que siga necesitando haya sido almacenada en otro lugar (en particular, los documentos originales permanecen normalmente en los sistemas de origen, p. ej., SharePoint/Teams — el Proveedor no asume obligación alguna de copia de seguridad de datos originales fuera de su propia memoria de IA).
8. Derechos sobre los datos del Cliente y confidencialidad
8.1 Derechos sobre los datos del Cliente
Todos los datos, contenidos y documentos que el Cliente o sus usuarios introduzcan, carguen o generen en amaiko.ai (en adelante, «Datos del Cliente») permanecen bajo el poder de disposición del Cliente. El Proveedor no adquiere derecho alguno de explotación sobre los Datos del Cliente, más allá del derecho de uso concedido a continuación para la ejecución del contrato. El Cliente concede al Proveedor y a sus subencargados del tratamiento el derecho de tratar los Datos del Cliente exclusivamente con el fin de prestar las prestaciones contractualmente debidas, incluidos el almacenamiento, la visualización, el análisis (por la IA), la copia de seguridad y —cuando el alcance funcional lo prevea— la transmisión dentro de la memoria de IA de la empresa o a modelos de IA conectados. No se realizará tratamiento alguno de los Datos del Cliente con otros fines (en particular, para fines propios del Proveedor, para la elaboración de perfiles, con fines publicitarios o para la mejora de modelos de IA fuera del ámbito del Cliente), salvo que el Cliente haya consentido expresamente a ello. En particular, los Datos del Cliente no se comunicarán a terceros, salvo que ello sea necesario para la ejecución del contrato (véase al respecto la sección 9 sobre el tratamiento de datos) o esté ordenado por ley.
El Proveedor utiliza los Datos del Cliente, incluidos todos los contenidos, consultas, prompts, documentos u otras entradas introducidos por los usuarios, exclusivamente para la prestación de los servicios contractualmente debidos al respectivo Cliente.
No se realizará utilización alguna de los Datos del Cliente, de las entradas de los usuarios o de los prompts para el entrenamiento, la mejora o el desarrollo ulterior de modelos de IA generales o transversales a varios clientes. Esto se aplica tanto a los modelos de IA propios del Proveedor como a los servicios o modelos de IA externos integrados en el marco de amaiko.ai.
Una utilización diferente de la anterior solo se realizará si el Cliente ha dado su consentimiento expreso y por separado con carácter previo.
8.2 Confidencialidad por parte del Proveedor
El Proveedor se compromete a mantener en secreto todos los secretos comerciales e industriales del Cliente, así como toda otra información confidencial que llegue a su conocimiento en relación con la provisión de amaiko.ai. Los Datos del Cliente se considerarán siempre confidenciales. El Proveedor utilizará la información confidencial del Cliente exclusivamente para el cumplimiento de sus obligaciones contractuales y no la comunicará a terceros no autorizados. Esta obligación de confidencialidad subsistirá incluso después de la finalización de la relación contractual. El Proveedor garantizará que sus empleados, auxiliares en el cumplimiento y, en su caso, subcontratistas vinculados estén sujetos a las obligaciones de confidencialidad en la misma medida. No constituye una vulneración de la confidencialidad la transmisión por parte del Proveedor de datos o información del Cliente a proveedores externos de servicios de IA o a socios de alojamiento, en la medida en que ello sea necesario para la ejecución del contrato y se realice de forma anonimizada o agregada que no permita identificar al Cliente ni a personas individuales.
8.3 Confidencialidad por parte del Cliente
El Cliente mantendrá igualmente en secreto toda información confidencial que llegue a su conocimiento en el marco del contrato sobre el Proveedor y sus productos. En particular, se incluyen información técnica, comercial y financiera no públicamente conocida sobre amaiko.ai o el Proveedor. El Cliente obligará correspondientemente a sus empleados y terceros intervinientes.
8.4 Excepciones
Las obligaciones de confidencialidad no se aplican a aquella información que sea o llegue a ser de dominio público sin vulneración de las presentes CGC, que ya fuese conocida de forma demostrable por la parte receptora antes de la divulgación por la otra parte, que haya sido desarrollada de forma independiente y sin recurso a la información confidencial de la otra parte, o que deba ser divulgada en cumplimiento de obligaciones legales o por orden de las autoridades. En este último caso, la parte obligada a la divulgación informará a la otra parte —en la medida de lo admisible— de forma inmediata sobre el requerimiento y limitará la divulgación al mínimo necesario.
