amaiko Kanzlei vs LUIGI AI: DATEV ohne Kopie, direkt in Teams (2026)
amaiko Kanzlei fragt DATEV erst, wenn jemand fragt, läuft in Microsoft Teams und kostet pauschal 41,58 € pro Nutzer und Monat, DATEV und Haufe inklusive. LUIGI AI lässt deinen DATEV-Bestand von der Werwolf GmbH, einem aus einer Medienagentur hervorgegangenen IT-Dienstleister, in die eigenen Datenbanken spiegeln, schickt eine Hardware-Box per Post und berechnet DATEV nach der Größe deines Archivs.
Fakten zuletzt geprüft: 1. Oktober 2026
Im direkten Vergleich
| Funktion | amaiko Kanzlei | LUIGI AI |
|---|---|---|
| Native Teams | Vollständig | Nicht verfügbar |
| Arbeitet für dich | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Lernt deinen Stil | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Multi-Agent | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| SOTA-Modelle | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Null Onboarding | Teilweise / Begrenzt | Nicht verfügbar |
| EU-Daten JETZT | Vollständig | Vollständig |
| Alle internen Systeme | Teilweise / Begrenzt | Teilweise / Begrenzt |
| Volles M365 | Vollständig | Teilweise / Begrenzt |
| Einstiegspreis | 41,58 €/Mo | 300–1.000 €/Org./Mo* |
Deine Mandantenakten: nachgefragt, nicht gespiegelt
amaiko Kanzlei fragt DATEV, wenn jemand aus deinem Team amaiko fragt. Dann liest sie Buchungen, SuSa und Konten aus dem Rechnungswesen, Lohnergebnisse und Lohnauswertungen oder Dokumente aus dem DMS, beantwortet die Frage und legt keinen Spiegel deines Datenbestands an. Für Rechnungswesen und Lohn meldet sich jede Person mit dem eigenen DATEV-Zugang an, per SmartLogin, SmartCard oder mIDentity. Das DMS bindet deine Kanzlei einmal über das Cloud Gateway für DATEVconnect von Riecken an, das DATEV selbst Cloud-Anbietern nennt, und die Frage geht an Haufe, wenn du Haufe nutzt.
LUIGI hat das Gegenteil gebaut. Laut Sicherheitsseite betreibt die Werwolf GmbH aus Bad Wurzach den „DATEV-Mirror-ETL — Spiegelung der DATEV-Bestände in die LUIGI-Datenbanken“. Die eigene Suche beschreibt LUIGI so: Sie durchsucht „Ihr komplettes DATEV“. Im Onboarding heißt der Schritt „DATEV-Daten laden“: „Ihre Mandantendaten werden sicher geladen und indexiert“. Das DATEV-Add-on in LUIGIs Preisübersicht nennt dazu „Laufender Sync & sichere Indexierung“. LUIGIs Blog begründet die Wahl selbst: „LUIGI liest jedes Dokument im Voraus“, und eine reine Live-Anbindung an deine DATEV-Schnittstelle „kann das nicht leisten“. Was LUIGI im Voraus gelesen hat, ist aber nur so aktuell wie der letzte Sync. amaiko Kanzlei liest das Dokument in dem Stand, den es hat, wenn du fragst.
Wer ist die Werwolf GmbH? Auf ihrer eigenen Website beschreibt sie sich als IT-Dienstleister aus Bad Wurzach: „Von einer Medienagentur… zum IT-Dienstleister?“ „Mit drei ausgebildeten IT-Experten im Team entstand dann die Idee für Werwolf IT.“ Ihre Leistungen dort: IT-Beratung, IT-Support, IT-Sicherheit, IT- und Cloud-Infrastruktur und IT für Schulen. DATEV kommt auf ihrer Startseite nicht vor, ein Zertifikat auch nicht. Ins Handelsregister eingetragen wurde sie 2021 als Werwolf Media GmbH.
