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KI-Agenten erstellen fürs Unternehmen: selbst bauen oder fertig nutzen?

Von amaiko 6 Min. Lesezeit
Redaktionelle Illustration: Ein Mann kniet ratlos mit einem Inbusschlüssel zwischen hunderten violetten Möbelteilen und einer endlos ausgerollten Bauanleitung, daneben steht ein fertiger limettengrüner Sessel im warmen Licht.

Für die tägliche Arbeit eines Teams musst du KI-Agenten in der Regel nicht selbst erstellen: amaiko bringt fertige Spezialisten für E-Mail, Kalender, Dokumente, CRM und HR mit, die in Microsoft Teams oder der Web-App antworten und mit Microsoft 365 oder Google Workspace arbeiten. Selbst bauen lohnt sich für einen einzelnen, eng umrissenen Prozess, für den es eine feste Zuständigkeit gibt.

Was du aus diesem Artikel mitnimmst:

  • Ein selbstgebauter Agent ist ein Projekt: Anweisung, Konnektoren und Tests, danach dauerhafte Pflege.
  • Copilot Studio kostet 200 $ für 25.000 Credits im Monat, eine Antwort mit Daten aus dem eigenen Tenant verbraucht 12 davon.
  • Gartner erwartet, dass über 40 % der Agentic-AI-Projekte bis Ende 2027 eingestellt werden.
  • Jeder Baukasten bindet den Agenten an die Plattform, auf der er gebaut wurde.
  • Die Spezialisten von amaiko für Microsoft 365 oder Google Workspace sind mit der Einrichtung einsatzbereit und arbeiten mit dem Gedächtnis, das amaiko für jeden Nutzer aufbaut.

Was braucht man, um einen KI-Agenten selbst zu erstellen?

Ein Agent ist ein Sprachmodell mit Auftrag, Werkzeugen und Zugriff. Wer einen baut, legt alle drei fest: eine Anweisung, die das Verhalten beschreibt, die Quellen, aus denen er antwortet, und die Aktionen, die er auslösen darf, vom Kalendereintrag bis zum Datensatz im CRM. Jede Aktion braucht einen Konnektor und eine Entscheidung darüber, mit wessen Rechten er arbeitet.

Danach beginnt der Teil, der in keiner Demo vorkommt. Der Agent muss gegen echte Fragen getestet werden. Er muss nachgezogen werden, wenn sich ein Prozess, ein Formular oder eine Schnittstelle ändert. Und jemand muss zuständig sein, wenn er Unsinn antwortet. In vielen Mittelständlern ist das der Kollege, der ihn an einem Nachmittag gebaut hat und inzwischen andere Aufgaben hat.

Gartner erwartet, dass über 40 % der Agentic-AI-Projekte bis Ende 2027 eingestellt werden, wegen steigender Kosten, unklarem Geschäftsnutzen oder unzureichender Risikokontrollen.

Was kosten die Agenten-Baukästen von Microsoft, Google und Slack?

Microsoft Copilot Studio rechnet in eigenen Credits ab. Ein Paket mit 25.000 Credits kostet 200 $ im Monat, alternativ wird nach Verbrauch über ein Azure-Abonnement abgerechnet. Wie schnell die Credits weg sind, entscheidet der Bau: Eine generative Antwort kostet laut Microsoft 2 Credits, eine Agenten-Aktion 5, und greift die Antwort auf Daten des eigenen Tenants zu, kommen 10 Credits dazu. Microsofts eigenes Rechenbeispiel kommt bei 100 Nutzern mit je vier solchen Fragen auf 4.800 Credits am Tag. Ein Paket ist damit nach gut fünf Tagen aufgebraucht.

Google Gemini Enterprise kostet in der Business-Edition ab 21 $ pro Platz und Monat für bis zu 300 Plätze und enthält einen Workflow Builder ohne Code. Größere Editionen gibt es auf Anfrage.

Slack holt seit August 2026 mit „Add to Slack” Agenten von Bauplattformen in den Workspace, zum Start mit zehn Partnern wie n8n, LangChain oder OpenAI. Gebaut wird auf der jeweiligen Plattform. Agentforce von Salesforce setzt eine Agentforce-Lizenz zusätzlich zur Slack-Lizenz voraus.

