Die 5 besten Cassidy AI-Alternativen (2026)
Die 5 besten Cassidy AI-Alternativen 2026 — EU-Datenresidenz, DSGVO, Gedächtnis und Teams-Integration, ehrlich verglichen für europäische Unternehmen.
Cassidy AI hat ein glaubwürdiges Produkt gebaut: Es verbindet die Wissensdatenbanken deines Unternehmens mit KI-Assistenten und Workflow-Automatisierungen, liefert ein dediziertes Microsoft-Teams-Add-In — selten in diesem Markt — und untermauert das Ganze mit einer SOC-2-Type-II-Zertifizierung. Für ein US-Unternehmen, das fundierte Assistenten ohne Data-Science-Team will, ist das eine vernünftige Wahl. Warum suchen 2026 trotzdem so viele Teams — gerade in Europa — eine Cassidy AI Alternative?
Vier Gründe dominieren, und der erste entscheidet die Sache meist allein:
- Keine EU-Datenresidenz. Cassidy beansprucht DSGVO-Konformität, läuft aber auf US-Infrastruktur ohne EU-Hosting-Option. Für ein europäisches Unternehmen wird damit jeder Prompt mit personenbezogenen Daten zur Übermittlungsfrage nach DSGVO Art. 44–49, die dein Datenschutzbeauftragter beantworten muss — und eine Zertifizierung ist kein Übermittlungsmechanismus. Wer „Cassidy AI Alternative Deutschland” in eine Suchmaschine getippt hat, findet hier genau die richtige Liste.
- Statisches Wissens-Grounding. Cassidys Assistenten antworten aus den Wissensdatenbanken, die du hochlädst und anbindest. Was du fütterst, ist, was es weiß. Es lernt nicht, wie dein Unternehmen tatsächlich arbeitet — kein Wissen wächst von selbst, und veraltete Uploads produzieren veraltete Antworten.
- Assistenten reagieren nur. Du fragst, Cassidy antwortet. Es beobachtet keine Signale deines Unternehmens, zeigt dir nicht, was deine Aufmerksamkeit braucht, und bereitet keine Arbeit vor, bevor du sie anforderst.
- Angebotsbasierte Preise. Die Budgetplanung beginnt mit einem Vertriebsgespräch statt mit einer Preisliste — was den Angebotsvergleich schwerer macht, als er sein müsste.
Fairerweise: Das Teams-Add-In ist ein echtes Unterscheidungsmerkmal — die meisten KI-Plattformen ignorieren Microsoft Teams komplett. Aber ein an Teams angeflanschtes Add-In ist nicht dasselbe wie dort zu leben, wie der erste Eintrag unten zeigt.
Hier sind die fünf Alternativen, die 2026 auf eine Shortlist gehören — jede mit echten Stärken und ehrlichen Grenzen. Den direkten Vergleich findest du unter amaiko vs Cassidy AI.
1. amaiko — proaktive KI mit Gedächtnis, nativ in Teams
Cassidy bietet ein Teams-Add-In. amaiko geht weiter: Es ist Teams-nativ. Ein einziger Teams-Chat — keine separate Oberfläche, kein Rollout-Projekt, keine Schulungen. Hinzufügen, lostippen, fertig. Für Unternehmen, deren tägliche Arbeit ohnehin in Microsoft Teams stattfindet, zeigt sich der Unterschied zwischen Add-In und nativer Präsenz jeden einzelnen Tag.
Der tiefere Unterschied liegt aber darin, was mit Wissen passiert.
Cassidy verankert seine Assistenten in dem, was du hochlädst. amaiko baut ein persistentes Unternehmensgedächtnis auf, das von selbst lernt. Es nimmt auf, wie dein Unternehmen arbeitet — Projekte, Kunden, Entscheidungen, Vorlieben — und behält dieses Wissen über jede Konversation hinweg. Nichts hochladen, nichts neu synchronisieren, nichts, das veraltet, weil jemand vergessen hat, eine Wissensdatenbank zu aktualisieren. Wo Cassidys Grounding statisch ist, akkumuliert amaikos Gedächtnis: Jede Interaktion macht die nächste besser.
Dieses Gedächtnis speist ein selbstlernendes Agenten-Netzwerk: spezialisierte KI-Agenten für E-Mail, Meetings, Recherche und Unternehmenssysteme, die aus der tatsächlichen Arbeitsweise deiner Organisation lernen. Darunter laufen State-of-the-Art-Modelle — nicht ein einzelnes Modell, das hinter der Marke leise altert.
Und amaiko handelt proaktiv. Es wartet nicht auf einen Prompt. Es zeigt dir, was deine Aufmerksamkeit braucht, bereitet deinen Tag vor und hakt nach, wo sonst etwas durchrutschen würde — genau die Kategorie von Assistenz, die Cassidys Frage-Antwort-Assistenten strukturell gar nicht erst versuchen.