9. Protección de datos y tratamiento por encargo
9.1 Roles de las partes
En el uso de amaiko.ai pueden tratarse también datos personales, como datos de los empleados del Cliente (perfiles de usuario, contenidos de comunicaciones) o, en su caso, datos de terceros contenidos en los documentos empresariales. A efectos de la normativa de protección de datos, el Cliente permanece como responsable del tratamiento de todos los datos personales del Cliente (en el sentido del art. 4, apartado 7, del RGPD). El Proveedor trata estos datos como encargado del tratamiento (art. 4, apartado 8, del RGPD) exclusivamente por encargo y según las instrucciones del Cliente a los efectos de la prestación del servicio.
9.2 Contrato de Tratamiento de Datos (CTD)
El Proveedor cumplirá todas las obligaciones de un encargado del tratamiento conforme al art. 28 del RGPD. En particular, el Proveedor garantizará que los datos personales se traten exclusivamente conforme a las instrucciones documentadas del Cliente (las presentes CGC y el contrato subyacente constituyen a estos efectos las instrucciones) y que se hayan implementado medidas técnicas y organizativas adecuadas para la protección de los datos. El Proveedor celebrará con el Cliente un Contrato de Tratamiento de Datos por escrito que regule los pormenores del tratamiento conforme a la normativa de protección de datos. Este CTD comprende, entre otros, el objeto y la duración del tratamiento, el tipo de datos personales, las categorías de interesados, las obligaciones y derechos del Cliente, así como las medidas de seguridad adoptadas por el Proveedor. Si el CTD no se adjuntó en el momento de la firma del contrato, el Proveedor facilitará al Cliente un ejemplar previa solicitud (o pondrá a disposición un modelo de CTD a través de su sitio web). La celebración de dicho CTD es requisito previo para el inicio del uso productivo, en la medida en que el Cliente haga tratar datos personales a través de amaiko.ai.
9.3 Subencargados del tratamiento
El Cliente autoriza al Proveedor a recurrir a subencargados del tratamiento (subcontratistas), en la medida en que ello sea necesario para la ejecución de las prestaciones contractuales. El Proveedor garantizará que con cada subencargado del tratamiento se celebre un contrato conforme a las exigencias del art. 28 del RGPD. Como subencargados esenciales se consideran, en particular: el proveedor de alojamiento de la plataforma (p. ej., Microsoft Azure u operadores de centros de datos equivalentes dentro de la UE), así como los proveedores de los modelos de IA integrados (p. ej., el servicio Azure OpenAI). El Proveedor pondrá a disposición del Cliente, previa solicitud, una lista actualizada de los subencargados del tratamiento; esta lista se adjunta asimismo al CTD. El Proveedor informará al Cliente de forma adecuada y con antelación si se prevé la incorporación de nuevos subencargados del tratamiento o se produce un cambio. El Cliente tiene derecho a oponerse, por motivos legítimos relacionados con la protección de datos, a la incorporación o al cambio de un subencargado del tratamiento. En tal caso, el Proveedor intentará ofrecer una alternativa razonable. Si ello no fuera posible y al Cliente no le resultara razonable la continuación del contrato por este motivo, el Cliente podrá resolver el contrato con un preaviso de 2 semanas al final del mes.
9.4 Lugar del tratamiento de datos
El Proveedor trata los datos personales del Cliente exclusivamente dentro de la Unión Europea (o del Espacio Económico Europeo), salvo que se haya acordado expresamente otra cosa con el Cliente. En particular, todos los servidores en los que se almacenan los Datos del Cliente se operan en centros de datos de la UE. No se produce transferencia alguna de datos personales a terceros países sin garantías adecuadas en el sentido de los arts. 44 y ss. del RGPD. En la medida en que se integren servicios de IA externos, el Proveedor velará por que dichos servicios se operen dentro de la UE o se utilicen de otro modo conforme al RGPD (p. ej., mediante la anonimización de las consultas o la celebración de cláusulas contractuales tipo de la UE — SCC —, en caso de que excepcionalmente se integre un servicio con sede fuera de la UE).
9.5 Derechos de los interesados y asistencia
El Cliente sigue siendo responsable de atender los derechos de los interesados (p. ej., acceso, rectificación, supresión) frente a sus propios empleados o terceros cuyos datos se traten en el marco de amaiko.ai. El Proveedor asistirá al Cliente dentro de sus posibilidades, proporcionando p. ej. la información necesaria sobre el tratamiento o rectificando, bloqueando o suprimiendo determinados datos siguiendo las instrucciones del Cliente. Las obligaciones correspondientes se regularán en detalle en el CTD. Las solicitudes de personas interesadas que se reciban por el Proveedor y sean claramente atribuibles a los Datos del Cliente serán remitidas al Cliente de forma inmediata.
