Claude für Unternehmen: Was Team und Enterprise kosten – und was fehlt
Claude Team ist der Firmenplan von Anthropic für 20 $ pro Platz und Monat bei jährlicher Abrechnung, mit Datenspeicherung in den USA und ohne App in Microsoft Teams; ein persönliches Gedächtnis in Teams, Spezialisten für deine Geschäftssysteme und KI-Verarbeitung ausschließlich in der EU bringt dagegen amaiko mit.
Was du aus diesem Artikel mitnimmst:
- Claude Team kostet 20 $ pro Platz und Monat bei jährlicher Abrechnung, Enterprise 20 $ plus jedes Token zu API-Preisen.
- Der Name klingt französisch, aber Anthropic ist ein US-Unternehmen aus San Francisco.
- Die Daten liegen in den USA, eine EU-Option nennt Anthropic für keinen der beiden Pläne.
- In Microsoft Teams gibt es Claude nur als Warteliste, das Gedächtnis ist ab Werk aus.
- amaiko kostet 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, arbeitet in Teams mit persistentem Unternehmensgedächtnis und verarbeitet KI ausschließlich in der EU.
Was sind Claude Team und Claude Enterprise?
Anthropic verkauft Claude an Firmen in zwei Plänen, die früher gemeinsam „Claude for Work” hießen. Team richtet sich an Gruppen von 2 bis 150 Personen mit zentraler Abrechnung, SSO und Konnektoren zu Microsoft 365, Google Workspace und Slack. Enterprise ergänzt unter anderem SCIM, Audit-Logs und eigene Aufbewahrungsregeln.
Ist Claude ein europäisches Unternehmen?
Nein. Der Name klingt französisch, und in Kundengesprächen hören wir regelmäßig, Claude sei deshalb europäisch. Hersteller ist Anthropic, PBC, eine US-Gesellschaft in der Rechtsform der Public Benefit Corporation mit Sitz in San Francisco. In Europa unterhält Anthropic Büros in London, Dublin und Zürich, Paris und München sind angekündigt.
Was kostet Claude für Unternehmen pro Nutzer?
Im Team-Plan kostet ein Standard-Platz 20 $ im Monat bei jährlicher und 25 $ bei monatlicher Abrechnung, ein Premium-Platz mit fünffacher Nutzung 100 $ beziehungsweise 125 $. Ein Standard-Platz bekommt das 1,25-Fache des Pro-Kontingents pro Fünf-Stunden-Fenster, dazu ein Wochenlimit; wer es ausschöpft, wartet in der Regel oder kauft Guthaben zu API-Preisen. Wie viel das in Nachrichten oder Tokens ist, nennt Anthropic nicht: Für Pro heißt es nur, die Zahl hänge von Länge, Dateien und Modell ab (geprüft am 16.10.2026).
Enterprise kostet 20 $ pro Platz und Monat bei jährlicher Abrechnung, plus Nutzung zu API-Preisen. Die Grundgebühr enthält kein einziges Token, und gebucht wird ab 20 Plätzen im Jahresvertrag.
Ein Team aus zehn Personen zahlt für Claude Team Standard im ersten Jahr 2.400 $ zuzüglich Steuer; Enterprise kann es gar nicht buchen. Ab 20 Personen sind es 4.800 $ Grundgebühr, dazu kommt jedes Token, das das Team verbraucht.
amaiko kostet 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung (499 € im Jahr) oder 49,90 € monatlich, ab fünf Plätzen; für zehn Personen sind das 4.990 € im ersten Jahr. Tokens sind im Rahmen fairer Nutzung enthalten; wird es sehr viel, arbeitet amaiko mit einem kleineren GPT-6-Modell weiter und rechnet nichts nach. Spezialisten wie HubSpot oder Personio kommen pro Platz dazu. Ein amaiko-Platz ist teurer als ein Standard-Platz bei Claude Team; was er dafür leistet, zeigen die nächsten drei Abschnitte.
Ist Claude DSGVO-konform?
Anthropic macht einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO automatisch zum Teil der Geschäftsbedingungen, mit Standardvertragsklauseln für Übermittlungen. Vertragspartner im EWR ist die irische Tochter Anthropic Ireland, Limited. Firmendaten nutzt Anthropic standardmäßig nicht zum Training.
