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amaiko Kanzlei vs LUIGI AI: DATEV ohne Kopie, direkt in Teams (2026)

amaiko Kanzlei fragt DATEV erst, wenn jemand fragt, läuft in Microsoft Teams und kostet pauschal 29,91 € pro Nutzer und Monat, DATEV und Haufe inklusive. LUIGI AI spiegelt deinen DATEV-Bestand in die eigenen Datenbanken, schickt eine Hardware-Box per Post und berechnet DATEV nach der Größe deines Archivs.

Fakten zuletzt geprüft: 27. September 2026

Im direkten Vergleich

Funktion amaiko Kanzlei LUIGI AI
Native Teams Vollständig Nicht verfügbar
Arbeitet für dich Teilweise / Begrenzt Teilweise / Begrenzt
Lernt deinen Stil Vollständig Teilweise / Begrenzt
Multi-Agent Vollständig Teilweise / Begrenzt
SOTA-Modelle Teilweise / Begrenzt Teilweise / Begrenzt
Null Onboarding Teilweise / Begrenzt Nicht verfügbar
EU-Daten JETZT Vollständig Vollständig
Alle internen Systeme Teilweise / Begrenzt Teilweise / Begrenzt
Volles M365 Teilweise / Begrenzt Teilweise / Begrenzt
Einstiegspreis 29,91 €/Mo 300–1.000 €/Org./Mo*
Vollständig Teilweise / Begrenzt Nicht verfügbar * Grundpreis; verpflichtende Nutzer-, Einrichtungs- oder Lizenzgebühren kommen hinzu.

Deine Mandantenakten: nachgefragt, nicht gespiegelt

amaiko Kanzlei fragt DATEV, wenn jemand aus deinem Team amaiko fragt. Dann liest sie Buchungen, SuSa und Konten aus dem Rechnungswesen, Lohnergebnisse und Lohnauswertungen oder Dokumente aus dem DMS, beantwortet die Frage und legt keinen Spiegel deines Datenbestands an. Jede Person meldet sich mit dem eigenen DATEV-Zugang an, per SmartLogin, SmartCard oder mIDentity. Die DATEV-Operationen gehen an DATEV, der DMS-Verkehr läuft über das Cloud Gateway für DATEVconnect von Riecken, das DATEV selbst Cloud-Anbietern nennt, und die Frage geht an Haufe, wenn du Haufe nutzt.

LUIGI hat das Gegenteil gebaut. Die Sicherheitsseite führt einen Sub-Prozessor mit der Rolle „DATEV-Mirror-ETL — Spiegelung der DATEV-Bestände in die LUIGI-Datenbanken“. Im Onboarding heißt der Schritt „DATEV-Daten laden“: „Ihre Mandantendaten werden sicher geladen und indexiert“. Das DATEV-Add-on in LUIGIs Preisübersicht nennt dazu „Laufender Sync & sichere Indexierung“. LUIGIs Blog begründet die Wahl selbst: „LUIGI liest jedes Dokument im Voraus“, und eine reine Live-Anbindung an deine DATEV-Schnittstelle „kann das nicht leisten“.

Das ist LUIGIs Designentscheidung. Tragen muss sie deine Kanzlei: Eine laufend synchronisierte Kopie deiner DATEV-Bestände liegt außerhalb deiner Kanzlei, in den Datenbanken eines Anbieters, befüllt über einen weiteren Dienstleister. Und dieser Anbieter, die LUIGI AI GmbH, ist seit Juni 2026 im Handelsregister eingetragen (Amtsgericht Ulm, HRB 752091).

Der Start: ein Teams-Chat statt einer Box per Post

amaiko Kanzlei braucht keine Hardware und keinen Datenimport. amaiko richtet deiner Kanzlei einen versiegelten Tenant ein, dein Team installiert amaiko in Microsoft Teams, jede Person verbindet ihren DATEV-Zugang, und die erste Frage landet in dem Chatfenster, das ohnehin offen ist. Tagelang geladen wird nichts, denn amaiko lädt deinen Bestand nicht.