9.6 Seguridad de los datos
El Proveedor adoptará medidas técnicas y organizativas adecuadas (MTO) conforme al art. 32 del RGPD para garantizar la seguridad y la confidencialidad de los Datos del Cliente. Entre estas se incluyen, entre otras, medidas de control de acceso, control de entrada, control de acceso a datos, control de transmisión, control de entrada de datos, control de encargos, control de disponibilidad y principio de separación. Todos los Datos del Cliente se transmiten de forma cifrada; los datos almacenados se guardan, en la medida de lo posible, de forma cifrada o seudonimizada. El Proveedor se orienta por los estándares de seguridad y las mejores prácticas habituales (p. ej., normas como ISO/IEC 27001 para la seguridad de la información y —en su caso— ISO/IEC 42001 para procesos de gestión de IA). El Proveedor comunicará al Cliente de forma inmediata las brechas de seguridad (violaciones de datos) en cuanto tenga conocimiento de las mismas y adoptará las medidas necesarias para limitar el daño.
El Cliente puede obtener información adicional sobre el tratamiento de datos y la protección de datos en la declaración de privacidad del Proveedor publicada en su sitio web (relativa, p. ej., al tratamiento de datos de contacto del Cliente para la gestión contractual, el soporte, etc.). Sin embargo, dicha declaración de privacidad no forma parte del presente contrato y regula predominantemente los casos en los que el Proveedor actúa como responsable del tratamiento (p. ej., uso del sitio web, marketing). Para el tratamiento por encargo de los Datos del Cliente se aplican prioritariamente las presentes CGC y el CTD celebrado.
9.8 Eliminación de datos y plazos de conservación
El Proveedor trata y almacena los Datos del Cliente solo durante el tiempo que sea necesario para la prestación de los servicios contractualmente debidos o existan obligaciones legales de conservación.
Tras la finalización de la relación contractual, los Datos del Cliente serán eliminados o anonimizados dentro de los 30 días, salvo que el Cliente haya solicitado previamente la entrega de los datos en un formato común y no se opongan obligaciones legales de conservación.
Los datos de registro y los metadatos que sirvan exclusivamente para garantizar el funcionamiento técnico, la seguridad informática o el análisis de errores podrán almacenarse durante un período limitado más allá de la finalización del contrato, en la medida en que ello sea necesario y admisible conforme a la normativa de protección de datos.
Las obligaciones legales de conservación, en particular para datos relevantes a efectos de facturación y contabilidad, permanecen inalteradas; en estos casos, en lugar de la eliminación se procede a una restricción del tratamiento (bloqueo).
10. Garantía y responsabilidad por vicios
10.1 Calidad de la prestación
Amaiko.ai se pone a disposición del Cliente como servicio en la nube para su uso a través de Internet en el marco del Software-as-a-Service. El Proveedor debe proporcionar el software en el estado descrito en la descripción de las prestaciones (sección 2) y, en su caso, en el contrato. El Cliente es consciente de que amaiko.ai es un sistema de IA complejo. El Proveedor no puede garantizar una disponibilidad del software permanentemente libre de errores e ininterrumpida. No existirá vicio, en particular, cuando una limitación del uso se deba a circunstancias ajenas al ámbito de responsabilidad del Proveedor (p. ej., problemas del hardware o software del Cliente, caída de la conexión a Internet, interrupciones de los servicios de Microsoft 365 y Microsoft Azure o de modelos de IA externos). Las interrupciones o restricciones menores que sean habituales dada la naturaleza del servicio (p. ej., reinicios breves, ventanas de mantenimiento) tampoco constituyen un vicio, siempre que se mantengan dentro de un marco razonable.