Was in diesem Spiegel liegt, steht in LUIGIs AVV-Vorlage (Stand 11.05.2026), Anlage A: Mandanten- und Personenkonten, Buchungen, Bilanz- und GuV-Bestände und die DMS-Dokumente, von der Steuererklärung über Bescheide bis zur Korrespondenz. Für die Lohn-Anbindung, deren Live-Schaltung dieselbe Anlage für Q2/2026 ankündigt, nennt sie Lohn- und Gehaltsdaten, Sozialversicherungsnummern, Konfession und gegebenenfalls Gesundheitsdaten aus Lohnabrechnungen. Laut LUIGIs Compliance-Anhang (Stand 25.09.2026) laufen die DMS-Dokumente über die Hardware-Box in deiner Kanzlei in die Cloud, die DATEV-Stammdaten werden als „Daily-Mirror“ gespiegelt, und was du in DATEV löschst, löscht LUIGI „beim nächsten Sync“, angegeben mit 24 bis 48 Stunden, es sei denn, jemand löscht es zusätzlich direkt bei LUIGI.
Das Risiko trägt deine Kanzlei: Eine laufend synchronisierte Kopie deiner DATEV-Bestände liegt außerhalb deiner Kanzlei, befüllt von der Werwolf GmbH, in Microsoft Azure, in den Datenbanken der LUIGI AI GmbH, die seit Juni 2026 im Handelsregister steht (Amtsgericht Ulm, HRB 752091).
Der Start: ein Teams-Chat statt einer Box per Post
amaiko Kanzlei braucht keine Hardware und keinen Datenimport. amaiko richtet deiner Kanzlei einen versiegelten Tenant ein, dein Team installiert amaiko in Microsoft Teams, jede Person verbindet ihren DATEV-Zugang, und die erste Frage landet in dem Chatfenster, das ohnehin offen ist. Tagelang geladen wird nichts, denn amaiko lädt deinen Bestand nicht.
LUIGIs Startseite beschreibt acht Schritte bis zur Nutzung. Schritt vier: „Sie erhalten per Post Ihr LUIGI-Connect-Paket — die Hardware für die sichere Anbindung Ihrer Kanzlei-Systeme.“ Schritt fünf richtet die Schnittstellen ein, Schritt sechs lädt die DATEV-Daten, „in der Regel wenige Tage“, Schritt sieben ist ein Training für deine Mitarbeitenden. Für deine Kanzlei heißt das: ein zusätzliches Gerät für die Anbindung deiner Systeme, ein Projekt vor dem ersten Nutzen und ein neues Werkzeug, das dein Team erst lernen muss.
Der Preis: pauschal statt nach Archivgröße
amaiko Kanzlei kostet 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (499 € im Jahr), 49,90 € bei monatlicher, ab fünf Lizenzen. DATEV Rechnungswesen, Lohn und DMS sind inklusive, Haufe ebenfalls, mit dem Haufe-Zugang deiner Kanzlei. Keine Hardware, keine Aktivierungsgebühr, keine Gebühr pro Datei.
LUIGIs Preis hat drei Teile, alle auf der Startseite von luigiai.de:
- Anfrage-Pool für die Kanzlei: LUIGI S für 300 €, M für 600 €, XL für 1.000 € im Monat, ausgewiesen als „Richtwerte“. Das kleinste Paket enthält „≈ 260–382 Anfragen / Monat“, für die ganze Kanzlei. Bei 10 Personen sind das keine zwei Anfragen pro Kopf und Arbeitstag, und jede kostet 0,79 € bis 1,15 €. amaiko Kanzlei rechnet pro Nutzer ab, nicht pro Frage.
- DATEV-Aktivierung, einmalig: „ab 500 €“ plus „5 € je 1.000 Dateien“, bei 500.000 DMS-Dateien also 3.000 €.
- DATEV-Monatsgebühr, „gestaffelt nach Bestandsgröße“: 250 € bis 500.000 Dateien, 540 € bis 1 Million, 1.100 € bis 2 Millionen.