Der irische Vertragspartner ändert nichts am Ort. Laut Anthropic werden die Daten in den USA gespeichert, und Anfragen laufen standardmäßig über Rechenzentren in den USA, Europa, Asien und Australien. Die einzige Regionsoption für die Claude-App ist eine reine US-Verarbeitung für nutzungsbasierte Enterprise-Verträge, zum 1,1-fachen API-Preis und ohne Wirkung auf den Speicherort. Regionale Optionen nennt Anthropic nur für AWS Bedrock, Google Vertex und Microsoft Foundry, nicht für Team oder Enterprise (geprüft am 16.10.2026). Wer so personenbezogene Daten in die USA gibt, muss das nach Art. 44 ff. DSGVO absichern.
amaiko ist DSGVO-konform, speichert alle Daten in deutschen Rechenzentren und verarbeitet KI ausschließlich innerhalb der EU. Warum Speicherort und Rechenort getrennt geprüft werden müssen, steht in unserem Beitrag über KI-Assistenten mit Hosting in Deutschland.
Merkt sich Claude, was im Unternehmen passiert?
Claude hat ein Gedächtnis, im Team- und Enterprise-Plan ist es aber ab Werk aus. Ein Owner muss es freigeben, danach schaltet jeder Nutzer es für sich ein. Es gilt pro Person, und jedes Projekt hat einen eigenen Speicher. Ein geteiltes Gedächtnis pro Kanal und Workspace führt nur Claude Tag in Slack, in der Beta; die Version für Microsoft Teams steht auf der Warteliste.
amaiko baut aus jedem Gespräch ein persistentes Unternehmensgedächtnis auf. Wissen bleibt persönlich oder gilt für die ganze Firma, mit Microsoft Teams auch für ein einzelnes Team, und amaiko arbeitet dabei immer mit den Rechten des jeweiligen Nutzers. Was als Firmenwissen hinterlegt ist, muss eine neue Kollegin nicht erst erfragen. Kunden berichten deshalb von 57 % kürzerer Einarbeitung und 35 % weniger Suchaufwand. Wie das Gedächtnis funktioniert, zeigt der Beitrag über persistentes KI-Gedächtnis.
Gibt es Claude in Microsoft Teams?
Noch nicht. Für Microsoft Teams führt Anthropic eine Warteliste, in Slack läuft Claude als „Claude Tag” in der Beta. Der Microsoft-365-Konnektor durchsucht SharePoint, OneDrive, Outlook und Teams, wenn ein Nutzer im Claude-Fenster fragt, und sucht nicht im Hintergrund. Mails senden, Termine anlegen oder Teams-Nachrichten schreiben kann er erst, wenn ein Administrator die Schreibrechte freischaltet.
amaiko ist in Teams derselbe Assistent wie in der Web-App, mit deinem Gedächtnis und deinen Rechten in Microsoft 365. Eine Anbindung an Slack folgt in Kürze. Mit Microsoft 365 meldet sich amaiko von selbst, mit einem Morgen-Briefing oder dringenden Mails. Die Spezialisten legen E-Mail-Entwürfe in Outlook oder Gmail an, planen Termine und lesen Kontakte aus HubSpot. Wie das im Alltag aussieht, zeigen wir dir in einer Live-Demo.
Wie schneiden Claude und amaiko im Vergleich ab?
| Kriterium | Claude Team / Enterprise | amaiko |
|---|---|---|
| Persistentes Gedächtnis | Ab Werk aus; pro Nutzer und Projekt, Owner muss es freigeben; Kanal-Gedächtnis nur in Slack (Claude Tag, Beta) | Persistentes Unternehmensgedächtnis pro Nutzer, mit Firmenwissen, in Microsoft Teams auch Team-Wissen |
| Hosting / Datenschutz | Speicherung in den USA, Verarbeitung standardmäßig weltweit, keine EU-Option für die App | DSGVO-konform, Hosting in Deutschland, KI-Verarbeitung ausschließlich in der EU |
| Kosten | Team 20 $ / 25 $, Premium 100 $ / 125 $; Enterprise 20 $ plus jedes Token, ab 20 Plätzen | 41,58 € bei jährlicher, 49,90 € bei monatlicher Abrechnung, ab 5 Plätzen; Spezialisten als Add-on |
| Schulungsaufwand | Eigene App, in Microsoft Teams nicht verfügbar | In Teams keine separate App, keine neue Benutzeroberfläche, kein Schulungsaufwand |
| KI-Features | Chat, Claude Code, Cowork, Konnektoren auf Anfrage | Spezialisten für Mail, Kalender, Dokumente, CRM und HR, proaktive Briefings |
| In Teams und Slack | Teams: Warteliste; Slack: Beta | In Teams mit persönlichem Gedächtnis und eigenen Rechten; Slack folgt in Kürze |
Wie steigt ein Team von Claude auf amaiko um?