10.2 Derechos por vicios
El Cliente deberá comunicar al Proveedor cualquier vicio del software de forma inmediata tras su descubrimiento, proporcionando una descripción comprensible de los síntomas. El Proveedor dará curso a las reclamaciones por vicios que resulten fundadas. En caso de vicios del software efectivamente existentes que afecten de forma no meramente insignificante a su aptitud para el uso contractualmente previsto, el Cliente tendrá, en primer lugar, derecho a la subsanación. El Proveedor podrá, a su elección, subsanar el vicio (corrección de errores) o —si resultara adecuado— proporcionar una sustitución en forma de actualización o prestación sustitutiva. El Cliente asistirá al Proveedor en el análisis de errores en la medida de lo razonable (véase también la sección 5: Notificación de incidencias). Si la subsanación fracasa dos veces o resulta irrazonable para el Proveedor, el Cliente podrá reducir proporcionalmente la remuneración. Solo cuando el vicio sea significativo y no se subsane dentro de un plazo razonable fijado por el Cliente, tendrá el Cliente —como último recurso— el derecho de resolver el contrato por causa justificada.
10.3 Exclusión de garantía para determinadas prestaciones
Para prestaciones gratuitas que el Proveedor ofrezca voluntariamente al Cliente de forma adicional (p. ej., acceso de prueba, funciones beta, funciones de demostración), el Proveedor no asume garantía alguna. Estas prestaciones se proporcionan «tal cual» (as is), sin que el Cliente tenga derecho a un funcionamiento libre de errores o a una disponibilidad determinada. No obstante, el Proveedor tendrá en cuenta, en la medida de lo posible, los problemas que surjan, en particular si pudieran repercutir en prestaciones de pago.
10.4 Exclusión de otras garantías
Por lo demás, se aplicarán las disposiciones legales de garantía con la siguiente salvedad: se excluye la responsabilidad del Proveedor por daños y perjuicios independiente de culpa por vicios existentes en el momento de la celebración del contrato conforme al § 536a Abs. 1 BGB, salvo que se trate de un vicio que el Proveedor haya ocultado dolosamente o se haya asumido una garantía sobre la calidad de la cosa. Las garantías en sentido jurídico solo se otorgarán por el Proveedor cuando se designen expresa y por escrito como «garantía». Las descripciones de productos o prestaciones en materiales publicitarios o en el sitio web del Proveedor no constituyen, en principio, promesas de garantía, sino descripciones del posible ámbito de aplicación.
11. Responsabilidad
11.1 Responsabilidad ilimitada
El Proveedor responderá de forma ilimitada —con independencia del fundamento jurídico— por los daños derivados de la lesión de la vida, la integridad física o la salud que se deban a un incumplimiento del Proveedor o de sus representantes legales o auxiliares en el cumplimiento. Igualmente, el Proveedor responderá de forma ilimitada por los daños causados de forma dolosa o por negligencia grave por el Proveedor o sus representantes legales o auxiliares en el cumplimiento. En caso de asunción de una garantía o de un riesgo de obtención, el Proveedor responderá de forma ilimitada en el marco de dicha garantía/asunción. Queda igualmente inalterada la responsabilidad conforme a la Ley de Responsabilidad por Productos (Produkthaftungsgesetz), en la medida en que resulte aplicable.
11.2 Responsabilidad limitada por negligencia leve
Por los daños materiales o patrimoniales causados por negligencia leve, el Proveedor responderá —sin perjuicio de la sección 11.1— únicamente en caso de incumplimiento de una obligación contractual esencial (obligación cardinal). Las obligaciones contractuales esenciales son aquellas cuyo cumplimiento hace posible la correcta ejecución del contrato y en cuyo respeto el Cliente puede confiar regularmente. En estos casos, la responsabilidad del Proveedor se limita en su cuantía al daño contractualmente típico y previsible. La responsabilidad se limita además en su cuantía a la remuneración abonada por el Cliente en los últimos doce (12) meses anteriores al hecho generador del daño. Si la relación contractual ha tenido una duración inferior a doce meses, será determinante la remuneración abonada durante el período contractual transcurrido. No se indemnizarán los daños indirectos o consecuenciales que no fueran previsibles. Es contractualmente previsible, como regla general, un daño de hasta la cuantía de la remuneración anual pagada por el Cliente por siniestro; esta indicación sirve como orientación, sin excluir una valoración diferente en el caso concreto.
11.3 Exclusión de responsabilidad
En la medida en que no resulte aplicable ni la sección 11.1 ni la sección 11.2, la responsabilidad del Proveedor por negligencia leve queda excluida. En particular, el Proveedor no asume responsabilidad (sin perjuicio de la sección 11.1) por la pérdida de datos del Cliente, en la medida en que el daño se deba a que el Cliente haya omitido realizar las copias de seguridad habituales y garantizar así que los datos perdidos puedan reconstruirse con un esfuerzo razonable. Igualmente, el Proveedor no responde por el lucro cesante, los ahorros no realizados, los daños indirectos o consecuenciales, salvo que estos fueran considerados como contractualmente típicos y previsibles. El Proveedor no responde por posibles infracciones en materia de competencia desleal, derechos de autor, derechos de marca, protección de datos u otras infracciones legales cometidas mediante contenidos generados y/o editados por el Cliente o sus empleados.