Warum scheitern so viele selbstgebaute Agenten?

Drei Gründe tauchen immer wieder auf. Der erste ist die Rechnung. Verbrauchsabrechnung macht aus einem günstigen Pilotprojekt einen Betrieb, dessen Kosten erst im Folgemonat sichtbar werden.

Der zweite ist der Wildwuchs. Jede Abteilung baut ihren eigenen Agenten, keiner weiß vom anderen, und die Belegschaft weiß nicht mehr, wen sie was fragen soll. Den Effekt haben wir unter dem Stichwort Agenten-Wildwuchs beschrieben. Gartner rechnet damit, dass bis 2027 40 % der Unternehmen autonome KI-Agenten zurückstufen oder abschalten, weil Lücken in der Steuerung erst nach Vorfällen im Betrieb auffallen. Der dritte ist das Gedächtnis. Ein Agent, der für eine Aufgabe gebaut wurde, weiß nichts von dem, was der Nutzer gestern einem anderen Agenten erzählt hat.

Dazu kommt die Bindung an die Plattform. Ein bei Microsoft gebauter Agent lebt in der Microsoft-Welt, ein bei Google gebauter in der von Google. Wer wechselt oder mit beiden arbeitet, baut von vorn.

Was ist die Alternative zum Selbstbauen?

Fertige Spezialisten, die zusammenarbeiten. amaiko bringt einen wachsenden Agenten-Marktplatz mit: Spezialisten für E-Mail, Kalender, Dateien und Dokumente in Microsoft 365 oder Google Workspace, dazu Spezialisten für HubSpot, Personio, Jira, DATEV und weitere Systeme, die pro Platz dazugebucht werden. Du stellst amaiko deine Frage, amaiko gibt die Aufgabe an den passenden Spezialisten weiter. Gebaut werden muss dafür nichts.

amaiko baut für jeden Nutzer ein persistentes Unternehmensgedächtnis auf und gibt den Spezialisten den Zusammenhang mit, den eine Aufgabe braucht. Was du amaiko heute über ein Projekt erzählst, weiß amaiko auch noch, wenn morgen der Termin dazu geplant wird. Gearbeitet wird mit den Rechten des jeweiligen Nutzers: amaiko sieht in Microsoft 365 oder Google Workspace genau das, was du dort sehen darfst. Wie sich ein Spezialist von einem einzelnen Assistenten unterscheidet, steht in unserem Beitrag zu spezialisierten KI-Agenten.

Gearbeitet wird dort, wo dein Team ohnehin schreibt: in Microsoft Teams oder in der Web-App, eine Anbindung an Slack folgt in Kürze. amaiko ist DSGVO-konform mit deutschem Hosting, arbeitet ISO-42001-konform und kostet 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Mehr als 200 Menschen arbeiten täglich mit amaiko. Wie das in deinem Alltag aussieht, zeigen wir dir in einer Live-Demo.

Wann lohnt es sich trotzdem, einen Agenten selbst zu bauen?

Wenn der Agent für Kunden arbeitet, etwa als Chat auf der Website oder an der Service-Hotline. Dort zählt ein fest definierter Ablauf mehr als ein Gedächtnis für einzelne Mitarbeitende, und die Kosten pro Gespräch lassen sich gegen eingesparte Anfragen rechnen.

Ein eigener Agent passt auch zu einem einzelnen Prozess, der sich selten ändert und einen Verantwortlichen in der IT hat, zum Beispiel eine feste Prüfstrecke für Eingangsrechnungen. Für die Arbeit, die ein Team jeden Tag erledigt, ist ein Baukasten der Umweg.

Wie schneiden selbstgebaute Agenten und fertige Spezialisten im Vergleich ab?