LUIGIs Startseite beschreibt acht Schritte bis zur Nutzung. Schritt vier: „Sie erhalten per Post Ihr LUIGI-Connect-Paket — die Hardware für die sichere Anbindung Ihrer Kanzlei-Systeme.“ Schritt fünf richtet die Schnittstellen ein, Schritt sechs lädt die DATEV-Daten, „in der Regel wenige Tage“, Schritt sieben ist ein Training für deine Mitarbeitenden. Für deine Kanzlei heißt das: ein zusätzliches Gerät für die Anbindung deiner Systeme, ein Projekt vor dem ersten Nutzen und ein neues Werkzeug, das dein Team erst lernen muss.

Der Preis: pauschal statt nach Archivgröße

amaiko Kanzlei kostet 29,91 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, 37,39 € bei monatlicher. DATEV Rechnungswesen, Lohn und DMS sind inklusive, Haufe ebenfalls, mit dem Haufe-Zugang deiner Kanzlei. Keine Hardware, keine Aktivierungsgebühr, keine Gebühr pro Datei.

LUIGIs Preis hat drei Teile, alle auf der Startseite von luigiai.de:

  • Anfrage-Pool für die Kanzlei: LUIGI S für 300 €, M für 600 €, XL für 1.000 € im Monat, ausgewiesen als „Richtwerte“. Das kleinste Paket enthält „≈ 260–382 Anfragen / Monat“, für die ganze Kanzlei.
  • DATEV-Aktivierung, einmalig: „ab 500 €“ plus „5 € je 1.000 Dateien“, bei 500.000 DMS-Dateien also 3.000 €.
  • DATEV-Monatsgebühr, „gestaffelt nach Bestandsgröße“: 250 € bis 500.000 Dateien, 540 € bis 1 Million, 1.100 € bis 2 Millionen.

Zwei Kanzleien, gerechnet mit LUIGIs eigenem Preisrechner in dessen Voreinstellung von 60 Anfragen pro Person und Monat. Der Anfrage-Pool kostet damit 541 € bei 10 Personen und 1.074 € bei 25. Die kleinere Kanzlei hat 500.000 DMS-Dateien, die größere 1 Million, und das Archiv bleibt drei Jahre lang gleich groß. Alle Preise netto, amaiko bei jährlicher Abrechnung.

amaiko KanzleiLUIGI AI
10 Personen, 500.000 Dateien: pro Monat299,10 €791 €
erstes Jahr3.589,20 €12.492 € (davon 3.000 € Aktivierung)
drei Jahre10.767,60 €31.476 €
25 Personen, 1 Million Dateien: pro Monat747,75 €1.614 €
erstes Jahr8.973,00 €24.868 € (davon 5.500 € Aktivierung)
drei Jahre26.919,00 €63.604 €

Und die Tabelle unterstellt, dass dein Archiv nicht wächst. Das tut es aber. Bei 2 Millionen Dateien verlangt LUIGIs Preisliste 1.100 € DATEV-Gebühr im Monat, und die Aktivierung eines Bestands dieser Größe kostet nach LUIGIs Formel 10.500 €. Bei amaiko Kanzlei ändert ein größeres Archiv am Preis nichts. Bei LUIGI bezahlst du dafür, dass eine Kopie deines Archivs vorgehalten wird, und je größer dein Archiv, desto teurer wird diese Kopie.

Der Arbeitsort: Teams statt noch ein Fenster

amaiko Kanzlei läuft in Microsoft Teams, im selben Chat, in dem deine Kanzlei ohnehin arbeitet, und in der amaiko-Web-App. Sie liest und entwirft quer durch den Microsoft-365-Arbeitstag: E-Mail, Kalender, Dateien, Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente, Teams-Chats, OneNote, To Do und SharePoint-Listen. In der versiegelten Edition bleibt Microsoft 365 lesend: amaiko entwirft, dein Team versendet. Und amaiko merkt sich, wie jede Person arbeitet; in der Kanzlei-Edition bleibt dieses Wissen persönlich.

LUIGI ist eine eigene Web-Anwendung, Microsoft Teams kommt auf LUIGIs öffentlichen Seiten nicht vor. LUIGIs Preisrechner führt Microsoft 365 als „Mails & Kalender als Datenquelle“. Für dein Team heißt das: noch ein Fenster neben DATEV, Outlook und Teams, und jede Frage beginnt mit einem Wechsel dorthin.