11.4 Régimen especial de responsabilidad para prestaciones gratuitas
Si el Cliente utiliza amaiko.ai de forma gratuita (p. ej., en el marco de una fase de prueba conforme a la sección 3.3 o al utilizar funciones beta gratuitas), el Proveedor responderá por los daños derivados de ello únicamente conforme a la sección 11.1 (responsabilidad ilimitada por dolo, negligencia grave, daños personales, etc.). Queda excluida toda responsabilidad ulterior del Proveedor en este ámbito gratuito, salvo en caso de dolo.
11.5 Responsabilidad por los contenidos y resultados de la IA
El Proveedor señala expresamente que amaiko.ai, como sistema asistencial de IA, no puede garantizar la exactitud, la integridad ni la actualidad de las respuestas o resultados proporcionados. La información, las sugerencias o los análisis proporcionados por el AI Buddy se basan en los datos disponibles y los algoritmos de la IA, pero pueden ser erróneos o ambiguos en casos concretos. El Cliente sigue siendo responsable de comprobar la plausibilidad de las salidas de la IA y de evaluarlas bajo su propia responsabilidad antes de decisiones importantes o de su reutilización. El Proveedor no responde por los daños que se produzcan como consecuencia de que el Cliente o sus usuarios confíen sin verificación en las informaciones de la IA o actúen exclusivamente sobre la base de los resultados de la IA. El sistema de IA sirve de apoyo y descarga, pero no sustituye la capacidad de juicio humano — en particular, en procesos empresariales críticos, una persona cualificada debería tomar siempre las decisiones finales. En la medida en que el Proveedor proporcione al Cliente contenidos de terceros o información externa a través de la IA (p. ej., resultados de investigaciones web), el Proveedor no asume responsabilidad alguna por la licitud, la exactitud ni la calidad de dichos contenidos de terceros. El Cliente es responsable de no utilizar contenidos generados que infrinjan derechos de terceros (p. ej., derechos de autor y de marca).
11.6 Fuerza mayor
El Proveedor no responderá por la imposibilidad de la prestación del servicio ni por retrasos, en la medida en que estos hayan sido causados por fuerza mayor u otros acontecimientos no previsibles en el momento de la celebración del contrato (p. ej., catástrofes naturales, pandemias, conflictos laborales, medidas de las autoridades, cortes de suministro eléctrico, ataques informáticos externos a pesar de medidas de protección adecuadas, caídas de redes de telecomunicaciones, caídas de servidores de subcontratistas) y que no sean imputables al Proveedor. En tales casos, el Proveedor informará al Cliente de forma inmediata. Si el acontecimiento es de carácter temporal, los plazos de prestación se prorrogarán proporcionalmente. Si dicha interrupción se prolongara más de ocho (8) semanas, ambas partes estarán facultadas para resolver el contrato por causa justificada. Las remuneraciones ya abonadas por el Cliente correspondientes al período posterior al inicio de la interrupción serán reembolsadas por el Proveedor, en caso de resolución, de forma proporcional al tiempo.
12. Modificación de las condiciones contractuales
12.1 Reserva de modificación
El Proveedor se reserva el derecho de modificar o complementar las presentes CGC así como el alcance de las prestaciones de amaiko.ai con efecto para el futuro, siempre que exista un interés legítimo para ello. Existe un interés legítimo, en particular, para adaptaciones a cambios legales o regulatorios, para la ampliación con servicios o funciones adicionales que requieran una adaptación de las condiciones contractuales, para colmar lagunas regulatorias o para la adaptación a circunstancias modificadas (p. ej., desarrollo ulterior del software, cambios en las condiciones del mercado) y siempre que las modificaciones sean razonables para el Cliente. Las modificaciones son irrazonables, en particular, cuando el equilibrio contractual entre las partes se vea significativamente alterado.