Der Wechsel braucht kein Projekt. Ein Administrator richtet den Workspace ein und verbindet Microsoft 365 oder Google Workspace, danach meldet sich jeder Nutzer mit seinem eigenen Konto an. Das Gedächtnis beginnt mit dem ersten Gespräch, nach ein paar Wochen kennt amaiko die Projekte, Kunden und Abläufe des Teams. Wer gerade ChatGPT statt Claude vergleicht, findet dieselbe Rechnung für ChatGPT Business. Mehr als 200 Menschen arbeiten heute täglich mit amaiko.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was kostet Claude Team?
Ein Standard-Platz kostet 20 $ pro Monat bei jährlicher Abrechnung oder 25 $ bei monatlicher, ein Premium-Platz 100 $ oder 125 $, ohne Steuern, für 2 bis 150 Plätze. amaiko kostet 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung oder 49,90 € monatlich.
Welche Nutzungslimits hat Claude Team?
Ein Standard-Platz bekommt das 1,25-Fache des Pro-Kontingents pro Fünf-Stunden-Fenster und ein Wochenlimit, ein Premium-Platz das Fünffache eines Standard-Platzes. Eine Zahl an Nachrichten oder Tokens nennt Anthropic nicht. Wer das Limit erreicht, wartet in der Regel oder kauft Guthaben zu API-Preisen; amaiko arbeitet bei sehr hoher Nutzung mit einem kleineren Modell weiter, ohne Nachberechnung.
Ist Claude ein europäisches Unternehmen?
Nein. Der Name klingt französisch, doch Claude stammt von Anthropic, PBC, einer US-Gesellschaft mit Sitz in San Francisco. Die Daten von Team- und Enterprise-Kunden speichert Anthropic in den USA.
Ist Claude DSGVO-konform?
Anthropic bindet einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Standardvertragsklauseln automatisch in die Geschäftsbedingungen ein. Die Daten liegen aber in den USA, Anfragen laufen standardmäßig auch außerhalb der EU. amaiko ist DSGVO-konform, hostet in Deutschland und verarbeitet KI ausschließlich in der EU.
Werden Firmendaten bei Claude zum Training verwendet?
Standardmäßig nicht. Bewertet ein Nutzer eine Antwort per Daumen, speichert Anthropic die Unterhaltung bis zu fünf Jahre und darf sie zum Training nutzen, es sei denn, ein Owner hat die Bewertungsfunktion abgeschaltet. Auch amaiko trainiert keine öffentlichen Modelle mit deinen Daten.
Was ist der Unterschied zwischen Claude Team und Claude Enterprise?
Enterprise bringt unter anderem SCIM, Audit-Logs und eigene Aufbewahrungsregeln. Es kostet 20 $ pro Platz und Monat plus jedes Token zu API-Preisen, ab 20 Plätzen im Jahresvertrag. Team hat feste Preise pro Platz und begrenzte Nutzung.
Gibt es Claude in Microsoft Teams?
Nein, Anthropic führt dafür bisher eine Warteliste; ein Konnektor durchsucht Teams nur aus der Claude-App heraus. amaiko arbeitet direkt in Microsoft Teams, mit persönlichem Gedächtnis und den Rechten jedes Nutzers.
Welche Alternative zu Claude gibt es für den Mittelstand?
amaiko ist ein KI-Assistent mit persistentem Unternehmensgedächtnis, der in Microsoft Teams oder der Web-App arbeitet und mit Microsoft 365 oder Google Workspace verbunden wird. amaiko ist DSGVO-konform mit deutschem Hosting und kostet 41,58 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung.
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