Versiegelt, nicht nur vertraglich zugesichert

amaiko Kanzlei ist für Kanzleien unter § 203 StGB gebaut. Der AVV enthält die Verschwiegenheitsklauseln nach § 203 StGB und § 62a StBerG. Darüber hinaus setzt amaiko ein Kanzlei-Siegel bei der Bereitstellung, in der Infrastruktur, nicht als Schalter im Admin-Bereich, und dein Datenschutzbeauftragter kann es prüfen. Das Siegel erzwingt:

  • Nur freigegebene Spezialisten: Microsoft-365-Arbeit, Wissen, Datenanalyse, Planer, DATEV und Haufe. Was später auf die Plattform kommt, bleibt automatisch draußen.
  • Microsoft 365 nur lesend: amaiko liest und entwirft, keine Schreibaktion erreicht Microsoft 365.
  • Wissen bleibt persönlich: Nichts wird kanzleiweit geteilt.
  • Kein Mitlesen im Hintergrund: keine Postfach-Triage, kein Scan beim Einrichten, keine Kontaktanreicherung. Briefings und Erinnerungen, die jemand selbst einrichtet, laufen weiter.
  • Benachrichtigungen ohne Inhalt: eine feste Zeile pro Kategorie, der Inhalt bleibt in amaiko.
  • Telemetrie ohne Inhalt: Agent-Traces ohne Inhalte und Fehlertexte, Logs nie mit Prompts, Antworten oder Dateinamen.
  • Keine Websuche, keine Bildgenerierung.
  • KI nur in der EU: Azure OpenAI mit Verarbeitung ausschließlich in der EU, gehostet in Deutschland auf amaikos eigener Infrastruktur, nicht in der Microsoft-Cloud.

LUIGI regelt § 203 StGB ebenfalls per Vertrag: Die Sicherheitsseite nennt eine AVV-Vorlage, eine Verschwiegenheitsvereinbarung nach § 203 StGB und eine Einwilligungsvorlage nach § 62a StBerG. Gespeichert wird laut derselben Seite in Microsoft Azure (Germany West Central), die KI läuft in Rechenzentren in Deutschland und Irland, über AWS Bedrock und Azure OpenAI. Kein Vertrag ändert etwas daran, dass die Kopie deiner DATEV-Bestände in LUIGIs Datenbanken liegt.

Fragen, die du LUIGI vor der Unterschrift stellen solltest

Lass dir die Antworten schriftlich geben. Unsere steht jeweils darunter.

  1. Wo genau liegt die Kopie unseres DATEV-Bestands, welche Dienstleister betreiben den Spiegel, und sind alle nach § 62a StBerG zur Verschwiegenheit verpflichtet? amaiko Kanzlei: Es gibt keine Kopie. DATEV-Operationen gehen an DATEV, der DMS-Verkehr über Riecken, eine Frage an Haufe, wenn ihr Haufe nutzt.
  2. Wenn wir kündigen oder einen Mandanten herausnehmen: Wird die gespiegelte Akte gelöscht, bis wann, und bekommen wir eine Löschbestätigung? amaiko Kanzlei: Von deinem DATEV-Bestand gibt es bei amaiko nichts zu löschen, weil amaiko ihn nicht spiegelt.
  3. Wie aktuell ist der Spiegel? Wie alt dürfen die Daten sein, auf denen eine Antwort beruht? amaiko Kanzlei: amaiko fragt DATEV im Moment der Frage. Es gibt keine Zwischenkopie, die veralten kann.
  4. Was zahlen wir im ersten und im dritten Jahr bei unserer Archivgröße, mit Aktivierung, DATEV-Monatsgebühr und Anfrage-Pool, und was ändert sich, wenn das Archiv wächst? amaiko Kanzlei: Nutzer × 29,91 € × 12, jedes Jahr, egal wie groß das Archiv ist.
  5. Welche Zugriffe hat die LUIGI-Connect-Hardware in unserem Netz, wem gehört sie, und wer wartet und aktualisiert sie? amaiko Kanzlei: Es gibt keine Hardware.
  6. Welche Modelle verarbeiten unsere Mandantendaten, bei welchem Anbieter und in welchem Land? amaiko Kanzlei: Azure OpenAI, Verarbeitung ausschließlich in der EU, Hosting in Deutschland auf amaikos eigener Infrastruktur.
  7. Wie viele Kanzleien arbeiten heute produktiv mit LUIGI, und können wir mit einer in unserer Größe sprechen? amaiko Kanzlei: Stell uns dieselbe Frage in der Demo. Dort siehst du amaiko Kanzlei an deinen eigenen Fragen, ohne dass vorher ein Archiv geladen wird.
  8. Was passiert mit unseren Daten und mit dem Dienst, wenn die LUIGI AI GmbH den Betrieb einstellt? amaiko Kanzlei: Deine DATEV-Bestände bleiben in DATEV. Es gibt keine Kopie, die jemand zurückholen oder löschen müsste.