12.2 Procedimiento de modificación
Las modificaciones de las CGC o del alcance de las prestaciones serán comunicadas por el Proveedor al Cliente como mínimo 6 semanas antes de su entrada en vigor prevista en forma de texto (p. ej., por correo electrónico). El Cliente tendrá derecho a oponerse a las modificaciones comunicadas hasta 2 semanas antes como máximo de la fecha prevista de entrada en vigor. Si el Cliente no se opone por escrito (la forma de texto es suficiente) a las modificaciones dentro de plazo, las modificaciones se considerarán aceptadas. El Proveedor advertirá especialmente al Cliente de esta consecuencia en la comunicación de la modificación. Si el Cliente se opone dentro de plazo, ambas partes se reservan el derecho de resolver la relación contractual con efecto desde la entrada en vigor de la modificación. En la comunicación de la modificación, el Proveedor informará, en su caso, de si en caso de oposición se ejercerá un derecho especial de resolución o si, alternativamente, el contrato se continuará en las condiciones anteriores.
Las modificaciones de los datos de contacto del Proveedor (p. ej., nueva dirección, nuevo número de teléfono) o los errores evidentes de escritura e impresión en las CGC podrán ser corregidos por el Proveedor en cualquier momento sin necesidad de un procedimiento especial de modificación, sin que ello afecte a los derechos del Cliente. Tales modificaciones no sustanciales no requieren el consentimiento del Cliente y surtirán efecto tan pronto como se publiquen por un medio adecuado (p. ej., actualización de la información en el aviso legal o en el sitio web del Proveedor).
13. Disposiciones finales
13.1 Prohibición de cesión
El Cliente no podrá transferir ni ceder a terceros los derechos u obligaciones derivados del presente contrato sin el consentimiento previo por escrito del Proveedor. El § 354a HGB permanece inalterado para los créditos dinerarios. El Proveedor está, por su parte, facultado para transferir el contrato a un sucesor jurídico o a una empresa vinculada con un preaviso de 4 semanas, siempre que ello no afecte a los intereses legítimos del Cliente y el sucesor asuma las obligaciones contractuales existentes. En caso de tal asunción del contrato, el Cliente tendrá derecho a resolver el contrato en el momento de la transferencia, si no le resulta razonable la continuación con el nuevo cocontratante.
13.2 Ausencia de acuerdos accesorios
El presente contrato, incluidos sus anexos (p. ej., Contrato de Tratamiento de Datos, descripción de las prestaciones), constituye la totalidad del acuerdo entre las partes. No existen acuerdos accesorios verbales. Las modificaciones y complementos del presente contrato (incluida esta cláusula de forma escrita) requieren la forma escrita, salvo que la ley prescriba una forma más estricta. Para el cumplimiento de la forma escrita es suficiente la transmisión por fax; para la forma de texto es suficiente la transmisión por correo electrónico. Los acuerdos contractuales individuales (incluidos complementos o modificaciones posteriores) prevalecen en caso de duda sobre las presentes CGC; sobre su contenido será determinante, en caso de controversia, un contrato escrito o al menos una confirmación por escrito.
13.3 Cláusula de salvaguarda
Si alguna disposición del presente contrato, incluidas las presentes CGC, fuera o deviniera total o parcialmente nula o inaplicable, ello no afectará a la validez de las restantes disposiciones. En lugar de la disposición nula o inaplicable, se considerará acordada aquella regulación jurídicamente válida que más se aproxime a la finalidad económica de la disposición nula. Lo mismo se aplicará en caso de laguna contractual.
13.4 Elección de derecho aplicable
Se aplica el derecho alemán con exclusión de la Convención de las Naciones Unidas sobre los Contratos de Compraventa Internacional de Mercaderías (CISG) y del derecho internacional privado. En el caso de consumidores (que, sin embargo, no deben ser parte contratante en el presente contrato, véase la sección 1), las disposiciones imperativas de protección del consumidor del Estado de residencia permanecerían inalteradas.
13.5 Fuero competente
Si el Cliente es un comerciante en el sentido del HGB, una persona jurídica de derecho público o un patrimonio especial de derecho público, el fuero exclusivo para todas las controversias derivadas de o en relación con el presente contrato será el domicilio del Proveedor (tribunal competente: Amtsgericht Viechtach o el tribunal competente por razón del lugar y de la materia para Viechtach). No obstante, el Proveedor conserva el derecho de ejercitar sus pretensiones también ante el fuero general del Cliente.
13.6 Resolución alternativa de litigios para consumidores
El Proveedor no participa en procedimientos de resolución alternativa de litigios ante una entidad de resolución de litigios de consumo. La Comisión Europea pone a disposición una plataforma de resolución de litigios en línea en https://ec.europa.eu/consumers/odr.