Zwei Kanzleien, gerechnet mit LUIGIs eigenem Preisrechner in dessen Voreinstellung von 60 Anfragen pro Person und Monat. Der Anfrage-Pool kostet damit 541 € bei 10 Personen und 1.074 € bei 25. Die kleinere Kanzlei hat 500.000 DMS-Dateien, die größere 1 Million, und das Archiv bleibt drei Jahre lang gleich groß. Alle Preise netto, amaiko bei jährlicher Abrechnung.
| amaiko Kanzlei | LUIGI AI | |
|---|---|---|
| 10 Personen, 500.000 Dateien: pro Monat | 415,80 € | 791 € |
| erstes Jahr | 4.990,00 € | 12.492 € (davon 3.000 € Aktivierung) |
| drei Jahre | 14.970,00 € | 31.476 € |
| 25 Personen, 1 Million Dateien: pro Monat | 1.039,50 € | 1.614 € |
| erstes Jahr | 12.475,00 € | 24.868 € (davon 5.500 € Aktivierung) |
| drei Jahre | 37.425,00 € | 63.604 € |
Und die Tabelle unterstellt, dass dein Archiv nicht wächst. Das tut es aber. Bei 2 Millionen Dateien verlangt LUIGIs Preisliste 1.100 € DATEV-Gebühr im Monat, und die Aktivierung eines Bestands dieser Größe kostet nach LUIGIs Formel 10.500 €. Bei amaiko Kanzlei ändert ein größeres Archiv am Preis nichts. Bei LUIGI bezahlst du dafür, dass eine Kopie deines Archivs vorgehalten wird, und je größer dein Archiv, desto teurer wird diese Kopie.
Lies LUIGIs Preisrechner genau. Über den Paketen steht „Alle Mitarbeitenden inklusive“. Der Rechner fragt dann als Erstes, wie viele interne Mitarbeitende mit LUIGI arbeiten, und rechnet den Pool daraus: 541 € bei 10 Personen, 1.252 € bei 30, 2.318 € bei 60. Oberhalb des Mindestpreises von 300 € kostet in der Voreinstellung von 60 Anfragen pro Person jede weitere Person rund 35,50 € im Monat. Pool heißt das, aber der Preis wächst pro Kopf. Gerechnet wird dabei in Tokens, bei 60 Personen „≈ 512 Mio.“, die der Rechner in 4.414 bis 6.481 Anfragen umrechnet. Wie viele Fragen dein Team davon wirklich stellen kann, hängt davon ab, wie viele Tokens LUIGI für jede Antwort verbraucht.
Für 60 Mitarbeitende und 2,5 Millionen DMS-Dateien zeigt der Rechner „Monatlich 3.708 €“ und darunter „≈ 39 € pro Arbeitsplatz“. Die 39 € sind nur der Anfrage-Pool, 2.318 € geteilt durch 60. Mit der DATEV-Gebühr aus derselben Rechnung sind es 61,80 € pro Arbeitsplatz, dazu 13.000 € Aktivierung, im ersten Jahr zusammen 57.496 €. amaiko Kanzlei kostet dieselbe Kanzlei 2.494,80 € im Monat und 29.940 € im ersten Jahr. Unter dem Regler für den Dateibestand steht, er „treibt nur die einmalige Aktivierung“; in der Rechnung daneben steigt mit genau diesem Regler die DATEV-Monatsgebühr von 250 € auf 1.390 €. Microsoft 365 kostet ohne DATEV-Paket 20 € im Monat extra. Und ob DATEV zum Enterprise-Plan gehört, wie die FAQ derselben Seite sagt („Die Anbindung ist Teil des Enterprise-Plans“), oder als Add-on zu jedem Paket, wie die Preisliste sagt, beantwortet LUIGIs Startseite zweimal verschieden.
Der Arbeitsort: Teams statt noch ein Fenster
amaiko Kanzlei läuft in Microsoft Teams, im selben Chat, in dem deine Kanzlei ohnehin arbeitet, und in der amaiko-Web-App. Sie liest und entwirft quer durch den Microsoft-365-Arbeitstag: E-Mail, Kalender, Dateien, Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente, Teams-Chats, OneNote, To Do und SharePoint-Listen. In der versiegelten Edition bleibt Microsoft 365 lesend: amaiko entwirft, dein Team versendet. Und amaiko merkt sich, wie jede Person arbeitet; in der Kanzlei-Edition bleibt dieses Wissen persönlich.