Sieh es dir an

Buche eine Demo und stell amaiko Kanzlei die Fragen, die deine Kanzlei jeden Tag stellt. Wie das Siegel im Detail funktioniert, steht auf der Seite amaiko Kanzlei. Und wenn auch SOFI AI auf deiner Liste steht: amaiko vs SOFI AI.

Häufig gestellte Fragen

Legt amaiko Kanzlei eine Kopie unserer DATEV-Daten an?
Nein. LUIGI spiegelt laut eigener Sicherheitsseite die DATEV-Bestände in die LUIGI-Datenbanken. amaiko Kanzlei holt Daten aus DATEV Rechnungswesen, Lohn und DMS erst, wenn jemand aus deinem Team fragt, und legt keinen Spiegel an. Deine Bestände bleiben in DATEV.
Was kostet das für meine Kanzlei?
Eine Kanzlei mit 10 Personen und 500.000 DMS-Dateien zahlt bei LUIGI nach dessen Preisrechner 791 € im Monat und 3.000 € DATEV-Aktivierung, im ersten Jahr 12.492 €. Bei amaiko Kanzlei sind es 299,10 € im Monat und 3.589,20 € im ersten Jahr, DATEV und Haufe inklusive (Haufe mit dem Zugang deiner Kanzlei). Alle Preise netto. LUIGIs DATEV-Gebühr steigt mit deinem Archiv, der Preis von amaiko Kanzlei nicht.
Funktioniert LUIGI AI in Microsoft Teams?
Microsoft Teams kommt auf LUIGIs öffentlichen Seiten nicht vor. LUIGI ist eine eigene Web-Anwendung und bindet Microsoft 365 für Mails und Kalender an. amaiko Kanzlei läuft direkt in Microsoft Teams und liest quer durch E-Mail, Kalender, Dateien, Office-Dokumente, Teams-Chats, OneNote, To Do und SharePoint-Listen.
Brauche ich dafür Hardware?
Für LUIGI ja: Schritt vier im Onboarding ist ein LUIGI-Connect-Paket per Post, „die Hardware für die sichere Anbindung Ihrer Kanzlei-Systeme“. Für amaiko Kanzlei nicht. Dein Team installiert amaiko in Teams, jede Person verbindet ihren eigenen DATEV-Zugang, und kein Gerät kommt in deine Kanzlei.
Wie ist § 203 StGB abgedeckt?
Beide regeln das Berufsgeheimnis vertraglich. amaikos AVV enthält die Verschwiegenheitsklauseln nach § 203 StGB und § 62a StBerG. Zusätzlich setzt amaiko bei der Bereitstellung ein Siegel in der Infrastruktur: nur freigegebene Spezialisten, Microsoft 365 nur lesend, kein Mitlesen im Hintergrund, keine Inhalte in Logs. Dein Datenschutzbeauftragter kann es prüfen.
Wo läuft die KI?
LUIGI speichert laut Sicherheitsseite in Microsoft Azure (Germany West Central) und verarbeitet in Rechenzentren in Deutschland und Irland, über AWS Bedrock (Claude-Modelle) und Azure OpenAI. amaiko Kanzlei verarbeitet ausschließlich über Azure OpenAI in der EU und hostet in Deutschland auf amaikos eigener Infrastruktur, nicht in der Microsoft-Cloud.
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