KriteriumSelbst gebauter Agentamaiko
StartProjekt: Anweisung, Konnektoren, TestsSpezialisten für Microsoft 365 oder Google Workspace ab der Einrichtung, Marktplatz-Spezialisten einmal verbinden
KostenPro Aktion oder pro Platz, plus Bau- und Pflegezeit41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, Marktplatz-Spezialisten als Add-on
Persistentes GedächtnisPro Agent, wenn überhauptEin Gedächtnis pro Nutzer, das mit jedem Gespräch wächst
Hosting / DatenschutzAbhängig von Plattform und RegionDSGVO-konform, Hosting in Deutschland, KI-Verarbeitung in der EU
SchulungsaufwandKnow-how beim Bauen, jeder Agent wird einzeln gelerntIn Teams keine separate App, keine neue Benutzeroberfläche, kein Schulungsaufwand
PflegeBei deinem TeamBei amaiko
PlattformAn die Plattform gebunden, auf der er gebaut wurdeMicrosoft 365 oder Google Workspace, Chat in Teams oder Web-App, Slack folgt

Jetzt kostenlose Live-Demo buchen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie erstelle ich einen KI-Agenten für mein Unternehmen?

Du legst eine Anweisung fest, verbindest Wissensquellen und die Systeme, in denen der Agent handeln soll, und testest ihn mit echten Fragen. Danach braucht er eine verantwortliche Person, die ihn bei jeder Prozessänderung nachzieht. Für die tägliche Teamarbeit gibt es mit amaiko fertige Spezialisten, die du nicht bauen musst.

Was kostet ein KI-Agent im Unternehmen pro Monat?

Das hängt vom Abrechnungsmodell ab. Microsofts Baukasten kostet 200 $ für 25.000 Credits im Monat, verbraucht werden je nach Bau 1 bis 12 Credits pro Antwort, Aktionen und Reasoning-Modelle kosten extra. Gemini Enterprise beginnt bei 21 $ pro Platz und Monat. amaiko kostet 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, Marktplatz-Spezialisten werden pro Platz dazugebucht.

Brauche ich Programmierkenntnisse, um einen KI-Agenten zu bauen?

Für einfache Agenten nicht, die Baukästen von Microsoft und Google arbeiten ohne Code. Für Konnektoren zu eigenen Systemen, für Berechtigungen und für den Betrieb brauchst du trotzdem technisches Wissen. Die Spezialisten von amaiko brauchen keine Programmierung, Marktplatz-Spezialisten verbindet ein Administrator einmal mit dem jeweiligen System.

Was ist der Unterschied zwischen einem KI-Agenten und einem KI-Assistenten?

Ein Agent erledigt eine abgegrenzte Aufgabe und handelt dafür in Systemen. Ein Assistent ist die Stelle, mit der du sprichst. Bei amaiko verteilt der Assistent Aufgaben an spezialisierte Agenten, und du sprichst nur mit ihm.

Sind selbstgebaute KI-Agenten DSGVO-konform?

Das entscheidet sich an Plattform, Region und Vertrag: Du brauchst einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO und musst wissen, wo die Modelle rechnen. amaiko ist DSGVO-konform, speichert in deutschen Rechenzentren und verarbeitet KI ausschließlich in der EU.

Funktionieren KI-Agenten auch mit Google Workspace oder Slack statt Microsoft 365?

Die Baukästen sind jeweils an ihre Plattform gebunden. amaiko arbeitet mit Microsoft 365 oder Google Workspace und antwortet in Microsoft Teams oder in der Web-App. Eine Anbindung an Slack folgt in Kürze.

Merkt sich ein KI-Agent, was er gelernt hat?

Ein selbstgebauter Agent merkt sich nur, was sein Bauplan vorsieht, und meist nichts über einzelne Nutzer. amaiko baut für jeden Nutzer ein persistentes Gedächtnis auf und gibt den Spezialisten den Zusammenhang mit, den sie für eine Aufgabe brauchen. Was amaiko sich gemerkt hat, kannst du korrigieren oder entfernen lassen.

Was kostet Copilot Studio?

Microsoft verkauft den Baukasten als Paket mit 25.000 Credits für 200 $ im Monat oder nach Verbrauch über ein Azure-Abonnement. Eine generative Antwort verbraucht 2 Credits, eine Agenten-Aktion 5, der Zugriff auf Tenant-Daten kostet 10 zusätzlich. Nutzer mit einer Microsoft-365-Copilot-Lizenz verbrauchen bei internen Agenten unter Bedingungen keine Credits.

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