Und dann ist da der Grund, aus dem die meisten europäischen Käufer auf dieser Seite landen: Compliance. amaiko hostet zu 100 % in Deutschland mit ISO-42001-konformem KI-Management — keine US-Infrastruktur, keine Übermittlungsanalyse nach Art. 44–49, kein CLOUD-Act-Risiko, mit dem sich dein Datenschutzbeauftragter herumschlagen muss. Details auf der Security-Seite.
Die Preise sind öffentlich: ab 19,92 € pro Nutzer und Monat, jährlich abgerechnet — siehe Preise. Kein Vertriebsgespräch nötig, um zu wissen, was es kostet.
Ein ehrlicher Hinweis: Wenn dein primärer Anwendungsfall maßgeschneiderte Wissensdatenbank-Assistenten und Workflow-Automatisierungen für eine US-Organisation sind, bedient Cassidy das gut, und seine SOC-2-Type-II-Position passt in die US-Compliance-Welt. amaiko ist für einen anderen Käufer gebaut — das Teams-zentrierte europäische Unternehmen, das KI will, die sich erinnert, vorausarbeitet und auf deutschem Boden bleibt.
Am besten für: Teams-zentrierte Unternehmen in Europa — gerade im deutschen Mittelstand —, die DSGVO-saubere KI mit persistentem Gedächtnis und proaktiver Intelligenz brauchen. Buche eine Demo und sieh es im eigenen Tenant.
2. Dust — die europäische Agenten-Plattform
Dust ist die technisch vergleichbarste Alternative dieser Liste. Die französische Plattform — gegründet von Ex-OpenAI- und Ex-Stripe-Leuten, finanziert von Sequoia — stellt KI-Assistenten auf Abteilungsebene bereit, verbunden mit deinen Unternehmensdaten: Slack, Google Drive, Notion, Confluence, GitHub. Sie bietet native Teams-Integration, SOC-2-Zertifizierung mit Zero-Data-Retention-Vereinbarungen mit den Modellanbietern und — entscheidend für alle, die Cassidy wegen der Datenresidenz verlassen — eine wählbare EU-Hosting-Region. Mit rund 29 $ pro Nutzer und Monat für Pro veröffentlicht sie zudem ihre Preise.
Die Grenzen: Dust-Assistenten werden konfiguriert, sie lernen nicht selbst — kein persistentes Unternehmensgedächtnis wächst von allein, und jede Interaktion geht vom Nutzer aus, ohne proaktiven Push. Die Einführung ist ein IT-Projekt: Konnektoren, Berechtigungen und Assistenten-Design brauchen Konfiguration, bevor Nutzen entsteht. Und EU-Hosting ist eine Option, die du wählst — nicht der Standard, auf dem du stehst.
Ganzer Vergleich: amaiko vs Dust.
3. Glean — Enterprise-Suche zu Enterprise-Preisen
Glean beantwortet eine andere Frage als Cassidy: nicht „bau mir einen Assistenten”, sondern „finde es für mich”. Es indexiert über 100 Workplace-Tools — inklusive Teams-Konnektor — und für große Organisationen, die in verstreutem Wissen ertrinken, ist die Enterprise-Suche wirklich stark.
Für den typischen Cassidy-Verlasser stehen drei Dinge im Weg. Die Preise beginnen bei 50+ $ pro Nutzer und Monat, mit Enterprise-only-Verträgen, die jährlich sechsstellig werden — ein steiler Sprung gegenüber allem anderen auf dieser Liste. Die Plattform läuft auf US-Cloud-Infrastruktur — exakt das DSGVO-Problem, dem du entkommen wolltest. Und Suche ist keine Assistenz: Glean findet Dokumente — es bereitet nicht deinen Morgen vor, entwirft keine Follow-ups und handelt nicht auf Basis dessen, was es findet.
Ganzer Vergleich: amaiko vs Glean.
4. Onyx — Open Source, selbst gehostet, deine Regeln
Onyx (ehemals Danswer) nimmt den radikalsten Weg zur Compliance auf dieser Liste: Es ist Open Source unter MIT-Lizenz, selbst hostbar, modellagnostisch und liefert über 40 Konnektoren inklusive Teams. Hoste es im eigenen deutschen Rechenzentrum, und die Frage nach DSGVO Art. 44–49 wird nicht beantwortet — sie verschwindet. Cloud-Hosting kostet 20 $ pro Nutzer und Monat; selbst gehostet ist es kostenlos. Es vermarktet sich — zu Recht — als die DSGVO-freundliche, selbst hostbare Glean-Alternative.