LUIGI ist eine eigene Web-Anwendung. LUIGIs Preisrechner führt Microsoft 365 als „Mails & Kalender als Datenquelle“. Für dein Team heißt das: noch ein Fenster neben DATEV, Outlook und Teams, und jede Frage beginnt mit einem Wechsel dorthin.
Das Versprechen und das Kleingedruckte
- Korrekt zitiert, aber ohne Gewähr. LUIGIs Startseite setzt einen Haken hinter „Paragraf & Randnummer korrekt zitiert“ und schreibt anderen KI-Assistenten „halluziniert“ zu. Dafür einstehen will LUIGI nicht, die AGB sagen: „KI-Antworten sind nicht fehlerfrei. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der von LUIGI AI erzeugten Antworten übernehmen wir keine Gewähr.“
- Die KI, die deine ganze Kanzlei kennt? So steht es auf der Startseite. Im Vertrag, § 2 der AGB, ist LUIGI „ein KI-gestützter Rechercheassistent für Steuerkanzleien“.
- Welches Modell antwortet? LUIGIs Compliance-Anhang führt acht Modelle von vier Herstellern. Bevor gesucht wird, formuliert GPT-4.1-mini deine Frage um. Die Treffer sortiert ein Reranker, der von jedem höchstens 3.500 Zeichen liest. Und ist AWS Bedrock nicht verfügbar, antwortet GPT-4o-mini in der Version vom Juli 2024. amaiko Kanzlei antwortet mit GPT-6.
- Heute oder demnächst? Die App mit Sprachfunktion steht bei LUIGI auf „In Entwicklung“, Workflows auf „Pilot“, die Kapazitätsplanung kommt „voraussichtlich Q4/2026“. amaiko läuft heute in Teams, im Browser und als App für iPhone und Android, mit Sprachmodus, und zeitgesteuerte Aufgaben laufen auch im Kanzlei-Siegel.
Versiegelt, nicht nur vertraglich zugesichert
amaiko Kanzlei ist für Kanzleien unter § 203 StGB gebaut. Der AVV enthält die Verschwiegenheitsklauseln nach § 203 StGB und § 62a StBerG. Darüber hinaus setzt amaiko ein Kanzlei-Siegel bei der Bereitstellung, in der Infrastruktur, nicht als Schalter im Admin-Bereich, und dein Datenschutzbeauftragter kann es prüfen. Das Siegel erzwingt:
- Nur freigegebene Spezialisten: Microsoft-365-Arbeit, Wissen, Datenanalyse, Planer, DATEV und Haufe. Was später auf die Plattform kommt, bleibt automatisch draußen.
- Microsoft 365 nur lesend: amaiko liest und entwirft, keine Schreibaktion erreicht Microsoft 365.
- Wissen bleibt persönlich: Nichts wird kanzleiweit geteilt.
- Kein Mitlesen im Hintergrund: keine Postfach-Triage, kein Scan beim Einrichten, keine Kontaktanreicherung. Briefings und Erinnerungen, die jemand selbst einrichtet, laufen weiter.
- Benachrichtigungen ohne Inhalt: eine feste Zeile pro Kategorie, der Inhalt bleibt in amaiko.
- Traces und Logs ohne Inhalt: Agent-Traces ohne Inhalte und Fehlertexte, Logs nie mit Prompts, Antworten oder Dateinamen.
- Keine Websuche, keine Bildgenerierung.
- KI nur in der EU: Azure OpenAI mit Verarbeitung ausschließlich in der EU, gehostet in Deutschland auf amaikos eigener Infrastruktur, nicht in der Microsoft-Cloud.
LUIGI verweist für § 203 StGB auf Verträge: eine AVV-Vorlage, eine Verschwiegenheitsvereinbarung nach § 203 StGB und eine Einwilligungsvorlage nach § 62a StBerG, laut Sicherheitsseite „auf Anfrage“. Wir haben sie angefragt. Gespeichert wird bei Microsoft Azure, die KI läuft über AWS Bedrock und Azure OpenAI. Zu beiden steht in Anlage C der AVV-Vorlage (Stand 11.05.2026) derselbe Satz: „KEINE gesonderte Berufsgeheimnis-Zusatzvereinbarung“ abgeschlossen. LUIGIs Compliance-Anhang hält eine solche Verpflichtung für „nicht zwingend“, weil die Mitarbeitenden von Microsoft ohnehin als mitwirkende Personen unter § 203 StGB fielen. § 62a Abs. 3 StBerG verlangt von deiner Kanzlei, ihrem Dienstleister aufzuerlegen, weitere Personen „in Textform zur Verschwiegenheit zu verpflichten“. Ob LUIGIs Auslegung trägt, musst du als Berufsträger vertreten. amaiko hat die Zusatzvereinbarung für Berufsgeheimnisträger mit Microsoft unterzeichnet.
Drei weitere Stellen aus denselben Unterlagen. Zu Microsoft und AWS schreibt der Compliance-Anhang, der Zugriff von US-Behörden sei „auf das gesetzliche Mindestmaß begrenzt“: begrenzt, nicht ausgeschlossen, und dort liegt die Kopie deiner DATEV-Bestände. § 13 der AVV-Vorlage lässt dich schon heute zustimmen, dass der Vertrag auf eine Rechtsnachfolgerin übergeht, sofern sie alle Pflichten übernimmt, und ein Sonderkündigungsrecht „entsteht aus dem bloßen Umstand der Rechtsnachfolge nicht“. Und einen Datenschutzbeauftragten hat LUIGI laut Anlage A mit Wirkung zum 01.07.2026 benannt.
Die Zertifikate von ISO 27001 bis BSI C5, die LUIGIs Startseite unter „Zertifizierte Infrastruktur“ zeigt, gehören Microsoft und AWS. Die Sicherheitsseite sagt es selbst: „Diese Zertifikate testieren die Infrastruktur — nicht LUIGI selbst“. Laut Datenschutzerklärung verarbeitet LUIGI „Ihre Suchanfragen, Antworten der KI“ auch „zur Bereitstellung und Verbesserung der Plattform“, und das Analyse-Tracking ist laut Sicherheitsseite „jederzeit in den Konto-Einstellungen abschaltbar (Opt-out)“, während die Datenschutzerklärung schreibt: „Eine darüber hinausgehende Produktanalyse oder ein Tracking durch Dritt-Tools findet nicht statt.“ Bei amaiko Kanzlei landen weder Prompts noch Antworten in Logs oder Telemetrie. Kein Vertrag ändert etwas daran, dass die Kopie deiner DATEV-Bestände in LUIGIs Datenbanken liegt.
Fragen, die du LUIGI vor der Unterschrift stellen solltest
Lass dir die Antworten schriftlich geben. Unsere steht jeweils darunter.
- Eure Sicherheitsseite nennt die Werwolf GmbH als Betreiberin des DATEV-Spiegels. Welche Zertifizierungen hat sie, und wer dort hat Zugriff auf unsere Mandantendaten? Eure AVV-Vorlage vom 11.05.2026 führt sie bereits mit Verschwiegenheitspflicht nach § 203 StGB, euer Compliance-Anhang datiert deren Unterschrift auf den 10.06.2026. Was galt dazwischen? amaiko Kanzlei: Es gibt keine Kopie. DATEV-Operationen gehen an DATEV, der DMS-Verkehr über Riecken, eine Frage an Haufe, wenn ihr Haufe nutzt.
- Wenn wir kündigen oder einen Mandanten herausnehmen: Wird die gespiegelte Akte gelöscht, auch bei der Werwolf GmbH, bis wann, und bekommen wir eine Löschbestätigung? Eure Sicherheitsseite nennt „innerhalb von 30 Tagen“ nach der Kontoschließung. amaiko Kanzlei: Einen Spiegel deines DATEV-Bestands gibt es bei amaiko nicht, also auch keinen, der gelöscht werden müsste.