Der ehrliche Preis ist Engineering-Aufwand. Onyx zu betreiben ist der Job deines IT-Teams — Updates, Skalierung, Konnektor-Pflege, Modell-Anbindung. Du wirst dein eigener Anbieter. Und wie Glean ist es Suche-plus-Assistent, keine autonome Schicht: reaktiv, ohne persistentes Organisationsgedächtnis, ohne proaktive Zustellung. Für ein Unternehmen mit fähigem DevOps-Team und harter Datensouveränitäts-Anforderung kann sich dieser Tausch lohnen. Für alle anderen ist es ein zweiter Job.
Ganzer Vergleich: amaiko vs Onyx.
5. Lindy — der proaktive persönliche Assistent
Lindy verdient Anerkennung für etwas, das wenige Tools versuchen: Es ist wirklich proaktiv — auf individueller Ebene. Es verwaltet dein Postfach, deine Meetings und deinen Kalender vorausschauend, lernt deinen Schreibstil, bietet einen No-Code-Agenten-Builder mit Hunderten App-Integrationen und ist per SMS, iMessage und Sprache erreichbar. Als Ersatz für eine persönliche Assistenz ist es konzeptionell das Nächste auf dieser Liste an „KI, die handelt, bevor du fragst”.
Die Grenzen sind struktureller Natur. Lindy ist ein Einzelnutzer-Tool im Enterprise-Kostüm: Es lernt deine Vorlieben und baut kein geteiltes Organisationsgedächtnis auf. Es hat keinerlei Microsoft-Teams-Präsenz — nur E-Mail, SMS und Web-App. Mit 49,99 $ pro Monat und Person wird ein teamweiter Einsatz teuer, ohne vernünftig skalierende Team-Preise. Und für europäische Unternehmen ist es ein hartes Stopp-Schild: US-basiert ohne offengelegte EU-Region, die DSGVO-Konformität öffentlich von der eigenen Nutzer-Community angezweifelt, kein öffentlicher AVV — exakt das Problem, weswegen du Cassidy verlässt, nur in schärferer Form.
Ganzer Vergleich: amaiko vs Lindy.
So wählst du richtig
Richte die Wahl an deiner Situation aus, nicht an der Demo:
- Du bist ein europäisches Unternehmen auf Microsoft Teams und die DSGVO-Frage muss geschlossen werden, nicht verwaltet: Nimm amaiko. 100 % deutsches Hosting, ISO 42001, Teams-nativ, persistentes selbstlernendes Gedächtnis und proaktive Intelligenz — ab 19,92 € pro Nutzer und Monat, mit öffentlicher Preisliste.
- Du willst konfigurierbare Abteilungs-Assistenten mit Modellauswahl und wählbarer EU-Region: Dust ist hier die fähigste Agenten-Plattform — wenn du die IT-Kapazität für die Konfiguration hast und akzeptierst, dass sie nur handelt, wenn du fragst.
- Dein Kernproblem ist das Finden von Informationen über 100+ Tools hinweg, du hast Enterprise-Budget und keine EU-Residenz-Anforderung: Glean.
- Du hast ein starkes Engineering-Team und ein absolutes Datensouveränitäts-Mandat: Onyx, selbst gehostet auf eigener Infrastruktur — volle Kontrolle, volle Verantwortung.
- Du willst einen proaktiven persönlichen Assistenten für dich selbst, arbeitest außerhalb von Teams und hast keine EU-Datenauflagen: Lindy.
Und fairerweise zu Cassidy: Für eine US-Organisation, die Wissensdatenbank-Assistenten mit Teams-Add-In und SOC-2-Unterlagen will, bleibt es eine vernünftige Wahl. Die eigentliche Frage für europäische Käufer ist einfacher und härter zugleich: Kannst du US-Infrastruktur gegenüber deinem Datenschutzbeauftragten überhaupt verteidigen? Wenn die Antwort Nein lautet, ist die Cassidy AI Alternative, die du brauchst, kein ähnliches Produkt mit besserem Marketing — sondern eines, bei dem sich die Frage nach der Datenresidenz gar nicht erst stellt.
Auf einen Blick
| Funktion | amaiko | Dust | Glean | Onyx | Lindy |
|---|---|---|---|---|---|
| Native Teams | Vollständig | Teilweise / Begrenzt | Teilweise / Begrenzt | Nicht verfügbar | Nicht verfügbar |
| Arbeitet für dich | Vollständig | Nicht verfügbar | Nicht verfügbar | Nicht verfügbar | Vollständig |
| Lernt deinen Stil | Vollständig | Nicht verfügbar | Teilweise / Begrenzt | Nicht verfügbar | Vollständig |
| EU-Daten JETZT | Vollständig | Nicht verfügbar | Nicht verfügbar | Teilweise / Begrenzt | Nicht verfügbar |
| Null Onboarding | Vollständig | Teilweise / Begrenzt | Nicht verfügbar | Nicht verfügbar | Nicht verfügbar |
| Einstiegspreis | 19,92 €/Mo | 29 $/Mo | Individuell | Gratis–20 $ | 49,99–199,99 $ |