- Euer Compliance-Anhang nennt einen „Daily-Mirror“ und 24 bis 48 Stunden, bis eine Löschung in DATEV bei euch ankommt. Wie alt dürfen die Daten sein, auf denen eine Antwort beruht? amaiko Kanzlei: amaiko fragt DATEV im Moment der Frage. Es gibt keine Zwischenkopie, die veralten kann.
- Was zahlen wir im ersten und im dritten Jahr bei unserer Archivgröße, mit Aktivierung, DATEV-Monatsgebühr und Anfrage-Pool, was ändert sich, wenn das Archiv wächst, und was kostet jede Person, die wir einstellen? amaiko Kanzlei: Nutzer × 499 €, jedes Jahr, egal wie groß das Archiv ist.
- Welche Zugriffe hat die LUIGI-Connect-Hardware in unserem Netz, wem gehört sie, und wer wartet und aktualisiert sie? amaiko Kanzlei: Es gibt keine Hardware.
- Anlage C eurer AVV-Vorlage: keine Berufsgeheimnis-Zusatzvereinbarung mit Microsoft und AWS. Wie erfüllen wir damit § 62a Abs. 3 StBerG, nach dem unser Dienstleister weitere Personen in Textform zur Verschwiegenheit verpflichten muss? amaiko Kanzlei: Unser AVV enthält die Klauseln nach § 203 StGB und § 62a StBerG, mit Microsoft haben wir die Zusatzvereinbarung für Berufsgeheimnisträger unterzeichnet, und von deinem DATEV-Bestand liegt keine Kopie bei amaiko.
- Warum steht GPT-4o-mini aus dem Juli 2024 in eurer Modellliste, und wann antwortet es statt Claude? amaiko Kanzlei: GPT-6 über Azure OpenAI, Verarbeitung ausschließlich in der EU, Hosting in Deutschland auf amaikos eigener Infrastruktur.
- Wie viele Kanzleien arbeiten heute produktiv mit LUIGI, und können wir mit einer in unserer Größe sprechen? amaiko Kanzlei: Stell uns dieselbe Frage in der Demo. Dort siehst du amaiko Kanzlei an deinen eigenen Fragen, ohne dass vorher ein Archiv geladen wird.
- Was passiert mit unseren Daten und mit dem Dienst, wenn die LUIGI AI GmbH den Betrieb einstellt oder verkauft wird? § 13 eurer AVV-Vorlage lässt uns der Übertragung auf eine Rechtsnachfolgerin, die alle Pflichten übernimmt, schon heute zustimmen, ohne Sonderkündigungsrecht wegen der Nachfolge. amaiko Kanzlei: Deine DATEV-Bestände bleiben in DATEV. Einen Spiegel, den jemand zurückholen oder löschen müsste, gibt es nicht.
- Braucht ihr die Einwilligung unserer Mandanten nach § 62a StBerG? Euer Blog sagt, LUIGI arbeite „mandantenübergreifend“; eure Sicherheitsseite liefert eine fertige Einwilligungsvorlage. amaiko Kanzlei: Wir erklären dir nicht dein Berufsrecht. Du bekommst einen AVV mit den Klauseln nach § 203 StGB und § 62a StBerG und ein Siegel, das dein Datenschutzbeauftragter prüfen kann.
- Eure Startseite verspricht „Paragraf & Randnummer korrekt zitiert“. Steht ihr dafür ein, wenn eure AGB für die Richtigkeit der Antworten „keine Gewähr“ übernehmen? amaiko Kanzlei: Wir versprechen keine fehlerfreie KI, weil es keine gibt. Die Entscheidung bleibt bei dir.
Sieh es dir an
Buche eine Demo und stell amaiko Kanzlei die Fragen, die deine Kanzlei jeden Tag stellt. Wie das Siegel im Detail funktioniert, steht auf der Seite amaiko Kanzlei. Und wenn auch SOFI AI auf deiner Liste steht: amaiko vs SOFI AI.